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Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 776 mal aufgerufen
 Die Aettir
Alruna Offline

Altrabe
Beiträge: 2.498


24.12.2007 13:37
numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Ihr,
seid mir gegrüsst..vermutlich seit ihr mit dem Thema durch...aber mir ist unbegreiflich wie mann/frau sich solange mit fehu & uruz rumplagen kann..wo mir doch dagaz & othila die Nächte rauben..angefangen habe ich mit othila als Endrune(wobei ein Kreis kein Ende hat-ich formuliere das jetzt mal so..)...traf dann auf einen Lehrer, der mit dagaz als Endrune arbeitete..und ließ mich drauf ein..ich habe viel gelernt, aber die Verwirrung bezügl.dagaz & othila ist geblieben..mittlerweile arbeite ich wieder mit othila als 24.Rune...scheint mir auch stimmiger wegen der kosmologischen Deutung, die ja auch mit Besitz aufeineranderen Ebene(als fehu) zu tun hat..so wäre vielleicht dagaz zwar ein Ende, ein Wechsel, ein Neuanfang und othila das nötige Ahnenerbe/-wissen(Besitz),um sich auf einer anderen Ebene durch den Runenkreis zu bewegen..intuitiv passt das für mich..aber ich kriegs nicht hin es für mich auf den Punkt zu bringen..
vielleicht hat sich ja jemand von euch mit Ähnlichem beschäftigt...wäre jedenfalls sehr dankbar eure Meinungen dazu zu hören..
erkenntnisreiche & heitere Zeit...aettna



"Heilig"wird immer groß geschrieben

Ansuz Offline

Hausmeister
Beiträge: 4.032


24.12.2007 14:21
#2 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Aettna,

ich habe vielleicht ein Brett vor dem Kopf, aber für mich ist so richtig klar, wo denn nun das Problem liegt
Kannst Du Dich nicht dafür entscheiden, ob Du für Dich das Futhark (letzte Rune Othala), oder das Uthark (letzte Rune Fehu) favorisieren sollst?

Auf Dagaz als letzte Rune komme ich bei beiden Systemen nicht. Kannst Du die Theorie mit Dagaz etwas näher erklären?

viele Grüße
Ansuz





"Man erlangt die Erleuchtung nicht,
indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)

Alruna Offline

Altrabe
Beiträge: 2.498


24.12.2007 15:22
#3 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Ansuz,
danke für deine Antwort...

ich denke für mich habe ich entschieden...ich frage mich nur warum ein waschechter Runenschamane dann die letzen beiden Runen vertauscht,und noch dazu behauptet, alle die anderes behaupten versuchten die Mysterien zu verschleiern..vielleicht ist es auch ganz einfach andersrum..?
Ich sollte dankbar sein für alles was ich lernen durfte(und was für mich stimmig ist) und alles andere loslassen..
Trotzallem ist es keine Frage des "Futhark od. Uthark", sondern der Stellung der 23.und 24.Rune, was die Bedeutung des Kreise doch stark verändert...

Oder habe ich das Brett vorm Kopf???b...
besinnliche Zeit...Licht & Liebe...aettna



"Heilig"wird immer groß geschrieben

Garm Offline

Moderator
Beiträge: 932


24.12.2007 15:31
#4 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Aettna,

es ist schon ein großer Unterschied, ob Othala oder Fehu an der letzten Stelle stehen. Das erste Aett bekommt eine ganz andere Bedeutung wenn Du mit Uruz in den Runenkreis startest..

viele Grüße
Garm





Man nehme drei Spritzer Olivenöl....

Ihwar Offline

Altrabe
Beiträge: 1.829


24.12.2007 17:22
#5 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo aettna, hallo zusammen

Auf der "Steinplatte von Kylver" findet sich die älteste vollständige Runenreihe (5 Jhdt). Bei dieser steht Othala an letzter Stelle. Es gibt aber auch etwas jüngere Futharkreihen wo Dagaz und Othala die Plätze tauschen.
Auf der Steinplatte von Kylver sind übrigens Ansuz und Berkano spiegelverkehrt geritz, und Algiz steht auf dem Kopf. Außerdem ist Raidho rund und nicht geschlosse geritz. Sowelu ist eine senkrechte Zickzacklinie mit insgesamt drei Zacken-
Dies alles sind Abweichungen von den Symbolformen wie sie die Runenesoterik heute meist verwendet. Es gibt einfach sehr viele unterschiedliche Runenreihen, und es lässt sich kaum feststellen was denn nun das "original" ist.
Von der esoterischen Seite her ist es so, das die Runen immer an gängige (fremde) kosmologische Erklärungsmodelle angepasst werden.- Weil es eben nur sehr wenig überlieferungen zu ihrer ursprünglichen Verwendung gibt.

Zur naturwissenschaftlichen Beschäftigung mit den Runen sei übrigens das Buch "Runenkunde", von Klaus Düwel empfohlen.

.....so, und jetzt auf in den Weihnachtsfeierstress...

Ihwar



.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.

