da ich ja während dem Flug nicht untätig bin, wollte ich Euch mein erstes Runenset nicht vorenthalten... Das Runenset ist aus ZitterpappelHolz gefertigt, habe einen umgestürzten Baum gefunden und von Ihm einen Ast bekommen.
Alles ist Handarbeit. Der schwerste Schritt war das Trocknen. Da braucht man nämlich Geduld!!! Dann habe ich die Scheiben mit einer Handsäge gesägt und danach mit einem groben Schleifpapier geschliffen. Dann einen Feinschliff und zum Abschluss die Runen mit einem Lötkolben eingebrannt...
Hej, Molch, ich finde deine Runen wunderschö. Was mir vor allem gefällt, ist die stehengebliebene Rinde. Die gibt dem Ganzen etwas wirklich Verbliebenes vom Baum. Ich wünsche dir eine Menge magischer Stunden mit deinen Runen. Mit Gruß Tanith
Ja, die Rinde finde ich auch wunderschön. Das war gar nicht so leicht, diese zu erhalten. Man muss schon richtig vorsichtig sägen. Am Besten ohne Druck, sonst bricht das letzte Stück nach unten hin ab... Dann habe ich eine kleine Phase eingeschliffen, also den Rand +-45° oben und unten abgeschliffen...
Zitterpappel – Populus tremula (ein Weidengewächs)
Medizinische bzw. alternativmedizinische Nutzung der Espe: Die Zitterpappel enthält Verbindungen von Salicylsäure. Deshalb soll sie schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Hierfür verwendet man die Rinde, die Blätter und die Triebspitzen. Die Zitterpappel (Populus tremula) ist auch die Ausgangssubstanz für die zweite Bach-Blüte namens "Aspen". Von verschiedenen Bäumen werden Zweige, Blattknospen und Blütentrauben gepflückt und mit der Koch-Methode zur Blütenessenz verarbeitet, welche dann Vertrauen und Beherztheit fördern möchte.
Ökonomischer Nutzen Pappelholz ist ein sehr beliebter Rohstoff. Das Holz findet besonders in preiswerten und leichten Sperrholzplatten, Tischtennisschlägern, Zahnstochern, Streichhölzern und vielen anderen Produkten Verwendung. Des Weiteren wird es zu Papier verarbeitet und findet als Biomasse zur Energieproduktion Verwendung. --> Da haben sie wohl vergessen die Runenherstellung mit dazu zu schreiben
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Hier noch ein interessanter Link zu Pappeln: "Napoleons Wegweiser"
Hallo, ihr! Samina hat geschrieben: ~~~ In alten Zeiten hielt man das unablässige, raschelnde Blätterrauschen der Zitterpappel - auch Espe genannt - für ein Klagen aus der Unterwelt. ~~~ Sowas hab ich auch schonmal gehört. Und auch die Bachblütenverbindung Espe/Aspen ist mir bekannt.
Ich find nur garnicht, daß der Baum etwas klagendes hat oder besonders ängstlich wirkt. Eher, als wolle er Angst parodieren. Ich reite fast täglich an einer Espenguppe am Waldrand vorbei, seit teilweise 10 Jahren "erschrecken" meine Ponys pflichtschuldig bei dem Gewisper (eine willkommene Gelegenheit, Show zu machen )- und das bringt mich, die Ponys und vermutlich auch die Espen zum Kichern.
Jo Molch Gute Arbeit ,Mann,Du hast es drauf.Viel Spass damit.Hast sie hoff.lang genug getrocknet,nich das sich die Rinde später noch löst?So mir mal geschehen.Also lass Raunen. Der Sachse
Ich habe die Runen vor ca. 1 Monat hergestellt und bis jetzt hält alles sehr gut...
Die Spitze von dem Lötkolben sieht aus wie ein normaler Schlitzschraubendreher. Damit war es eigentlich ganz einfach gerade Runen zu bekommen. Ich musste mich nur bei der Größe der Runen entscheiden. Wann wird z.B. der erste und zweite Arm von gebrannt usw. Die Runen sollten ja möglichst gleich groß werden. war da schon schwerer ;) Aber ich bin ganz zufrieden...
Das Feinschleifen hat recht viel Zeit in Anspruch genommen, da ich dabei auf (fast) Perfektion geachtet habe. Jeder noch so kleine Kratzer sollte ja weggeschliffen werden. Dafür sind die Runen weich und die Maserung des Holzes ist wunderschön sichtbar... Handarbeit ist immer wieder ein guter Ausgleich zur verkopften Uniarbeit...
Jo Molch, auch von mir ein großes Lob. Hast dir sehr viel Mühe gegeben und ganz viel Liebe in die Arbeit gelegt, das kann man sehen.
Was das trocknen von Holz betrifft, so nutze ich lieber abgestorbenes Holz, das noch Rinde dran hat. Das Holz ist ausgetrocknet und die Rinde ist fest. Man kann das Holz mit Leinölfirnis tränken, dann verklebt die Rinde fest und das Holz trocknet nicht weiter aus, so das es nicht reißt.
Bearbeitungsspuren machen die Arbeit noch echter. Nur maschinell geschliffenes ist makellos.
Wer verurteilt kann sich irren, wer verzeiht irrt nie!
heute hab ich meine Runen endlich (wurd ja auch Zeit ;) ) mit LeinÖl eingerieben. LeinÖl hatten wir noch in der Küche und ich habe ein feines Stück Stoff mit dem Öl getränkt und jede Rune einzeln eingerieben. Jetzt sind sie natürlich etwas nachgedunkelt und sind nochmal etwas schöner geworden, wie ich finde.
Also, nochmal vielen Dank für die vielen Lobsagungen. Hat echt Freude gemacht, die Runen herzustellen...
@Schnitzer: Die Pappel war durch Windwurf am Boden gelegen. Sie war also nicht wirklich frisch, aber auch nicht wirklich trocken. Am Ast waren noch einige Blätter
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