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Bergkristall Der Name Bergkristall geht auf griechisch „krystallos“ = Eis zurück, da der Bergkristall nach antiker Vorstellung eine Art tief gefrorenes Eis war, das nicht mehr auftauen konnte. Im 18. Jahrhundert kam der Name „Berg“ dazu, da der Begriff Kristall allgemein für die natürlichen, gleichmäßigen Formen der Mineralien stand. Synonyme sind unter anderem: Alaska Diamant, Böhmischer Diamant, Quebec Diamant, Schweizer Diamant und eine Reihe anderer Verbindungen, die auf die Fundstellen hinweisen. Der Begriff Rheinkiesel bezeichnet bergkristallhaltige Flussgerölle alpiner Herkunft. Hauptlieferländer des Bergkristalls sind in der Neuzeit Brasilien, USA (Arkansas), Madagaskar, Mexiko, Indien und Russland. Bergkristall ist trigonal und bildet sichtbare Kristalle mit sechsseitigen Prismen. Er ist größtenteils klar. Für die Steinheilkunde ist die Drehrichtung von Bedeutung, es gibt die sogenannten „weiblichen“ Kristalle (linksdrehend) und die „männlichen“ Kristalle (rechtsdrehend). Im Handel sind Fälschungen aus Schmelzquarz (Glas), die blauen Aqua Aura Kristalle sind künstlich mit Gold bedampft. Die Völker des Ostens erkannten den Bergkristall als Stein der Geduld und der Vollkommenheit an. Der Buddhismus zählt den Bergkristall zu den sieben Kostbarkeiten. Die Tibeter benutzten ihn zur Wundbehandlung (bei Augenleiden hilft es, mit dem Stein über die Augen zu streichen oder einen mit Bergkristallwasser getränkten Wattebausch aufzulegen). Aus Bergkristall wurden und werden Kugeln für magische Zwecke geschliffen. Mit ihnen heilte man Magen und- Herzschmerzen. Das Trinken aus einer Bergkristallschale schützte vor Zahnschmerzen. Indianer legen ihn bis heute Neugeborenen als Schutzstein in die Wiege. Im Kanton Uri in der Schweiz wurde ein Bergkristall gefunden, der 135 kg wiegt. Heilwirkung
Bergkristall vermittelt eine klare Wahrnehmung. Er steigert die Fähigkeit, sich selbst und seine Umwelt unverfälscht wahrzunehmen. Er weckt die archaischen Urerinnerungen in uns und ermöglicht uns eine Entwicklung, die unserem inneren Wesen entspricht. Bergkristall spendet Energie, vitalisiert und belebt gefühllose oder energetisch unterversorgte Bereiche, ist aber auch zugleich kühlend und fiebersenkend. Bereits Hildegard von Bingen beschreibt seine Wirkung gegen Geschwürbildung und bei Augenleiden. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war er allbekannt als Mittel gegen Übelkeit und Durchfall und bei Verdauungsbeschwerden. Der Bergkristall wird auch dem Sternzeichen Löwe zugeordnet. Er wirkt klärend über alle Chakren und macht klarsichtig bis zur Hellsichtigkeit. Aus "Stein und Blüte" von Michael Gienger u.a.
Rock Water und Bergkristall sind gut kombinierbar. Sie bringen in Fluss, wobei Rock Water vor allem Enge und Erstarrung löst, während Bergkristall auch sammelnd und klärend wirkt. Von Rock Water werden täglich je 4 Tropfen aus der Einnahmeflasche eingenommen, Bergkristall wird als Trommelstein, Kristall, Kette oder Anhänger getragen bzw. ebenfalls als Edelsteinwasser (100 ml schluckweise über den Tag verteilt) oder als Essenz (mehrmals täglich 3 – 7 Tropfen) eingenommen. Quelle: insb. Michael Gienger „Lexikon der Heilsteine“ und „Stein und Blüte“
Grüne Grüße Brigid ^^^^^^^^ Wenn der Nebel sich lichtet, sieht man den Regen (Irland)
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