Hallo Raben Da ich mich gerade mit einigen Totenbüchern befasse,im Moment speziell das Tibetische,musste die Frage nach einem germanischen Totenbuch entstehen.Da gibt es beispielsweise diesen Herren ,der eine Interressante Interpretation liefert, aber lest selbst. http://www.sandammeer.at/rezensionen/liededda-kalweith.htm Wer hat sich von Euch schon mal damit beschäftigt und gibt es ausserdem noch Vorschläge ausser der älteren Edda? Im Bardo der Tibeter geht es im speziellen eher um das aufgehen der einzelnen Seelen in die Buddhaheit der Jeweiligen Erkenntnisstufe oder des sich oder/des selbsterkennens, in der Edda hört sich das eher etwas Archaischer an,was meint Ihr? Hail Odin Saxnot
Körper,Seele,Geist müssen gestimmt werden gleich kostbaren Instrumeneten, ehe der Runen Sang Zielweisend in uns ertönt. (Spiesberger)
ich hab es auch noch nicht gelesen, aber es steht seit einiger Zeit in meinem Regal. Dann werde ich mich wohl auch mal damit befassen^^ Kann aber ein Weilchen dauern, bis ich damit durch bin...
lieben Gruß Corvina
der einzige Mensch, den ich zum Überleben brauche, bin ICH!
Zitat von aettnaHi Saxnot, ich kenne das Totenbuch der Kelten von H.Kalweith. Werde mir das der Germanen dann auch mal vornehmen.. Lieben Gruß..aettna
das ist meines Wissens historisch nicht belegbarer Eso-Sch... Gilt wahrscheinlich genauso für das Totenbuch der Germanen. Die, die's haben: checkt mal die Quellenangaben. Wenn's keine gibt - Altpapiersammlung. Wenn sich alle auf Esoliteratur beziehen - detto.
Bin inzwischen, was all das angeht, ziemlich wissenschaftsfixiert.
Servus,
dæg byþ drihtnes sond / deore mannum mære metodes leoht / myrgþ ond tohiht eadgum ond earmum / eallum brice
Holger Kalweith ist meines Wissens nach Mythenforscher, Völkerkundler und Psychotherapeut, nicht Wissenschaftler. Und genau diese Kombination drückt sich in seinen Büchern aus. Glücklicherweise sind die Zeiten der Bücherverbrennungen vorbei.
Gruß..aettna
*Drei Dinge, die nicht aufgehalten werden dürfen: Wachstumsprozesse, überschäumende Freude und abtrünnige Freunde*
Das Totenbuch der Germanen steht auch in meinem Schrank (kann ich dir mal mitnehmen Dagaz), befasst habe ich mich aus Zeitgründen noch nicht damit... Aber es klang interessant. Inwiefern es dann wissenschaftlich ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich glaub ich werds auch mal lesen ;)
Hallo zusammen, als ehemalige Völkerkunde-Studentin könnte ich vielleicht hinzufügen, dass Holger Kalweit in diesem Bereich von der Professorenschaft nicht besonders ernstgenommen wird. (Er gehört zu den sogenannten "populärwissenschaftlichen Autoren" vor denen sich Studenten zu hüten haben, wenn sie sich keine Minus-Punkte und sarkastische Bemerkungen seitens des Professors "Warum nehmen sie nicht gleich von Däniken als Quelle?" einhandeln wollen.)
So, mein Exemplar ist heute angekommen. Mal schauen was da drinnen steht. Auch wenn wissenschaftlich nicht belegbar und rein subjektive Interpretation sein sollte, hoffe ich doch das irgendetwas drinnen steht das zum nachdenken anregen kann
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
Ich kenn weder dies noch jenes Totenbuch- und hab auch ehrlich gesagt nicht den Drang, mich damit zu beschäftigen, aber generell seh ichs auch so: Es ist völlig ok, sich "wissenschaftlich fragwürdige" Esoliteratur reinzuziehen, solange man das unter einem eher belletristischen Aspekt tut und für sich die eine oder andere Stecknadel im Heu findet. Why not?
Nervig wirds erst, wenn Leute in Diskussionen auf derartigem "uralten Wissen" bestehen auf und Einwände bzw. Argumente klugsch*****erisch-unwirsch reagieren. Ich hab mich bespielsweise mal sehr unbeliebt gemacht, als ich eine Dame, die das uralte, true, von Druidenmund zu Druidenohr weitergegebene Wissen des "Keltischen Baumhoroskops" verbreitete, darauf aufmerksam gemacht habe, daß ihre Weisheiten mitnichten aus lauschigen Eichenhainen stammen, sondern aus einer Artikelreihe einer französischen Frauenzeitschrift aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.
das Argument der wissenschaftlichen Beweisbarkeit zieht für mich nur, wenn ich versuche, historisch zu arbeiten.
Ich für mich habe diesen Anspruch nicht. Natürlich sind einige Informationen und Hintergrundwissen hilfreich, um einen Kontext zu haben, dich lebe ich im Hier und Heute und es spielt für mich nur eine Nebenrolle, wie die Menschen vor tausenden Jahren gelebt haben, denn so kann ich heute eh nicht mehr leben...
Natürlich gibt es im Eso Bereich viel gequirlten Quatsch!! Aber trotzdem muss nicht jede Sichtweise wertlos sein, nur weil es keine Beweise gibt. Es lässt sich einfach nicht alles beweisen!
lieben Gruß Corvina, die das Buch bisher nicht übel findet
der einzige Mensch, den ich zum Überleben brauche, bin ICH!
Ich hab mich bespielsweise mal sehr unbeliebt gemacht, als ich eine Dame, die das uralte, true, von Druidenmund zu Druidenohr weitergegebene Wissen des "Keltischen Baumhoroskops" verbreitete, darauf aufmerksam gemacht habe, daß ihre Weisheiten mitnichten aus lauschigen Eichenhainen stammen, sondern aus einer Artikelreihe einer französischen Frauenzeitschrift aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Lg, houdiche
Hallo Houdiche,
oh jess, da hab ich auch nicht schlecht gestaunt, als ich nach Recherchen dahinter kam. Da ich mich für Bäume interessiere hielt ich es für eine gute Idee für ein privates Vorhaben, dieses Baumhoroskop quasi als "Gerüst" zu verwenden.....aber nachdem ich auf diese "Quelle" stieß......grins........nööööö danke *gg* *eigene Kreativität anzapfe*
Aber dass die dir bös war.....nur weil du ein wenig besser informiert bist und ihr daher nicht aus der Hand frißt? Dass du ihr das vor lauschenden Ohren gesagt hast, glaub ich eher nicht......
nein, die wollte das nicht wirklich wissen.... Sie ist dann auch nach ein bißchen Gezicke (oh unwürdige Ungläubige!) nicht weiter drauf eingegangen, was soll´s- wenn sie damit glücklich ist und für sich was findet. Bäume, Krafttiere,Steine etc. nach dem 12-er Horoskop (oder daran angelehnt) zu "suchen", geht für mich gefühlsmäßig eh ziemlich an der Sache vorbei. Mich haben die immer "selbst" gefunden. Und es waren keineswegs nur nette kuschelige Tamagotchi-Schbirits.
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