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Liebe Raben, analog zu den Monatsrunen habe ich mich in diesem Monat einmal mit dem Monat August und seiner Bedeutung im Altertum beschäftigt. Der Name "August" wird zurück geführt auf den römischen Kaiser Augustus, der in diesem Monat die meisten seiner Siege errungen hat. Daraufhin änderte er kurzerhand den Namen dieses Monats, der vorher "Sixtilius" (der sechste) hieß, in seinen eigenen Namen. Selbstverständlich hatten unsere Altvorderen kein besonders gutes Verhältnis zu den Römern und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Monat bei ihnen andere Namen hatte. diese Namen waren: Erntemond, Erntemonat, Sichelmond, Arodmanod, Ährenmonat. Alle diese Namen weisen auf die Zeit der Ernte hin. Ein weiterer Name ist "Bismânot", und weist darauf hin, dass die Weidetiere in diesem Monat besonders von den lästigen Bremsen gequält werden. Der altgermanische Ausdruck "Weidemonat", bezeichnet die üppigen Wiesen. Weitere Namen sind "Kochmonat" (einkochen), oder "Hitzemonat" Am zweiten Wochenende im August (ursprünglich vor Beginn der Getreideernte) findet das "Brotfest" statt. Das spätere "Lammas" hat seine Wurzeln vermutlich in der Bezeichnung "Loaf-Mass", wie das Fest in Schottland genannt wird. In den kommunistischen Ländern Osteuropas wurde das Brotfest aufwendig gefeiert und das übernommene Brauchtum zugunsten und zu Ehren der sogenannten Arbeiter- und Bauernstaaten mißbraucht (nach Gardenstone). Auch heute sieht man in vielen ländlichen Gemeinden die erste "Garbe" Getreide auf dem Feld stehen. Dieser Brauch gilt als Opfer für die Götter oder die Wesen, die die Felder während des Wachstums geschützt haben. Zu diesem Fest wird ein "Sifblot" abgehalten. Hier werden mehrere verschiedene Sorten Brot der Göttin geopfert. Hier kann man vielleicht den Ursprung darin sehen, dass Sif das lange goldene Haar von Loki abgeschnitten wurde, gleich der Ernte des Korns. Alte Bräuche zum Brotfest: Vom Getreide der ersten oder letzten Garbe Korn wird Brot gebacken. Das erste dieser Brote wird dann den Göttern, den anderen Wesenheiten und den Tieren geschenkt. -Um das Haus und den Platz, an dem gefeiert wird, werden drei zusammengebundene Ähren an verschiedene Plätzen aufgestellt. Es symbolisiert den Dank an die Natur. Später werden diese auch in der Natur abgelegt. -Über der Haustür wird ein kleiner Strauß aus Ähren kopfüber aufgehängt. Er dient dem Segen und dem Schutz des Hauses. -Aus dem Stroh der Ernte werden Kränze geflochten, die als Glücksbringer aufgehängt werden. Wenn der Wind diese Kränze bewegt, kann man diesen alten Reim sprechen: So viel Ährchen, so viel Pärchen. so viel Hockchen, so viel Schockchen, so viel Körner, so viel Scheffel, so viel Lastchen, und alle, die davon essen, werden die Götter nicht vergessen. (Quellen: Gardenstone und Deutsche Mythologie nach den Gebrüdern Grimm) Einen schönen August  Liebe Grüße Ansuz
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." (Mahatma Gandhi)
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