Hej, ihr Raben, ich hab grad ein Zitat aus der Edda gelesen, was mir sehr gut gefällt und deshalb möchte ich es euch nicht vorenthalten
So lass die Liebe in Dein Leben - sie verwandelt es. Denn Leben ohne Liebe ist sinnlos - Leben in Liebe aber göttlich. (Aus der Edda)
...und irgendwie kam es mir bekannt vor. Ich hörte es mal sinngemäß ohne den Zusatz "aus der Edda" von einer Kanzel in einer Kirche.... es ist schon seltsam, wie oft wir in Predigten über Plagiate stolpern. Mit Gruß Tanith
Hallo, wenn das wirklich aus der Edda ist, wüsste ich gern, wo es steht. Es kommt mir sowohl von der Wortwahl wie auch vom Gedanken her eher "un-eddisch" vor. Aber vielleicht hat jemand einen Hinweis auf die Quelle? Danke schon mal!
Guck guck, Mir gefällt dieser Spruch, doch wo in der Edda steht das? Ich kann mich im Moment nicht daran erinnern sowas gelesen zu haben, andererseits ist auch mein Erinnerungsvermögen manchmal lückenhaft.
Wenn, dann tippe ich jetzt mal auf die Heldenlieder, oder, wahrscheinlicher, irgendwas eher nicht so bekanntes aus der Prosa-Edda. Aus dem Verzeichnis der Versformen oder so. Aus den den Götterliedern oder den Spruchdichtungen könnte ich mich jetzt auch nich an einen solchen Wortlaut erinnern.
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
Hi. Ich tippe eher auf was Neogermanisches. Also von Helden aus der Neuzeit. Es gibt ja auch Neochristen. Wenn ich euch neochristliche Heavy Metal Musik vorspielen würde, dann erledigt sich die Frage nach dem Ursprung von alleine...
Ich habe die ganze Zeile jetzt mal in google eingegeben. Der erste Treffer weist hierhin: http://www.herzenswege.de/41620.html?*session*id*key*=*session*id*val* Da sind es die letzten beiden Zeilen in einem Gedicht mit dem Titel: Die Macht der Liebe Der zweite Treffer : http://www.sternpate.de/xist4c/web/Widmungen_id_346_.htm Hier findet sich dieser Zeile in einer Sammlung von Sprüchen zum Thema Liebe, mit dem Hinweis: Aus der Edda, allerdings ohne nähere Angaben
Die restlichen Treffer finden die wörter des Satzes nicht mehr in dieser Anordnung, die Links führen zumeist auf Webseiten der Kategorie "Licht und Liebe". Was mir auch auffällt: Ist zwar ein Stabreim, aber es staben immer nur Leben und Liebe (am Anfang auch lass), dreimal hintereinander aufeinander? Ich meine, wo in der Edda wären je dreimal hintereinander die selben zwei Worte verwendet worden um einen Stabreim auf L (oder irgend einen anderen Buchstaben) zu bilden? Auch das wäre mir noch nie aufgefallen
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
Ja, das macht Sinn. Bei der L&L-Fraktion könnte ich mir diesen Spruch auch eher vorstellen. Dieses "feinstoffliche" Licht-und-Liebe-Zeugs mit seiner einseitigen Leugnung der Schattenanteile passt viel besser zur modernen Esoterik als zu lebensnahen und lebenspraktischen heidnischen Vorstellungen. Danke fürs Recherchieren, Ihwar!
danke für's recherchieren ... ich hatte es nicht gefunden .
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Hallo Corva,
ich denke nicht, daß sich alle aus der 'L&L-Fraktion' ihren Schattenanteilen nicht stellt. Ich neige nur eher dazu zu sagen: "wenn es Dir zu dunkel wird, dann mache doch einfach mehr ".
Die Dinge werden uns alle je nach Reifengraden zugeteilt ~ sowohl lichtvolles wie eben auch die dunkle Seite.
Ich bin außerdem der Meinung, daß sich alles ganz wunderbar miteinander kombinieren lässt ~ ist immer nur eine Frage Deiner eigenen Offenheit zu diesen Themen
Liebe Grüße *samina*
~ Is fheàrr teine beag a gharas na teine mòr a loisgeas (gälisch) ~ Das kleine Feuer, das dich wärmt, ist besser als das grosse Feuer, das brennt.
