ich weiß zwar überhaupt nicht wer du bist, oder ob du dich schon vorgestellt hast... ...werd gleich mal in freudiger Erwartung nachsehen... Doch vorab für dich ein Runengesang http://www.youtube.com/watch?v=dpKfWU-kE54&feature=related
Aloha...aettna
Ps.: Wie kommst du auf diesen Namen???
*Je mehr ich entdecke, desto mehr wundere ich mich.Je mehr ich mich wundere, desto mehr verbeuge ich mich.Je mehr ich mich verbeuge, desto mehr entdecke ich.*
bitte entschuldigt meine unhöflichkeit, das waren einfach themen die mir so sehr auf der seele brannten (mein erster beitrag in der rubrik runenmagie läßt ein bisschen etwas von mir wissen) . dabei habe ich doch glatt die vorstellungs-rubrik überlesen, werde im anschluß gleich das versäumte nachholen.
jetzt erstmal zu der frage wie mein name zustande kommt, er ist aus einem teil meines vornamens und einen teil meines nachnamens zusammengebastelt und ja ich meinte z. B. oder .
Danke dass ihr mir trotz meiner unhöflichkeit geantwortet habt, jetzt werde ich erstmal schleunigst mein versäumnis nachholen. Und danke für den link, da schau ich doch glatt noch vorher hin :)
Hallo! Was mich an dieser Frage auch interessieren würde, ist: woher wir eigentlich wissen, wie die Runen genau ausgesprochen wurden, bzw. ob die Aussprache zum Beispiel auf der britischen Insel und dem mitteleuropäischen Festland nicht vielleicht unterschiedlich war. Zum Beispiel das TH von THURISAZ muss, denke ich, nicht unbedingt dem englischen "thing" entsprechen, denn wir sagen ja auch Thor und nicht "thor". Grübelnde Grüße Corva
Sprachforschung, Lautverschiebungen... das alles kann man rekonstruieren. Oder eben auch nicht. Man streitet sich bis heute ob man als P oder Q ausspricht bzw als ei, ey, ... oder ch.
Gruß Nachtfalke
Frei fliege ich in der Dämmerung, der Nacht entgegen...
þ ist ein urgermanischer Laut (entstanden aus indogerm. t), der nur noch im Englischen und Isländischen existiert (z.B. engl. thing, isl. þing). Im Deutschen und Niederländischen wurde er zu d (Ding), in den übrigen skandinavischen Sprachen zu t (ting).
Die urgermanische Form des Namens des Donnergottes war Þunaraz, daraus wurde skand. Þórr (später Tor), altenglisch Þunor, althochdeutsch Donar, neuhochdeutsch Donner. So nenne ich den Gott, da ich hier und heute lebe.
Die Runennamen, die wir heute verwenden, sind von Sprachforschern aus den historisch belegten (gotischen, markomannischen etc.) Namen erschlossen worden. Die Aussprache ist die erschlossene altgermanische, wie von der Forschung festgelegt und ziemlich gut gesichert.
Man könnte natürlich auch gleich neuhochdeutsche Runennamen kreieren:
moin zusammen! wohne in einer gegend, wo chatten und kelten zusammen lebten. man trieb handel,sprach aber eine andere sprache. beide benutzten runen aber ein anderes futhark. aus othala wurde odal,aus sowilo-sigil,algiz-eloh u.s.w. es gab auch innergermanische unterschiede,die noch geringer waren. den beitrag von dagaz finde ich sehr interessant. also scheint der wortstamm überall gleich zu sein. dann handelt sich es um eine art dialekt? dann noch eine frage: in japan gibt es tempel,die in der karte mit einer rune gekennzeichnet sind. hat das was mit indogerm. ursprung zu tun? oder handelt sich es um sinnzeichen,die viele urvölker benutzt haben? gruss loki66
hallo nachtfalke! habe mich kaum getraut zu fragen. ein kollege hat aus tokio einen stadtplan mitgebracht. es sind einige buddistische tempel,die an die verstorbenen erinnern sollen,mit einer rune dargestellt. so wie bei uns ein kreuz für friedhof. es war oderin einem roten kreis. nun habe ich keine ahnung von japan und auch nicht wie die rune dahin kommt. zur zeit der völkerwanderung sind runen ja bis nach südosteuropa gelangt aber japan? gruss loki66
Gar nicht schlecht, das mit den neuhochdeutschen Runennamen, Dagaz! Ich mein ja nur: Selbst wenn man noch so sorgfältig erschließt, bleibt doch immer ein "wissenschaftliches Restrisiko". Und man muss einfach davon ausgehen, dass die Laute in verschiedenen Gegenden verschieden ausgesprochen wurden. Deshalb fühl ich mich zum Beispiel hier und heute ganz wohl, wenn ich THURISAZ mit einem gesprochen T-Laut anfangen lasse, wobei es mich aber nicht stört, wenn jemand anders das "britisch" ausspricht.
In Antwort auf:Gar nicht schlecht, das mit den neuhochdeutschen Runennamen, Dagaz! Ich mein ja nur: Selbst wenn man noch so sorgfältig erschließt, bleibt doch immer ein "wissenschaftliches Restrisiko". Und man muss einfach davon ausgehen, dass die Laute in verschiedenen Gegenden verschieden ausgesprochen wurden. Deshalb fühl ich mich zum Beispiel hier und heute ganz wohl, wenn ich THURISAZ mit einem gesprochen T-Laut anfangen lasse, wobei es mich aber nicht stört, wenn jemand anders das "britisch" ausspricht.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Denn selbst wenn man eine alte Aus-Sprache mit hundertprozentiger Sicherheit erschließen könnte, bleiben, wie du schon gesagt hast, die regionalen Dialekte. Wir sprechen ja heutzutage auch kein einheitliches Deutsch, obwohl wir in der Schule ein solches lesen und schreiben lernen. Wie wahrscheinlich ist es also, das es damals, wo es eine so regional übergreifende Schulbildung nicht gab, wo nur wenige überhaupt schreiben und lesen konnten, eine einheitliche Aussprache gab?
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
es ist ja auch in unseren Kreisen so, daß sich die Aussprache und die Runenintonationen unterscheiden. ZB: Sowelo - Sowilo - Sowulo. Ganz abgesehen davon, das jeder beim Intonieren anders betont und somit auch eine andere Qualität/Wirkung erzeugt. Nach einigem Experimentieren habe ich meinen Gesang gefunden...halt so wie er für mich stimmig ist. Und wenn ich in Gruppen arbeite sind wir meistens synchron... Deshalb kam ich irgendwann zu dem Schluß, das sich die Runen wohl selber schützen..und denen für die sie bestimmt sind.. ihren Klanglaut offenbaren.
Liebe Grüße...aettna
*Je mehr ich entdecke, desto mehr wundere ich mich.Je mehr ich mich wundere, desto mehr verbeuge ich mich.Je mehr ich mich verbeuge, desto mehr entdecke ich.*
Dieses Forum ist Teil der Internetpräsenz www.rabenbaum.com.
Sollten Sie Fragen, oder Anmerkungen zu unserem Forum haben, dann beantworten wir Ihnen diese gern telefonisch oder per E-Mail. Sie finden unser Impressum unter anderem unter www.rabenbaum.com