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Die Perle Der Name Perla stammt vom lateinischen perla und ist seit dem 9. Jahrhundert überliefert. Synonyme gibt es nicht, poetisch werden Perlen als Tränen des Meeres (hier ist schon eine Verbindung zu Laguz) und als Engelstränen bezeichnet. Obwohl Perlen innerhalb von 100 – 150 Jahren altern (die Perlmutt-Schichten blättern ab), hat man in Pompeji Perlen aus dem Jahr 79 v.Chr. gefunden. Perlen waren vermutlich schon vor 6000 Jahren den Ägyptern vertraut und es gibt auch Funde bei Ausgrabungen in Mexiko. die Römer betrachteten sie als Symbol des Glücks, der Weisheit und der Macht. Die Chinesen verwendeten Perlen zur Heilbehandlung. Das Farbspiel geht von weiß über creme, rosa, hellbraun über silbern und golden bis hin zu grün, blau, regenbogenfarben bis hin zu anthrazit und schwarz. Perlen werden überwiegend in Zuchtfarmen gewonnen (die Muschel wird mit einem Fremdkörper „geimpft“, um ihn einzukapseln, wird Schicht für Schicht die Perle gebildet). Natürliche Vorkommen sind in Europa, im Persischen Golf, Sri Lanka, Birma, China, Japan, Australien, dem Golf von Mexiko, der Karibik und Polynesien. Die Perlmuschel Pinctada maxima hat einen Durchmesser von 30 cm und wiegt über 5 kg, sie findet man an der australischen Küste. Die größte Perlmuschel ist Tridacna gigas mit einem Durchmesser von einem Meter und einem Gewicht von 225 kg. Sie zählen aufgrund ihres hohen Aragonit- und Calcium-Anteils zur Mineralklasse der Carbonate. Entladen werden sie in Meerwasser und aufgeladen in einer Muschel (dies dient dazu, die Heilkraft zu erhalten). Sie sollten nicht mit Schweiß und Kosmetika in Berührung kommen, bzw., nach dem Tragen mit mildem Seifenwasser gereinigt werden. Sie lindern Entzündungen der Atemwege und helfen bei Allergien. Perlen rühren traumatische Erinnerungen an. Sie können daher unterstützend in therapeutischen Prozessen verwendet werden und dabei helfen, Trauer, Verlust und Schmerz zu wandeln sowie unverarbeitete Konflikte zu lösen, die oftmals auch die Ursache von Geschwüren sein können. Für mich ist die Perle die „Laguz-Auslegung“ schlechthin. Renate Sperling schreibt in ihrem Buch „Edelsteine – Magie und Heilkraft“: Trauer – Schönheit – Vollkommenheit Die Perle ist der einzige „Stein“, den ein Lebewesen mit dem Tod bezahlt. Die Perle wird geboren durch den Tod einer Muschel, einer Auster. Menschen setzen einen Widerstand in das Lebewesen, und das Wesen versucht diesen Schmerz zu überwinden. Indem das Tier Haut für Haut um den schmerzenden Kern legt, entsteht eine Perle. So darf es uns nicht wundern, dass die Energie von Schmerz und Leid in jeder Perle enthalten ist. Haben wir Schmerz und Leid weitgehend überwunden, werden wir die Schönheit der Perlen genießen können. Ist das nicht der Fall, wird die Trauer in uns verstärkt. Das kann bewirken, dass wir sie endlich fühlen; es kann sein, dass wir sie herausweinen können. Wenn wir sie erneut unterdrücken, kann sie sich in Krankheit oder Bitterkeit verwandeln. So hilft uns die Perle, unsere Traurigkeit zu verarbeiten, unsere Verzweiflung zu sehen, unseren Schmerz zu heilen. Wer tiefsten Schmerz kennt, wird die Schönheit der Perle zu schätzen wissen. Nur über die Transformation von Schmerz gelangen wir ins Licht, gewinnen wir Schönheit von Vollkommenheit.“ Grüne Grüße Brigid
^^^^^^^^ Wenn der Nebel sich lichtet, sieht man den Regen (Irland)
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