Liebe Raben, einen Gruß zu Mittsommer möchte ich euch schicken. Es ist die "hohe Zeit" des Sommers - die "Hochzeit", bei der Erde und Himmel sich vereinigen und dafür sorgen, dass fruchtbare Zeiten anbrechen. Nach der kürzesten Nacht gehen wir schon wieder dem Schnitter entgegen. Auch, wenn das Wetter es nicht überall so darstellt, es ist die Zeit, in der alles zum Erliegen käme, wenn sich das Rad des Lebens nicht weiterdrehen würde. Ich gehe mal davon aus, dass ich es darf und setze eines meiner Sonette hier rein:
"Doch nirgends findet sich willkommne Kühle, nichts frischt die ausgetobten Leiber auf, selbst der Bach, sonst schnell in seinem Lauf, bewegt heut nicht einmal die Wassermühle.
Ein Rinnsaal ist, was früher plätschernd lief, es murmelt durch die Steine nur noch matt. Im trocknen Bett stehts still, das alte Mühlenrad, es ist grad so, als ob der Müller schlief.
Und mit ihm schläft das Leben ringsumher, die hohe Zeit holt ihre Pfänder rein, das Rad des Lebens dreht sich nur noch schwer.
Man könnte fürchten, einmal bleibt es stehen und damit endete dann alles Sein. Doch heute wird es sich noch weiter drehen."
VIII. Sommersonett
Habt alle eine schöne Feier und denkt daran: Ein wenig Met gehört auch der Erde.
Es grüßt euch Tanith
Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. John Lennon
D a n k e ...einfach nur schön...das kommt mir doch bekannt vor Wir feiern in den frühen Morgenstunden an einer Quelle im Taunus. Es wird ein Fest des Feuers, der Freude und des Tanzes...diesesmal werden auch Kinder mit dabei sein. darauf freu ich mich...und ich freu mich auf den Wald
Aaches Gwydd....aettna
*Wir sind lebendige, denkende, bewegliche, atmende, tanzende Teile der Erde, und wenn wir tanzen, tanzt auch die Erde*
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