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Dieses Thema hat 5 Antworten
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 Die neun Welten
Ginnungagap ( Gast )
Beiträge:

03.07.2008 18:46
Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten

Schöpfung
Zu Beginn der Zeit gab es nichts als Dunkelheit, Unordnung und Chaos. Inmitten von diesem Chaos gab es eine riesige Spalte. Sie bildete einen riesigen Abgrund, der so tief war, dass man nicht bis zum Grund schauen konnte.Diese Spalte hieß Ginnungagap.
Nördlich von Ginnungagap liegt Niflheim, die finstere Nebelwelt, die frostige Welt des Eises. Dort entspringt auch die Quelle Hvergelmir, die heilige Quelle, die elf Flüsse speist. Diese Flüsse enden in Ginnungagap. Dort gefrieren die Flüsse auch sofort zu Eisblöcken.
Manchmal wird die Spalte Ginnungagap auch mit der Welt des Eises Niflheim gleichgestellt. Denn es wurde auch oft berichtet, dass die Wände der Spalte aus purem Eis waren und alles was dort hineinfiel sofort zu Eis wurde.
Südlich von Ginnungagap lag Muspellsheim, die Welt des Feuers und des ewigen Lichtes.
Außer dieser Spalte und der Welt des Feuers und des Eises gab es nur den unendlichen Raum. In diesem lebte ein Gott, welcher Allvater heißt. Er ist unsichtbar und es gab ihn von Anbeginn der Zeit. Dieser Gott schuf Ginnungagap, Muspelheim, Nifelheim und Surtr, den Feuerriesen. Surtr war das erste lebende Wesen des Universums. In manchen Überlieferungen gibt es keinen Allvater als allmächtige Kraft und in anderen Überlieferungen sind die Welten und das erste Lebewesen durch eine andere unbekannte Kraft entstanden. Darüber lässt streiten.
Surtr lebt in Muspelheim, der Welt des Feuers. In Muspellsheim trainierte Surtr, der Feuerriese, seine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Flammenschwert. Dabei schleuderte er große Funken und Flammen ins ewige Eis von Ginnungagap. Dieses Feuer traf auf das Eis. Dabei stiegen riesige Dampfwolken in die Kälte empor. Dort gefror die Feuchtigkeit sofort wieder und sank auf den Grund der Spalte hinab.

Aus diesem Frost entstanden nach einiger Zeit zwei Kreaturen. Zum einen war es Ymir, der Urriese, und zum anderen war es Audhumla, eine gewaltige Kuh.
Eine andere Überlieferung deutet darauf hin, dass nicht durch Surts Flammenschwert Ymir und Audhumla entstanden sind sondern durch das Zusammentreffen vom Feuer aus Muspelheim und den eisigen Strömungen aus Niflheim. Aber diese beiden Möglichkeiten sind fast identisch.

