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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 740 mal aufgerufen
 Märchen, Sagen und Legenden
Peter ( Gast )
Beiträge:

13.06.2007 19:03
Atlantis antworten

liebe Raben

ich lese gerade ein Buch über die Rätsel der Vergangenheit,da geht es auch um Atlantis und die Erklärungen dazu sind auch sehr interessant.
Es gibt ja viele Aussagen wo es gelegen haben soll und eine davon ist auch,daß es hier vor unseren Küsten lag.Auf Atlantis sollen auch 3 Menschenarten gelebt haben,die gelben,die schwarzen und die weißen Riesen und als dieser Erdteil dann versunken ist sollen sich die weißen Riesen auch hier angesiedelt haben.Die weißen Riesen werden in diesem Buch auch als Arier,Germanen und Indogermanen bezeichnet.Platon und so soll da auch was drüber geschrieben haben.
Aber für mich klingt es alles sehr überzeugend,weil die Germanen ja auch immer schon als groß und hellhäutig beschrieben wurden und die kleineren Rassen,die gelben und schwarzen gibt es ja auch.
Ihr brauch da doch nur mal dran zu denken,woher die großen Erfindungen kamen und kommen durch die
die Welt erst so weit gekommen ist wie sie jetzt ist.In unseren Gehirnen wird auch oft nur ein Bruchteil von dem gebraucht zu dem es fähig ist und viele Gehirnregionen sind auch noch nicht richtig erforscht zu dem sie alles fähig sind.Es steckt also noch viel mehr in uns als wir uns bis jetzt vorstellen können.Einige haben auf diese Teile wohl schon etwas zugreifen können und haben so etwas
gefunden was man eine neue Erfindung nennen könnte.
Sie hatten auch eine bis jetzt noch unbekannte Sprache,vielleicht hängen damit auch die Runen zusammen.
Ich hab dieses Buch jetzt noch nicht ganz durch,aber wenn es was neues zu berichten gibt werde ich es wohl hier niederschreiben.

viele Grüße,Peter

*g* jetzt bin ich auch ein Rabe :)

Peter ( Gast )
Beiträge:

13.06.2007 19:33
#2 RE: Atlantis antworten

liebe Raben

ich hab gerade noch was vergessen.
Von dem Untergang dieses Erdteils stammt auch die Geschichte der Sintflut,diese gibt es ja auch nicht nur in der Biebel.Davon erzählen auch die Mayas in Südamerika und in vielen anderen Kulturen wird auch davon erzählt.

viele Grüße,Peter

*g* jetzt bin ich auch ein Rabe :)

Ophatâr Offline

Novize

Beiträge: 12

04.08.2013 20:01
#3 RE: Atlantis antworten

Hallo Peter,

wie heisst denn das Buch, das Du dazu liest, wenn ich fragen darf?

Platon ist sogar die einzige und ursprünglichste Quelle zu Atlantis, er ist der Anfang der Legende und alle Interpretationen der Jahrtausende nach ihm fussen auf seinen Ausführungen, die er in den Dialogen "Kritias" und "Timaios" festgehalten hat. Aber der grosse Grieche, den ich tief bewundere, hat Atlantis in erster Linie wohl als Lehrbeispiel für seine staatstheoreitschen Theorien ins Spiel gebracht (auch wenn er, kunstvoll als der Literat, der er war, seine Kenntnis von Atlantis über viele Ecken beschreibt). Er selber hat Atlantis übrigens lediglich "Vor den Säulen des Herakles" angesetzt, wobei diese Säulen in der Zeit der Alten Gibraltar war.

Irgendwie seltsam, dass alle nachfolgenden Generationen in Atlantis ihre eigenen Vorstellungen und Ideale oder Anti-Ideale hineininterpretiert haben. Atlantis ist ein Symbol und ein unheimlich wirkungsmächtiger Mythos. Es wurde zweitweilig zum Politikum, zum Vorbild oder zum Negativbild. Es wurde zum Hort der frühesten Wissenschaft und dann wieder zum Ursprung aller Sünden stilisiert. Ein sehr spannendes Buch zu dem Thema ist "Atlantis - Geschichte eines Traums" von Vidal-Naquet. Es geht den ideengeschichtlichen Verläufen des Atlantis-Mythos von der Antike bis ins 20. Jhdt. bei den Nazis nach.

