falls noch jemand so ein Ding sucht, die Teile werden als "Brennkolben" verkauft.(Grad rausgekriegt). Gibts auch im Netz. Ich werd erstmal schauen, was die Bastelläden der Gegend hergeben...
Eine Freundin von mir hat so etwas. Ich habe ein paar mal damit was gemacht- Kann ich nur empfehlen, ist echt ein praktisches Werkzeug. Preislich leider nicht allzu günstig, vor allem temperaturregelbare Geräte mit einer Auswahl verschiedener Spitzen machen sich in der Kassa schon etwas bemerkbar. Wenn man aber viel brennen will das Geld auf jeden Fall Wert
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
Ich hab aus Ulmenholz ein paar Scheibchen für Runen geschnitten. Die Scheiben sind nicht für mich und ich habe die Rinde dran gelassen. Der Ast war ein abgestorbener Ast von der großen Ulme, die bei mir auf dem Grundstück wächst und nur bei Sturm den einen oder anderen Ast frei gibt. Ich habe nach dem schneiden und schleifen die Scheibchen dick mit Leinölfirnis getränkt. So reißen sie nicht ein. Die Kundin wollte die Scheiben aus Ulme haben, weil Ulme ihr Baum ist.
Wer verurteilt kann sich irren, wer verzeiht irrt nie!
Hallo, Schnitzer! [quote="schnitzer"]Jaja, dremeln ist garnicht so einfach./quote]
Inzwischen krieg ichs halbwegs passabel hin. Schade eigentlich, daß ich erstmal an Brennholzresten geübt hab- das Einbluten wäre in diesem Fall nämlich überflüssig gewesen. . Hast du deine Scheiben mit der Hand- oder Kreissäge gesägt? Die sehen irgendwie weniger angeknabbert aus als meine. Und bei meinen ist auch die Rinde abgefallen. Das liegt aber wohl daran, daß Birke einfach nicht so ne stabile Rinde hat...
Wie gesagt, das Holz stammt von meinem Kraftbaum und ist abgestorbenes Holz, das irgendwann mal vom Baum abgebrochen ist und jetzt irgendwo oben im Baum hängt. Da hängt es jahrelang, bis irgendwann ein Sturm den Baum so schüttelt, dass die toten Äste runterfallen. Die sind knochentrocken und die Rinde hält sehr fest. Mit Firnis getränkt hält es jetzt wie geklebt. Und ich benutze eine sehr feine Bandsäge, die ich mir mal bei Toom gekauft habe. Mit dieser Säge schneide ich auch Knochen,Horn,Bernstein, Speckstein und Geweih. Anschließend wird alles noch fein geschliffen. Birkenrinde ist nur an wenigen Stellen wirklich fest am Holz. Du kannst mal mit einem Messer Birkenrinde einschneiden. Wirst merken, das sie ganz leicht vom Baum zu ziehen ist. In früheren Zeiten, als es noch kein Papier gab, nutze man unter anderem Birkenrinde, um darauf zu schreiben. Außerdem ist Birkenrinde ein wunderbarer Feueranzünder. Die Rinde brennt auch wenn sie frisch und nass ist. Sie brennt fast wie Benzin. Und wenn du die Rinde nicht ganz rings um den Baum abziehst, schadet es dem Baum nicht. Die Stelle wächst wieder zu.
Wer verurteilt kann sich irren, wer verzeiht irrt nie!
und der Firnis würde nicht stinken nicht wie die Pest (oder brennen, oder sonstwas seltsames), wenn man jetzt versuchen würde, Runen ins Holz einzubrennen? Toll aussehen tuts ja schon..
Alles was verbrennt stinkt. Klar wird es stark riechen, aber es ist ein - für mich - angenehmer Geruch. Wie andere das empfinden steht auf einem anderen Blatt.
Wer verurteilt kann sich irren, wer verzeiht irrt nie!
Halllo, ihr.. Ob es stinkt, riecht oder sonstwas wär mir eigentlich wurscht. Ich hab bloss die Hütte bei der Renovierung dank Leinölfirnis (so Zeugs für die Fensterrahmen) fast abgefackelt- deshalb meine Frage. . Ich bin da ööötwas vorsichtig geworden.
Ich hab auf der Zitadelle am Wochenende mit denjenigen gesprochen, für die die Scheiben waren. Sie haben die Runen gebrannt und es ist nichts weiter passiert. Es hat wohl funktioniert.
Übrigends habe ich mir einen Brennkolben gekauft. Er hat keine 10,-€ gekostet. 6 verschiedene Brennspitzen sind dabei.
zur Zeit überlege ich mir, ob ich mir die Herstellung meines ersten Runensatzes etwas einfacher machen und mir Rohlinge kaufen soll, auf die ich dann die Runen zeichne und anschließend brenne. Jetzt wollte ich Euch mal fragen, ob einer von Euch schon Erfahrungen mit solchen Rohlingen gemacht hat?
Liebe Grüße wotan28
Die Zeit etwas zu tun, ist erst dann gekommen, wenn wir damit anfangen!!! (Sigurd W.)
Schon während der Herstellung der Rohlinge findet eine Bindung zu Deinen zukünftigen Runen statt. Instinktiv wird Dir dabei dann schon klar, welche Rune die richtige für den jeweiligen Rohling ist.
Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen!
liebe Grüße Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)
Ich ahbe mir vor ein paar Wochen einen Ast aus Kirschholz aus dem Garten meiner Schwiegereltern geholt. Der liegt jetzt bei mir auf der Heizung und trocknet. Freue mich schon, wenn ich mit dem herstellen der Runen beginnen kann. Das werden meine ersten Selbst hergestellten Runen werden.
Hej, Mondfee, der Sachse hat recht. Holz muss langsam trocknen, sonst reißt es, bekommt Spalten, platzt auf. Nimm dir für deine Planung viel Zeit, dann werden die Runenscheiben besonders gut und dein Bezug dazu ist bedeutend stärker. Der alte Spruch "Gut Ding will Weil' haben" gilt heute wie damals, auch in der Zeit, in der der Spruch "ich will Genuss, und zwar sofort" ihm häufig den Rang abläuft. Gutes Gelingen dann. Mit Gruß Tanith
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