Ymir stillte seinen Hunger mit der Milch von Audhumla. Die Kuh dagegen hatte nichts als Frost, um sich zu ernähren. So leckte sie aus dem Eis den Gott Buri frei, den Stammvater der Asen.
Ymir schlief, von Audhumlas Milch gesättigt, ein und bemerkte nicht, dass neben ihm eine weitere Flamme von Surtrs Schwert einschlug. Diese war so heiß, dass Ymir anfing zu schwitzen. Aus seinem Schweiß entstand Thrudgelmir, ein hässlicher, sechsköpfiger Riese, der Großvater der Eisriesen, welche die größten Feinde der Asen waren.
Es entstanden noch zwei weitere Riesen aus Ymirs Schweiß, deren Namen aber nicht überliefert sind.
Der Urgott Buri bekam kurz nach seiner Geburt einen Sohn, den Gott Bor. Bor nahm sich die Riesin Bestla zur Frau, die Tochter des Riesen Bølthorn, und sie gebar ihm die drei Söhne Odin, Vil und Ve. Diese drei Götter waren die ersten Asen und verkörpern das Gute.
Die vom Charakter widerlichen und bösen Riesen um Thrudgelmir versuchten nun die Macht des Guten zu zerstören. So führten die Götter und die Riesen einen langwierigen Krieg, aber keine der Parteien konnte gewinnen.
Odin, Vil und Ve lauerten schließlich dem Urriesen Ymir auf und töteten ihn. Ymirs Leichnam blutete aus allen Wunden und ertränkte so auch die restlichen Riesen, bis auf Bergelmir und seine Frau. Diese retteten sich in einem Boot und ließen sich in einem Land namens Jöthunheim nieder. Hier entstand die neue Generation von Riesen.
Nachdem Ymir tot war, warfen Odin, Vil und Ve seinen Körper ins Ginnungagap. Sie beschlossen, aus diesem Leichnam die Welt zu formen. Ymirs Blut bildete schon die Ozeane. Aus seinem Fleisch wurde Midgard geschaffen. Aus den Knochen machten sie Berge und Täler, aus den Zähnen wurden Klippen, Ymirs Haare wurden zur Pflanzenwelt und der Schädel der Himmel. Und aus dem Rest des Gehirns entstanden bauschige Urwolken. Die Augenbrauen bildeten einen Wall, der Midgard, das Land der Menschen, gegen das Meer und die Riesen schützen sollte.
Aus Muspellsheim holten die Götter Funken von Surtrs Schwert, um die neu entstandene Welt zu beleuchten. So entstanden Sonne, Mond und Sterne. Für den Mond und die Sonne wurden Kutschen gebaut, damit diese über den Himmel gezogen werden können.
Als die neun Welten erschaffen waren, wuchs die mächtige Weltenesche Yggdrasil, die mit ihrer Krone hoch über das Himmelsgewölbe hinausragt und ihre Äste über die ganze Welt ausbreitet und mit ihren Wurzeln Hel, das Reich der Gewesenen, deckt.
Eines Tages fanden die Götter am Rand des Meeres zwei umgestürzte Bäume, eine Ulme und eine Esche. Odin hauchte diesen Bäumen Leben ein, Vil erfüllte sie mit Geist und Wissensdurst und Ve schenkte ihnen die Gabe der fünf Sinne. So entstanden Abbilder der Götter, die ersten Menschen. Der Mann entstand aus der Esche und die Frau aus der Ulme. Sie hießen Ask ("Esche" der Mann) und Embla ("Ulme" die Frau).
Als alles erschaffen war, bemerkten die Götter weitere Lebewesen in Ymirs Fleisch. Es waren Maden. Aus diesen wurden die Zwerge gemacht, und aus den gutmütigen Wesen wurden Feen und Elfen.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

14.08.2008 00:10
#2 RE: Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten
Hallo
Warum lese ich das heute erst?.Danke.Da flimmerts mir in der Birne und die verschiedenen Schöpfungsepen,die mir bekannt sind ,beginnen zu verschmelzen.Ein"geiles"Gefühl.Sorry für die Wortwahl,aber es trifft es.
Der Sachse
aettna Offline

Altrabe


Beiträge: 3.439

14.08.2008 14:38
#3 RE: Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten

Cythraul(Dunkelheit)

Einst war nur Leere, es gab nichts darinnen, nicht die Schöpfung, noch Götter.
Das Erde nicht war, noch oben Himmel,
noch irgendein Baum, noch Berg nicht war,
noch Sonne nicht schien ...
Noch Mond nicht leuchtete, noch das herrliche Meer...
Die Leere aber nannte sich selbst Cythraul (Dunkelheit).

Anwnn (Ursprung)

Und in dieser Leere jenseits aller Zeiten schlummerte der Samen der Nacht und der Schatten der Welten , und schwamm wie ein gläsernes Boot in Cythraul.
Die Nacht aber- sie nannte sich Annwnn, schlummerte wie ein Kind im Bauch der großen Mutter und träumte:
Es waren gar seltsame Gestalten, die sie träumte: armlose Geschöpfe, kriechend und manchmal fliegend, tentakelbewehrte Dinge, Geschöpfe, die mit langen Zähnen um sich bissen, und Schatten, die sich wabernd wie ein Nebel bewegten . Die Träume, die sie erschuf, die ungeordnet waberten und krochen und sich in keine feste Form pressen liessen, kennen wir heute auch unter dem Wort Chaos, oder Schatten.
Aus diesen Träumen und Schatten entstanden ebenfalls die Meere von Anwnn, dem ewigen Land der Nacht.
So entstand Ordnung und Chaos .

Abyss(Abgrund)

Die Meere ergossen sich über die Ränder der Leere und wie ein Wasserfall stürzten sie in die Tiefe zwischen den Zeiten, in ihnen schreckliche und wortlose Geschöpfe führend, schwärzer als jede Nacht und zäher als jeder Stein, nur um sie wieder auszuspeien und sie zu verteilen. Da noch keine Götter da waren, waren sie wie die Schöpfung selbst – weder gut noch böse .

