Ich wollte mal fragen, wer von euch eigentlich tatsächlich RunenSTÄBE wirft. Also keine Holzscheiben zieht oder ähnliches, sondern wirklich Stäbe benutzt in welche die Runen geritzt sind. Mir ist gestern nämlich klar geworden, das ich diese Methode eigentlich noch nie angewandt habe, und das es wohl Zeit wird mal Stäbe schneiden zu gehen... Eure Erfahrungen hierzu würden mich interessieren.
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
ich benutze meistens Scheiben, manchmal auch Karten, die ich irgendwann mal selber angefertigt habe. Da ich eine jahrelange keltisch/germanische Ausbildung genossen habe, bin ich konditioniert. Holzstäbe gehören für mich zum keltischen Ogham..und das passt so. Streik!Stupido!...egal gelaufen..... Obwohl es letztenendes egal ist, ob es Scheiben, Stäbe oder Steine sind.... damals waren es wohl ratsame Stäbe...
Runen raunen rechten Rat...
aettna
*Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern gehe dreimal durch dein eigenes Haus*
Ja. Mich interessiert diese Methode weil die Stäbe nach dem Wurf ja noch zusätzliche Muster bilden und die Runen sich durch die Stabform dann in verschiedene Richtungen neigen, bzw sich Stäbe auch überlagern und so weiter. Stelle ich mir ziemlich spannend vor da über so einen Wurf zu meditieren.
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
also Runenstäbe hab ich bisher nur einmal bei einem Galdr-Workshop in der Hand gehabt.. Aber zum Runenwerfen tune es Holzscheiben auch...
*gg* ein Gedanke, der mir gerade so durch den Kopf schießt... ich finde runde Holzscheiben auch irgendwie "weiblicher"! Ein Stab weckt dann doch eher männliche Assoziationen Keine Ahnung, warum mir der Gedanke gerade kommt...
@ aettna: Ogham-Stäbchen habe ich mal geschenkt bekommen... Aber irgendiwe hab ich da so überhaupt keinen Zugang zu. Und das liegt nicht nur daran, dass sie nicht selbstgemacht sind.
lieben Gruß Corvina
der einzige Mensch, den ich zum Überleben brauche, bin ICH!
In Antwort auf:Ogham-Stäbchen habe ich mal geschenkt bekommen... Aber irgendiwe hab ich da so überhaupt keinen Zugang zu. Und das liegt nicht nur daran, dass sie nicht selbstgemacht sind.
Kann ich gut nachvollziehen...ich hab mit den Ogham intensiv ca. ein Jahr verbracht..in dem die Runen in den Hintergrund treten sollten..und auch gezwungenermaßen..sind. Einige Oghams haben sich mir erschlossen, wobei die Baumerfahrungen, im Nachhinein betrachtet für mich wesentlich bedeutsamer sind, als das Baumalphabeth... meins ist es nicht...ich hab während der ganzen Zeit die Runen vermisst
Gruß aettna
Ps.;
In Antwort auf:ich finde runde Holzscheiben auch irgendwie "weiblicher"! Ein Stab weckt dann doch eher männliche Assoziationen
Da ist was dran
Man könnte zum Runenwerfen ja auch Mikadostäbchen nehmen. Auf jeden Fall eine interessante Alternative zum Steine werfen...
*Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern gehe dreimal durch dein eigenes Haus*
In Antwort auf:Autsch. Ich stell mir gerade vor wie ich in diese dünnen Stäbe Runen zu ritzen versuche..
..das klingt nach einer echten Herausforderung. Ich habs gestern nach dem Essen mal Zahnstocher geworfen..das geht auch. Allerdings ohne vorher die Runenreihe zu ritzen. Aber hast schon Recht..mit Runenstäben unter Berücksichtigung der Himmelsrichtungen, oben, unten und der Mitte ergibt sich ein umfassendes Bild. Schönes Spielzeug
Gruß..aettna
*Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern gehe dreimal durch dein eigenes Haus*
hört sich spannend an. Doch ich glaube, meins wäre es auch nicht. Es hört sich so ein bischen wie die "schottischen Baumstamm-spiele" an. Wie gesagt, interessant ~ ich kann es mir nur für mich nicht vorstellen damit zu arbeiten.