Liebe Raben, ich habe grad ein paar Tage Urlaub und verbringe sie eher nicht im Netz, deshalb erst heute meine "Einmischung" in das Thema: Es ist schon mitunter mühevoll, nur irgendwas einfach Schönes hier einzutragen. Wie kleine Wühlmäuse hastet ihr des Nachts durchs Web, immer auf der Suche nach einem "Beweis"? Andererseits bin ich sehr froh, dass viele Raben ihre Edda so gut kennen, dass sie sofort „Hoppla“ oder „Halt“ rufen und nachfragen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir alle unsere eigenen Zitate hier verbreiten würden? Dieses Zitat, welches ich hier einbrachte, habe ich einer Seite entnommen, die Sternenpatenschaften verkauft (und kleine Glücksanhänger von Meteoriten). Die dazugehörigen Urkunden kann man mit einem Zitat vervollständigen lassen. Ich habe für mein Patenkind eines der dort angebotenen genommen, eben jenes, welches auf der Bestellseite "aus der Edda" beschrieben wird. Welches sonst würde mir auf- bzw. einfallen? Auch ich habe im Netz nach der konkreten Herkunft gefahndet, weil ich es - zumindest so wörtlich - nicht in der Edda gefunden habe. Hier ist der Link von der Seite, auf der ihr das Zitat – welches ja nun offensichtlich keines ist - findet. Falls es nicht aus der Edda stammt, beschwert euch gern bei dem Betreiber. Ich für meinen Teil habe es so übernommen und finde es äußerst passend, um es einem jungen Menschen mit auf den weiteren Lebensweg zu geben. Mit herzlichem Gruß Tanith
Außerdem findet es sich auf folgenden Seiten, ebenfalls mit der Angabe, es sei der „Edda“ entnommen. Ich nehme an, dass es – wie dargestellt – nicht wörtlich in der Edda nachzulesen ist, ich nehme auch weiterhin an, dass es sich nicht in den Liedern finden lässt, wenn, dann eher in der Prosa, wie sie uns Karl Simrock übersetzt hat. Ich räume allerdings ein, dass ich die Edda nicht auswendig beherrsche, eher nur spartenweise.
Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich. Verantwortungsbewusstsein ohne Liebe macht rücksichtslos. Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart. Klugheit ohne Liebe macht heuchlerisch. Ordnung ohne Liebe macht kleinlich. Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch. Besitz ohne Liebe macht geizig. Glaube ohne Liebe macht fanatisch. Ein Leben ohne Liebe ist sinnlos.
In Antwort auf: Es ist schon mitunter mühevoll, nur irgendwas einfach Schönes hier einzutragen. Wie kleine Wühlmäuse hastet ihr des Nachts durchs Web, immer auf der Suche nach einem "Beweis"?
Naja, mit so Kleinigkeiten musst du in einem Runenforum wohl rechnen. Das Zitat klingt eben überhaupt nicht nach Edda. Und da ich zu den Menschen gehöre, die mit dem Licht und der Liebe im Sinne gerade gängiger New-Age-Wie laufe ich der Dunkelheit davon und rede mir dabei selbst ein ja eh so super mit dem negativen klarzukommen-Esoterik, jetzt auch nicht unbedingt so gut können, war ich natürlich doppelt neugierig und hab gegoogelt. Außerdem habe ich nach längerer Zeit wieder mal die Edda durchgeblättert und es sehr angenehm empfunden mich immer wieder mal zwischen den Zeilen zu verlieren. Ob es den Spruch jetzt wirklich dort drinnen in irgend einer Form gibt, weiß ich zwar noch immer nicht, ist aber letztlich sowieso gar nicht so wichtig für mich. Der Weg zur Antwort ist viel wichtiger als es die Antwort letztlich selbst ist. In diesem Sinne möcht ich auch festhalten das es nicht in meiner Absicht lag, den Spruch irgendwie schlecht zu machen oder ihm Bedeutung abzusprechen, weil möglicherweise eine falsche Quelle dazu angegeben ist. Wenn er dir und deinem Patenkind zusagt, dann ist es gut, wurscht woher er letztlich stammt.
Ihwar
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