Swastika(Wirbel der Schöpfung)

Inmitten der Meere von Anwnn war jedoch auch ein seltsamer Strudel, der in den Meeren ruhte, der nichts verschlang, sondern entgegen dem Abyss, alles freigab:
Swastika - eine erschaffende Öffnung, ein Ausgleich zwischen allen Dingen, gefangen im Wandel der Zeiten…

Die Zeit

Aus diesem beständigen Wandel entstand auch die Zeit, die sich am Wirbel und am Abyss orientierte. Sie wurde zur Mitte hin schneller und schien am Rande doch stillzustehen, lief sogar zuweilen einmal in die andere Richtung. Jeder der Ströme stellte also eine eigene Zeit mit eigenen Wesen dar. So entstand Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit.

Farben

Inmitten des Traumes erkannte sich die Nacht selbst und sah – sie, die sie selbst furchtlos und ohne Gefühle war – sich selbst. Sie sah auf ihr Gewand, das schmucklos und schwarz war und es gefiel ihr nicht mehr, Dinge zu träumen ,die schwarz wie sie selbst waren, denn die Angst und die Furcht und das Böse wohnen genau wie das Gute nur in ihr selbst .
Der Wunsch nach Veränderung war so groß, das er im Dunklen zu glimmen begann.
Erst zaghaft grau, dann violett, dann blau, dann grün, dann gelb, orange und dann tiefrot .


Die Sterne

Voller Erstaunen bemerkte sie, dass sie ein Kleid aus all diesen Wünschen trug und sie leuchtete inmitten der Schwärze in allen Farben, mit aller Pracht.
Sie fand Gefallen an ihrem Kleid und füllte die Leere mit allen Farben und Wünschen, leuchtend wie ein Kerzenmeer, so entstanden die Sterne. Und so geschah es auch, dass auch die Sterne und Planeten eine Farbe besaßen, wie jedes Ding, was sie erschuf.

Der Mond

Die Sterne leuchteten nun über Anwnn und sie erwachte und sah zum ersten Mal ihr Gesicht, dass sich in den dunklen Fluten spiegelte; es schien ohne Farbe und zart silbern, und mit vielen dunklen Punkten über die Ebene inmitten der Sterne, und sie fühlte zum ersten Mal so etwas wie Dankbarkeit und Schönheit in sich. Auch wenn es nur silberne und schwarze Dunkelheit war, so war es doch schön und sanft, und sie war der Mond. Mit ihr begann der Tag und das Jahr.

Gefühle

Es verwirrte sie, denn aus all ihren Wünschen entstanden nun Gefühle, gute wie schlechte und alle Eigenschaften: der Stolz, Dankbarkeit, Ehrfurcht und all die Gefühle, die auch uns Menschen eigen sind; auch Einsamkeit, Furcht, sogar Angst. Aus dem Grunde erhob sie Tugenden , die ein reines Herz haben sollten:
Gerechtigkeit; Unparteilichkeit; Gewissenhaftigkeit; Festigkeit; Großzügigkeit
Gastfreundlichkeit; Ehre; Stabilität;Nützlichkeit; Fähigkeiten:
Ehrlichkeit; Gewandheit; Standfestigkeit; wahres Richten; Gnädigkeit ;


Drachen

Sie war einsam und fürchtete, keiner könnte ihr schönes Kleid sehen. Würde alles wieder vergehen?
Dies hinderte sie fortan am Schlafen und sie erstaunte, welche Geschöpfe nun den Meeren entstiegen: Schlangenähnliche Dinge, die mit Flügeln sie umkreisten und sich selbst zum Schlafen niederlegten.
Diese Geschöpfe vereinten alles Wissen und alle Zweifel, alle Fragen und alle Antworten, auf jene, die sie sich gab. Sie schienen Schönheit und Angst zu vereinen, Klugheit und Kraft, Stolz und Würde.
Dort wo sie lagen, bildeten sich Inseln in Anwnn und ihre Rücken ragten wie Berge auf.
Manchmal wenn sie schliefen, quoll Rauch aus ihren Mündern und Flammen. Wenn sie weinten, bildeten sich dicke, tiefe Lachen.
So entstanden aus diesen Geschöpfen Drachen , Land und Berge und Seen.