Die ganzen Rasseausführungen, von denen Du berichtest, erinnern mich gerade etwas unangenehm an die Aussagen des Comte de Gobineau, den Germanenfetischisten Chamberlain und die abstrusen "Theorien" der schauderhaften Ariosophen. Umso mehr interessiert mich, wer der Verfasser des Buches ist.

Die grunsätzliche Frage, woher die auf vielen Erdteilen so ähnlichen Entwicklungssprünge zu einer ähnlichen Zeitepoche stattfanden, bleibt natürlich dennoch bestehen. Auch die Sintflut als Aspekt, der neben der Bibel in der nordischen, der sumerischen (Gilgamesch) und anderen anderen Mythologien als konstantes Element vorkommt, ist natürlich faszinierend. Auch das parallele Vorkommen von architektonischen Elementen wie den Pyramidenformen in Südamerika, Ägypten und China - zwischen denen keine augenscheinlichen Kontakte existiert haben - stimmen diesbezüglich nachdenklich.

Ophatâr Offline

Novize

Beiträge: 12

05.08.2013 00:38
#4 RE: Atlantis antworten

Habe erst jetzt bemerkt, dass ich hier einen sage und schreibe sechsjährigen Thread aufgegriffen habe... die Totenbeschwörung sei mir nachgesehen. ;)

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

05.08.2013 07:03
#5 RE: Atlantis antworten

Hallo Ophatâr,

das kann schon mal passieren
Aber beim großen Rabenbaum-Sommerloch finde ich den Artikel garnicht schlecht.
Insofern danke für`s erinnern

Viele Grüße
Ansuz



„So ist das im Leben: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik liegt darin, daß wir nach der geschlossenen Tür blicken, nicht nach der offenen.“
André Gide (1869-1951),

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.360

06.08.2013 12:59
#6 RE: Atlantis antworten

Liebe Raben,
einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich bei dem Untergang von Atlantis um den Untergang einer Kultur handelt, zum Beispiel den Untergang der Megalith-Kultur, die sich über weite Teile der Erde erstreckte. Also nicht unbedingt um ein "Versinken" durch Sintfluten oder ähnlich, sondern durch die Ablösung einer ganzen Epoche.
Ich meine auch, dass das sommerloch durchaus mit alten interessanten Threads gefüllt werden kann, nur leider sind die ehemaligen Autoren nicht mehr auf dem Baum.
Liebe Grüße und noch viel, viel Somemr wünscht euch
Tanith

Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen
Hermann Hesse

Ophatâr Offline

Novize

Beiträge: 12

06.08.2013 13:53
#7 RE: Atlantis antworten

Die Ablösung einer Epoche von einer anderen erfolgt durch kulturelle Assimilation (etwa wie die Römer manche "barbarische" Stämme allein durch den eigenen hohen Kulturstand romanisiert haben) oder aber durch gewaltsame Ereignisse - Krieg, Katastrophe etc. Beides bedingt, dass die abgelöste Epoche in ihrer geistigen Grundsubstanz oder in ihrer Körperlichkeit geschwächt ist. "Atlantisse" hat es gewiss viele gegeben.
Ich erinnere mich noch die umstrittene Theorie Zanggers, der in Platons Atlantis das reale Troja sehen will.
Ob es "das" Atlantis gegeben hat oder nicht ist, glaube ich, nicht relevant (geistig existiert es jedenfalls). Es ist aber überhaupt eine faszinierende Frage, wie viele "versunkene" - im übertragenen Sinn des Wortes ;) - Kulturen einst existiert haben und dann von der Geschichte, die ja immer von den jeweiligen Triumphalen gelenkt wird, bewusst oder unbewusst vergessen wurden. Sie Sintflut als Metapher des "Versinkens" in der Vergessenheit passt da ja wirklich gut. Der grosse griechische Geschichts- (und Geschichten-)schreiber Herodot beschreibt diesen unaufhaltsamen Wandel vom Weltenruhm zum Vergessen schon im 5. Jhdt v.Chr. sehr schön: Städte, die früher gross waren, sind jetzt klein, meint er, und Reiche, die einst mächtig waren, sind jetzt verschwunden und vergessen. Ein ewiger Wandel, und jeder, der ihm Einhalt zu gebieten versucht, wird vom Rad erschlagen. Dass Atlantis, was immer es bezeichnen soll, nicht vergessen ist, ist aber einzig das Verdienst Platons. Inwiefern er sich amüsiert ins Fäustchen lachen würde, sähe er die Interpretationen und Phantasmen, die seine wenigen Seiten über zweitausend Jahre ausgelöst haben, wissen wir nicht zu sagen...

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