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Hallo ihr Lieben Raben, Dieses Märchen stammt von den Gebrüder Grimm, und ich habe es als Kind geliebt. Es wird auch noch etwas wissenswertes darauf folgen. Der Bauer und der Teufel Es war einmal ein kluges und verschmitztes Bäuerlein, von dessen Streichen viel zu erzählen wäre, die schönste Geschichte ist aber doch, wie es den Teufel einmal zum Narren gehebt hat. Das Bäuerlein hatte eines Tages seinen Acker bestellt und rüstste sich zur Heimfahrt, als die Dämmerung schon eingetreten war. Da erblickte es mitten auf seinem Acker einen Haufen feuriger Kohlen, und als es voll Verwunderung hinzuging, so saß oben auf der Glut ein kleiner schwarzer Teufel. " Du sitzes wohl auf einem Schatz?" sprach das Bäuerlein. " Jawohl", antwortete der Teufel, " auf einem Schatz, der mehr Gold und Silber enthält, als du dein Lebtag gesehen hast". " Der Schatz liegt auf meinem Feld und gehört mir", sprach das Bäuerlein. " Er ist dein", antwortete der Teufel,"wenn du mir zwei Jahre lang die Hälfte von dem gibst, was dein Acker hervorbringt. Geld habe ich genug, aber ich trage Verlangen nach den Früchten der Erde." Das Bäuerlein ging auf den Handel ein. "Damit aber kein Streit bei der Teilung entsteht," sprach es, "so soll dir gehören, was über der Erde ist, und mir, was unter der ERde ist". Dem Teufel gefiehl das, aber das listige Bäuerlein hatte Rüben gesät. Als nun die Zeit der Ernte kam, so erschien der Teufel und wollte seine Frucht holen, er fand aber nichts als die gelben, welken Blätter,und das Bäuerlein, ganz vergnügt, grub seine Rüben aus. "Einmal hast du den Vorteil gehabt", sprach der TEufel,"aber das nächste Mal soll das nicht gelten. Dein ist, was über der Erde wächst, und mein, was darunter ist". "Mir auch recht", antwortete das Bäuerlein. Als aber die Zeit zur Aussaat kam, säte das Bäuerlein Weizen. Die Frucht ward reif, das Bäuerlein ging auf den Acker und schnitt die vollen Halme bis zur Erde ab. Als der Teufel kam, fand er nur die Stoppeln und fuhr wütend in eine Felsenschlucht hinab. "So muß man die Füchse prellen", spach das Bäuerlein, ging hin und holte sich den Schatz. So und nun noch etwas wissenswertes: Die Karotten, Mohrrüben oder gelbe Rüben wachsen in unseren Breiten als Wurzelgemüse sehr gut. Die Iren allerdings, sehen in der Karotte eine Süßspeise und bezeichnen die Möhren als - Honig der Erde. Oder die Schweizer, deren Rüblitorte mit Marzipankarotten verziert wird. Wichtige Inhaltsstoffe: Vitamin A Kalium Rohrzucker (Saccharose) Glucose Fructose bioaktive Substanzen: Carotinoide (BetaCarotin) Ballaststoffe (Pektin) Phenolsäuren Die Karotte hält den einsamen BetaCarotin-Rekord - 11 mg BetaCarotin pro 100 g Gemüse! Entsprechend beeindruckend sind ihre Wirkungen: BetaCarotin hemmt die Oxidation von LDL-Cholesterin und damit die Ablagerungen des Cholesterin an den Arterienwänden.
Radikale und Singulettsauerstoff (der bei der Atmung entsteht) können die DNS Erbsubstanz schwer schädigen mit Folgen der zellulären Entartung (Krebs). BetaCarotin wirkt in dieser Hinsicht schützend. Die Pektine in den Möhren binden Giftstoffe und neutralisieren roh gegessen überschüssige Säure. Also bestens geeignet bei Sodbrennen. Aber auch das schädliche Cholesterin kann durch die löslichen Pektine gebunden werden, während das gesunde HDL-Cholesterin im Blut dann steigt. Die Karotte wirkt · der Arteriosklerose entgegen und beugt so dem Herzinfarkt und Schlaganfall vor · schützend vor freien Radikalen und Singulettsauerstoff · gegen Sodbrennen · kräftigend auf alle Schleimhäute im Körper · aktivierend auf den Zellstoffwechsel · verjüngend und hemmend auf Alterungsprozesse · fördernd auf das Wachstum der Haare und Nägel · fördernd für schöne Haut · stärkend auf das Immunsystem · verbessernd auf das Sehvermögen und helfend bei Nachtblindheit
Anwendung: Als selbstgepresster Saft, warme Küche oder Rohkost.
Rezepte: Karotten sind nicht nur sehr gesund, sondern auch hervorragend im Geschmack und daher universell verwendbar. Selbstgepresster Saft pro Person: 1 Äpfel ca. 100g 4 Karotten ca. 400 g 1/2 TL Apfelessig 1 TL Keimlinge der Sonnenblumenkerne Warme Küche - die Möhrentorte: 500 g Möhren 200 g Kokosraspeln 100 g gemahlene Haselnüsse 75 g Weizenvollkornmehl 2 TL Backpulver 125 g Zucker oder Honig 6 große Eier eine unbehandelte Zitrone etwas Zimt Zubereitung: Möhren putzen, grob raffeln. Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit dem Zucker und Zitronensaft schaumig schlagen. Geraffelte Möhren, Kokosraspeln, Mehl, Backpulver, gemahlene Haselnüsse, Zimt, etwas geriebene Zitronenschale unter die Eigelb-Zucker-Masse rühren. Eiweiß sehr steif schlagen und unter die Teigmasse heben. Bei 175 Grad 50 bis 60 Minuten backen. Quelle: Bioaktive Substanzen: Die Gesundmacher in unserer Nahrung; Regina Naumann, rororo Verlag 1997.Obst & Gemüse als Medizin, von Klaus Oberbeil und Dr. med. Christiane Lentz; Südwest-Verlag 2002. p://www.cysticus.de/bioaktive-substanzen/karotte.htm Liebe Grüße Algiz ________________________________
Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen - Johann Wolfgang von Goethe -
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