Der Mond

Doch so schön bunt auch die Sterne leuchteten, sie vermochten nicht die Ebene zu erleuchten und das Gesicht der Nacht tauchte alles in ein silbernes Grau, während in ihr die Einsamkeit wühlte.
Sie fühlte tiefe Verbundenheit mit den Wesen, die aus ihr entstiegen und mit der Liebe einer Mutter wachte sie über sie.
Sie wanderte beständig und hoch über allem und wandte ihr Gesicht stets in alle Richtungen, auch wurde sie jeden Tag älter und müder, bis man ihr Antlitz nicht mehr sah. So sehen wir den Mond einmal voll als reife Frau, halb als ältere Frau ,und wenn sie alt und müde vom Suchen ihr Gesicht abwendet, auch gar nicht, oder nur sehr dunkel, um dann wieder auf`s Neue als junges Mädchen alle 28 Wechsel neu zu erwachen, und sich 11 mal voll erwachsen im Jahreslauf zu zeigen, alle 19 Läufe eines Zeitalters .
Selbst die Meere streckten sich nach ihr, wenn sie sich voll zeigte, oder abwendete. Und so entstanden Flut und Ebbe.

Die Liebe

Aus dieser Liebe erwuchs auch der Wunsch, dies alles mit jemand teilen zu können, der sie und alles andere erfreute. Wie sähe wohl „sein“ Gesicht aus ?
Über diesen Gedanken glitt sie in einen neuerlichen Traum ,und sah jemand, dessen Güte ihr glich, dessen Träume all dies enthielten, was sie jemals erfuhr; dessen Arme so groß waren, um alles zu umarmen, was sie je erschuf; ja dessen Herz so groß war, um sie aufzunehmen und sanft zu wiegen ,und der, als ihr Geliebter, ihr selbst die schönsten Träume schenkte.

Gwynydd (Freiheit)

Diesen einen Traum, der ihr jemanden zeigte, der ihr ebenbührtig war und frei , nannte sie Gwynydd , Jenen Traum teilte sie mit allen Wesen; und mit jenem, der zwischen allen Zeiten lebte und sie nährte ,und doch alles mit ihr erschuf und auch teilte; jenen einen, der immer im Traume erschien, der so greifbar war, und doch so fern und unabhängig von ihr.


Der Tag

Ihre Liebe und der Wunsch danach aber leuchtete inmitten der Schwärze auf, und es wurde hell und warm .Diese Helle überstrahlte alle Sterne und ließ sie doch kräftiger leuchten und wunderbar funkeln. So entstand der Tag.

Der Himmel

Ihr Gatte trug ein schönes, blaues Gewand, und ihr Gesicht verblasste inmitten des herrlichen Gewandes, um des Nachts wiederzukehren.

Die Sonne

Mit dem Tag und dem Gewand erwachte aber auch das Gesicht ihres Gatten: der Sonne.
Sie erwachte und sah, das sie nun einen Gefährten besaß .Die Kraft der Liebe leuchtete auf sein Gewand, das sich rot färbte, und sie hütete seinen Schlaf, um sich selbst am Ende jeden Tages an seinem Blick zu erfreuen, wenn er ihr Gesicht zum Schlafe rot färbte.
Sein Gesicht war aber hell und strahlend, es wärmte alles und nährte es. Zweimal im Jahr teilte er sich gerecht den Tag mit seinem Weib, und einmal im Jahr ward er erhöht und einmal erniedrigt .

Isa ( Gast )
Beiträge:

15.08.2008 07:58
#4 RE: Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten

Hey Raben. Vieles was hier steht, kenn ich aus Fantasyspielen und auch aus mir selbst. Wenn die Zeit aus drei verschiedenen Wirbeln besteht, kann man Sie sich dann Dreidimensional vorstellen?

---Zum Gruße, Isa---

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.160

19.08.2008 19:48
#5 RE: Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten

Liebe Aettna,

dankeschön für die Zeilen!
Es hat sich schön gelesen und noch lange nachgewirkt.

liebe Grüße
Ansuz



"Man erlangt die Erleuchtung nicht,
indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)

Samina Offline

Altrabe

Beiträge: 1.893

22.08.2008 23:31
#6 RE: Schöpfungsgeschichte (Entstehung der nordischen Mythologie) antworten

Hallo Ginnungagap,

danke für die Schöpfungsgeschichte, die ich so schön auch noch nicht gelesen hatte

~~~

Liebe aettna,

tausendfachen Dank für Deinen ergänzenden und wunderschönen Beitrag dazu. Mich hat vor allem "Swastika" und "Sonne" angesprochen.

*nachti* summt & gute Träume wünscht

*samina*

~ Is fheàrr teine beag a gharas na teine mòr a loisgeas (gälisch) ~
Das kleine Feuer, das dich wärmt, ist besser als das grosse Feuer, das brennt.

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