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....und das gerettet....
Wie wahr, wie wahr.
Aufgrund meines Ärgers gestern war ich ziemlich still. Ich habe beschlossen mir was gutes zu tun und mich an Schakariras Rat gehalten, den sie mir mal gegeben hat. , lass es fließen. Also habe ich meine Gefühle einfach Gefühle sein lassen.
Mich in meine Kuschelecke gesetzt und meinen Kopf mit zwei guten Büchern beschäftigt, die zu nachdenken anregen. Eines über Rechte gegen Rechts (weil halt mein Partner betroffen ist und ich dadurch manchmal auch) und eines über Seuchen. Das hat mich an Peter erinnert, der doch tatsächlich meinte, die Malaria käme durch die Ausländer hierher.
Ist witzig, ich habe Malaria kranke Deutsche kennen gelernt, doch noch keinen Malaria kranken Ausländer hier. Fragt sich wer bringt mehr Krankheiten mit, Touristen oder die Ausländer...ne ne ne, im Grunde liegen die Ursachen doch meist ganz woanders...Klima, Verhalten, Hygiene, fehlende Aufklärung und Information....das sind Gründe, die zum Ausbruch der verschiedensten Krankheiten führen. Wieviele Menschen haben ein Erkältung und gehen trotzdem Arbeiten und stecken dadurch ihre Kollegen an? Man will den Job nicht verlieren, andererseits weiß man genau, das man damit das Riskiko eingeht andere anzustecken. Ist es jetzt Selbstschutz zur finanziellen Absicherung? oder ist es Egoismus, weil man nicht an die anderen denkt? Im Endeffekt vielleicht beides....
Ich war erkältet, dann mein Freund, dann wieder ich, dann wieder er....Ping Pong....doch wir nahmen es uns nicht übel....es ist normal. Wir uns gegenseitig gepflegt und jetzt sind wir beide auf dem Wege der Besserung.
So war das gestern, ich dachte über vieles nach und aus Wut wurde Glück, weil ich merkte wie schön es ist mit jemanden etwas zu teilen und aus Frust wurde eine tiefe Dankbarkeit, die mir sogar ein paar Glückstränchen entlockte, weil ich es gar nicht fassen konnte. Ja und ich schämte mich, weil ich so schlecht von mir dachte, wo doch mein Freund auch das Gold in mir sehen kann, so wie ich in ihm. Er kochte für mich und wir aßen gemeinsam. Ich wollte nicht, das er mich weinen sieht und versteckte mich regelrecht vor ihm, laß mein Buch oder schrieb etwas, war eben still und kümmerte mich um mich selber, was mir sher gut tat. Er ließ mich in Ruhe, beobachtete nur aufmerksam mein Verhalten. Abends vor dem Schlafen, fragte er dann ganz ruhig, ja fast ängstlich, was mit mir ist, ob mich etwas belastet oder ob ich böse auf ihn bin. Ich sagte, dass ich froh bin und nahm ihn in meine Arme, mehr fiel mir nicht ein, denn in diesem Moment, war ich glücklich, weil er bei mir war und mir fehlte absolut gar nichts. Es gab weiter nichts zu sagen, zu diskutieren oder zu berichten. Meine Stille sagte alles was ich empfand, es war gut zu sein, fertig.
Irgendwie verstand er mich, wurde auch ganz ruhig und wir schliefen ein. Heute morgen sprach er mit mir, sagt mir was in ihm vorgegangen war und ich erkannte mich selbst...meine Unsicherheit, wenn er still ist und die Tatsache, das man manchmal einfach gerne still ist. Er sagte mir noch, wenn ich still war, weil ich zufrieden war, dann findet er es cool. Denn ihm geht es manchmal ähnlich. Wir freuten uns beide darüber. Das macht mir Mut, denn ich kann ich selbst sein und muß mich nicht verstellen, wie ich es sonst oft gemacht habe. So fanden wir zueinander, über meinen Zorn auf mich, der zu wurde, während ich las, was sich in verwandelte aufgrund der Anwesenheit meines Freundes bis wir in einen gemeinsamen Ruhepunkt fanden und das eben unter einem Dach der Erkenntnis füreinander.. , was kombiniert ergibt. Gebo unter Kenaz, Inguz bildend. Geben und Nehmen, sich selbst gemeinsam erkennen und zusammen ineinander ruhen ohne dabei sich selbst zu verlieren, sondern indem man sich selbst gewinnt. das Erbe unserer Eltern, unserer Erziehung, unserer Kultur. , die Gemeinschaft, die wir zwei bilden, die uns stärkt und Hoffnung schenkt.
Es ist schön diese Erfahrung zu machen und ich hoffe ich denke dran, wenn mein Partner mich wieder zur Weißglut bringt und ich sage...Arrrrrrrrrr, Männer und er antwortet.........mmmmmmmmmmmmmh, Frauen.....was mittlerweile ein Running Gag zwischen uns geworden ist.
Oje mit Runen und Tiere hat das gar nichts zu tun, oder doch?
Ja, denn es erinnert mich an Schwäne oder an Raben, die ihr lebenlang mit einem Partner zusammen sind, die nicht voreinander weglaufen, wenn es mal ungemütlich wird. Und es erinnert mich auch an Wölfe, die othalamäßig im Rudel zusammenhalten.
Ja Othala ist der Wolf für mich. Und die Raben und Schwäne passen für mich gut zu Mannaz. Zwei Wunjorunen, die sich spiegelbildmäßig gegenüberstehen, denn in meinem Partner kann ich mich zuweilen selber sehen.
Ninjafay
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