Nun, ich interessiere sehr für Märchen, Sagen und Legenden, aber auch fur Fabelwesen. Darum dachte ich mir "Frag einfach mal" ob jemand von euch welche kennt. Also, mal Gucken was sich zusammen trägt
mit vielen Grüßen Grim
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Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist erleuchtung.
Was sagt euch ein "Schrat"? (eins meiner lieblings Fabelwesen)
Also, ein Schrat ist eine Art Naturgeist, je nach ihrem Lebensraum unterscheidet man in in Wald-, Bach- oder Wiesenschrat. Manche bezeichenen sie auch als Kobolde, da sie durchaus ähnlichkeiten mit diesen drolligen Wasen haben. Ein Schrat fühlt sich sehr für seine Lebensraum verantwortlich, darum werden oft bärtige Förster als "Schrat" bezeichnet; also sind Schrats in erster Linie Naturschützer. Der wohl "berühmteste" Schrat ist übrigents die Sagengestallt Rübezahl. Meist werden Schrats als alte, bärtige, langhaarige ,jähzorniger Mann dargeställt, darum ist es ein (veraltete) beleidung für ältere Herren die diese Kreaterien erfüllen. Eine außnahme ist der Waldschrat, der wird manchmal als eine Art Baummensch dargestellt (der aus der Alraune schlüpft bez. wächst). Scharts gehen übrignez aus dem nordischen Volksglauben hervor.
Bei den Westslawen ist ein „Skrzat“ oder „Skrzak“ ein Waldgeist oder ein fliegender Hauskobold. Es soll sich um ein Mischwesen mit Katzen- und Vogelmerkmalen handeln. Des weiteren erscheint er in Drachen- bzw. Schlangen-, in Kater- oder Vogelgestalt, sowie auch als reines Feuer. Skrzate sollen aus einem Hahnenei oder der Mandragora-Wurzel (Alraunen) entstehen. Der Skrzat soll dem Hausherrn materielle Güter verschaffen oder er dringt in böser Absicht ins Haus ein. Das mitgebrachte Gut soll sich an der Farbe identifizieren lassen: Ist der Skrzat rot, bringt er Geld, ist er gelb oder blau, bringt er Getreide, ist er weiß, bringt er Mehl und Wolle.
grüße, Grim
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Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist erleuchtung.
Bei uns in Österreich hört man die Bezeichung Waldschrat (niederösterreichischer Dialekt: "Woidschrohd" ) noch gelegentlich von meist älteren Menschen. Allerdings als Bezeichnung für etwas eigentbrötlerisch wirkende Menschen die viel in der Natur unterwegs sind.
Als weiteres Fabelwesen fällt mir noch der "Alpdruck" oder auch "Nachtmar" ein, der sich dem Schlafenden auf die Brust setzt und ihm den Atem raubt. Mit so einem hatte ich mal eine Weile lang zu kämpfen. Ziemlich unangenehm .
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
Also ich kenne da noch die Chimäre. Die Chimäre ist ein Mischwesen. Zum Beispiel ein Wesen mit einem Menschenkörper und Rabenflügel und einem Skorpionschwanz mit Stachel (Mischung meiner Sternzeichen *G*) Ich las auch mal in einem Buch über schamanische Reisen, wo eine Gruppe ihr Krafttier gesucht hat und eine Frau sich als eine Chimäre erkannt hat. Interessant oder? Eine Chimäre zu sein ist ziemlich aufregend, doch dazu muss man...naja *hüstel* offen für Mischungen sein.
Liebe Raben, Also bei uns gibt es einen Waldschrat in unserem Wald Unser Vater hat uns Kindern früher auf Spaziergängen immer davon erzählt. Jedoch ist dieser von keiner Freundlichen Natur. Denn er lebt in einer Höhle an der wir oft Sonntags dran vorbei spazierten. Papa erzählte uns er lebt dadrin uns er hätte ihn als Kind schon mal getroffen als er mit seinem Freund dort spielte. Sie hätten dort Fische gefangen( Die Höhle ist der Eingang zu einer Quelle), und der Waldschrat wäre gekommen und hätte sie mitnehmen wollen. Darum dürften wir nie!!!! Dort alleine hingehen und dort spielen. Und wir sollten schon gar nicht auf die Idee kommen indiese Höhle reinzugehen wie er es angeblich mit seinem Freund tat Also meine Vater hatte diesbezüglich immer sehr viel Phantasie uns mit solchen Methoden von gefährlichen Orten ferzuhalten. Als ich vor einigen Jahren noch mal da vorbei ging, musste ich feststellen, dass in diese Höhle tatsächlich nur Kinder hinein können, ich wäre sicher mit dem Hintern steckengeblieben
Übrigens lebten in unseren Steckdosen "Strohmmannchen" die uns fassen und mitnehemen wenn wir sie ärgern, also etwas hineinstecken. Einmal lockte mein Papa einen Arm heraus, zu demonstrationszwecken. Wir waren tief beeindruckt
Und im Brunnen hinter dem Haus, ihr werdet es nicht glauben, wohnt ein Brunnenmännchen, welches uns ebenfalls mitnimmt, sollten wir dort spielen wollen.