Schakara Offline

Altrabe
Beiträge: 916


24.12.2007 17:42
#6 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Raben,

ich kenne nur Freya Aswynn,die Dagaz ans Ende des Futhark stellt.Sie erklärt das auch sehr schlüssig,ist aber auch so fair,die andere Variante,also Othala am Ende erklärt,wobei sie aber ganz ehrlich ist,und ihre Sicht natürlich bevorzugt.
Ich bevorzuge auch Othala am Ende,denn am Schluß kommen wir alle nach Hause......

Grüßles Schakara



Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.

(Alexander von Humboldt)

Alruna Offline

Altrabe
Beiträge: 2.498


25.12.2007 12:15
#7 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten


Hallo..und danke für eure Antworten...ich schnapp mir jetzt nochmal das Freya Aswynn Buch..vielleicht bringts mich weiter..die Antwort auf meine Frage läßt sich vermutlich am allerehesten erfahren..(leider mal wieder nicht jetzt!und hier!und sofort!-quengel...)
Liebe Grüße...aettna



"Heilig"wird immer groß geschrieben

Isa

25.12.2007 15:24
#8 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Hallo Raben. Also ein gläubiger Christ würde vermutlich Tiwaz ganz hinten hinsetzen, als Zeichen des jüngsten Gerichts (G) Es kommt einfach auf die Umstände an. Wer Saft und Kraft bevorzugt wird sich dem Uthark hingezogen fühlen. Kreative und Individualisten werden sich für ihren geplanten Tag ihre ganz persönliche Runenreihe nach Zeitplan zurecht legen und vieleicht sogar mit umgedrehtem Tiwaz beginnen, weil sie zuviel getrunken und damit ein schlechtes Gewissen haben welches sie angeisseln soll HAHA!!!



Zum Gruße euer Isa

Ninjafay Offline

Altrabe
Beiträge: 876


05.01.2008 19:08
#9 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Huhu, allen ein frohes neues Jahr.

Ich persönlich setzte Dagaz als letzte Rune. Der Kreis in Kreisen so wie es in meinen Träumen ist, erklärenkann ich es mit Worten kaum.

Und trotzdem weiß ich, dass es für mich richtig ist.

LG Ninjafay



dagaz Offline

Rabe
Beiträge: 453


11.08.2008 20:36
#10 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten
Servus,

Auf den ältesten Runensteinen findet ihr als letzte Rune. Im Angelsächsischen Fuþork kommt erst , dann . Danach kommen dort aber noch neun andere Runen, weshalb es den Leuten damals wahrscheinlich egal war, was da gegen Ende noch kam. Der alte Kreis der 24 Stäbe des Älteren Fuþarks war sowieso aufgelöst.

In der magischen Arbeit können beide Varianten Sinn machen. Nimmt man das Fuþark z.B. als Symbol für den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt, steht als Symbol für die (vorübergehende) Heimkehr in die Anderswelt, für den Aufenthalt in dieser "Twilight Zone" und für den Beginn des neuen Lebens. Nimmt man es z.B. als Initiationspfad, steht als Symbol des Abschlusses desselben am Ende.

Übrigens gibt's zumindest einen Runenstein, auf dem vor steht. Hat sich jetzt der Runenmeister voll des süßen Mets "vermeißelt" oder verfolgte er eine bestimmte magische Absicht? Wer kann das heute noch sagen?

Servus,


dæg byþ drihtnes sond / deore mannum
mære metodes leoht / myrgþ ond tohiht
eadgum ond earmum / eallum brice

Ourobo Offline

Rabe
Beiträge: 138


02.06.2011 12:52
#11 RE: numerische Stellung der Runen Zitat · antworten

Moin moin.

Mit dieser „Auswahl“ - oder als "finale" Rune - quäle ich mich auch schon ein wenig herum. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass Dagaz zuletzt kommt mit dem Hinweis, dass andere dort Othala positionieren. Was warum passend ist, sollten wir selbst ergründen...

Mir kam vor einigen Tagen folgende Erklärungsmöglichkeit: steht Othala zuletzt, wird von einer Linearität ausgegangen. Bzw. von Anfang und Ende. Ich bin irgenwann am Ziel, angekommen, gegründet, "fertig".
Steht Dagaz zuletzt, haben wir einen Kreislauf. Meinen wir angekommen zu sein, wechseln wir die Ebene: werden wieder zu einem Gott (unsere Engelsexistenz) und kehren wirklich "heim", beginnen wieder am Anfang mit einem "neuen" Leben voll Möglichkeiten () etc.

Was halten die Raben davon?

Hierbei fällt mir auch auf, dass ich F.A.s Buch schon zu lange verliehen habe, um noch zu wissen, was sie dazu geschrieben hat. Muss es dringend wieder eintreiben!
Das Uthark spielt für mich bisher keine Rolle - mit den "normalen" Optionen des alten Futhark bin ich schon genug überfordert.

Gruß vom Wolf



Wo ein Kopf ist, ist meistens auch ein Brett...

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