Ich habe diese Wesen dann aber nie gesehen
Liebe Grüße Algiz
PS. Wirklich geglaubt haben wir ihm nicht, aber wir waren artig und hörten auf ihn.
---------------------------- Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben .... Franz Grilparzer __________________________________________________ Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei ( Werner Mitsch )
In meiner Kindheit gab es die sogenannte "Lügenbrücke", vor der ich Mordsrespekt hatte. (Hat zwar nix mit Fabelwesen zu tun, aber fällt mir in dem Zusammenhang gerade ein.)
Das war eine sehr lange und unheimlich anmutende Brücke, von der die Erwachsenen behaupteten, dass Kinder, die schwindelten oder logen, auf dieser Brücke steckenblieben. Wenn also ein Erwachsener das Gefühl hatte, dass sein Kind nicht die Wahrheit sagte, hieß es: "Ich gehe jetzt mit Dir auf die Lügenbrücke..."
Aus pädagogischer Sicht läßt sich bestimmt über diese Maßnahme streiten , aber sie war wirkungsvoll.
Ist schon interessant, was einem als Kind so alles erzählt wird und wie es sich einprägt.
Hallo Isa, Ich meine mich zu erinnern das das Strohmmännchen irgendwie mit einem Schraubenzieher " herausgelockt" wurde. Mein Bruder hatte nämlich was in die Steckdose reingesteckt, daher auch die Erfindung, war ja vorher nicht notwendig. Loki meine ich damit aber nicht, den gab es da noch nicht
Liebe Othala, Ja, du hat recht, aus pädagogischer Sicht kann man solche Methoden sicher nicht gutheißen, aber lieber etwas Phantasie und Geschichten zum Vorbeugen von Schlimmeren Dingen, als nachher das Große Geschrei, wie es bei uns heist. Und lieber so, als dass man Kinder wegen solchem " Geschichten erzählen" schlägt oder ähnliches.
Uns haben diese Geschichten auch nie geschadet, heute erinnere ich mich sogar sehr gerne daran. Immerhin wurde mit uns noch geredet. Aber ich komme von Thema ab.
Liebe Grüße Algiz
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zum Thema Waldgeister(Naturgeister) wie der Schrat (oben erwehnt), fallen mir noch Andere ein. Da sind die Elfen, Nymphen, Dryaden, Meliaden und lebende Bäume oder auch der Faun und die Satyrn (diese sind europäische Fabelwesen).
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Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist erleuchtung.
Hallo, Othala, so eine "Lügenbrücke" gab es bei uns auch. Sie befindet sich noch heute im Tierpark "Hagenbeck" und gehört zum japanischen Teil. Sie hat einen hohen Bogen und ich denke, in meiner Kindheit kam sie mir besonders fragil und zerbrechlich vor. Bei uns hieß es, dass sie - tritt man mit einer Lüge darauf - in der Mitte zerbricht und man selbst ins Wasser zwischen die unter der Wasseroberfläche wartenden Wassermänner* fällt. Die Mär hielt solange an, bis ich - im Alter von 7 Jahren - mit meiner Mutter die Brücke unbeschadet übergehen konnte, obwohl ich gelogen hatte. Ich weiß, dass ich Angst hatte, aber die Angst, mit der Wahrheit heraus zu kommen, war größer. Mit Gruß Tanith
*Wassermänner waren auch Fabelwesen ("Es freit ein wilder Wassermann..." heißt es in einem alten Volkslied)
Hey Grim. Fabelwesen sind unerschöpflich. Hey! Welche Tiere waren eigentlich die Bremer Stadtmusikanten? Ein Esel ein Hund eine Katze und ein Hahn? Ging doch so? I a wau wau I a wau wau Miau Kikerikih!? Und das noch nach so vielen Jahren in meinem Kopf (G)
Zum Gruße euer Isa---Eckstein, Eckstein, alles muß versteckt sein!
in Hamburg gibt's also auch eine Lügenbrücke, das ist ja interessant. In den Hagenbecker Zoo will ich schon lange mal, spätestens im Sommer wird das was!
Hey Isa,
ich finde Dich heute wieder besonders lustig. Ich glaub, ich lass mir auch mal von meinem Nachbarn eine Pfanne mit Fisch schenken.
Liebe Grüße aus Bremen,
Othala
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