In Antwort auf:Corvina: *gg* ein Gedanke, der mir gerade so durch den Kopf schießt... ich finde runde Holzscheiben auch irgendwie "weiblicher"! Ein Stab weckt dann doch eher männliche Assoziationen
kann ich mich nur anschließen
So nebenbei bemerkt (ich weiß, wir hatten schon von^^). Es gibt auch diese Schokomikadostäbchen. Da kann man bestimmt mit dem Messer auch Runen reinritzen, drüber meditieren und sie danach einfach aufessen.
Wäre vielleicht eine Idee für das nächste Treffen
Viele Grüße *samina*
~~~ So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.
Hej, ihr Raben, dieses Thema ist ein sehr interessantes, vor allem, weil es hier offensichtlich ein Missverständnis gibt: Runenstäbe werfen war das Ursprüngliche. Die Stäbe selbst bestanden aus sehr geraden kleinen relativ gleichen Holzstücken, auf denen eben KEINE Runen geritzt waren. Die Stäbe selbst bildeten nach dem Wurf Zeichen, die dann gedeutet wurden. Wie sie lagen, in welcher Beziehung zueinander und ob übereinander oder weit entfernt sie herunterfielen, das alles gab Auskunft über "bestimmte" Dinge zum Nachdenken, zum "Weissagen" etc. Es wurde zu Beginn eine Frage gestellt, auf die eine Antwort gesucht wurde. Meist ging es um ERnte, Aussaat, Jagrdglück, etc. Erst später wurden diese Zeichen zu "lesbaren", für viele deutbaren, indem man die einzelnen festhielt (vielleicht auch der Einfachheit halber). So entstand eine Liste - wenn ich es mal so nennen darf, nach der man sich auch Nachrichten hinterlassen konnte (angefangen haben im übrigen aller Wahrscheinlichkeit nach die Phönizier damit). Die "Runen" erfuhren im Laufe der Geschichte viele Wandlungen und Vereinfachungen. Die heute benutzten Zeichen sind schon sehr "modern" und deshalb leichter deut- und lesbar (gemacht). Es ist interessant, dass dieses Thema hier auftaucht, zu einer Zeit, inde r ich gerade überlege, wass ich zu dem Thema "Runen im Blut" sagen soll - dazu fällt mir nämlich nichts ein außer, dass ich es etwas weit entfernt von meinem Wissen empfinde. Schleßlich kann man Zeichen wie die Runen überall sehen, wenn man will. Das liegt aber lediglich daran, dass wir in allen Richtungen von geraden oder sich überschneidenden Linien umgeben sind. Aber das ist nichts Magisches an sich. Meine Lesart. Ich für meinen Teil - um wieder auf den Ausgangspunkt zu kommen - liebe es, die "alten" Stäbe zu werfen und mich mit den entstehenden Zeichen auseinanderzusetzen, zu befassen; es ist in der Tat schwieriger, wenn man Stäbe OHNE eingeritzte Runen benutzt, versteht sich. Das würde ich als "doppelt-gemoppelt" empfinden. Liebe Grüße Tanith
PS @Samina: Das schottische Baumstamm-Werfen hat aber auch gar nichts damit zu tun.
Vielen Dank für die Info. Ich glaube mich zu erinnern gelesen zu haben das schon auch Stäbe mit Runen darauf geworfen wurden, wenngleich der Ursprung wohl im reinen Stäbchenorakel liegt. Hm. Mal schauen, vielleicht mache ich mir einfach mal so Stäbe. Runen kann ich dann immer noch darauf anbringen.
Ihwar
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In Antwort auf:ein Gedanke, der mir gerade so durch den Kopf schießt... ich finde runde Holzscheiben auch irgendwie "weiblicher"! Ein Stab weckt dann doch eher männliche Assoziationen
Runen an sich sind nun alles andere als rund. Sie wurden von einer patriarchalen Gesellschaft eingeführt. Aber auch das lag daran, dass "man" eher gerade Holzstückle zur Verfügung hatte und weniger runde Liebe Grüße Tanith
es ging mir dabei ja auch nicht um die zeichen an sich, sondern um kleine Holzscheiben, die sich ja die meisten aus einem Ast sägen und die dann in der regel mehr oder weniger rund sind.
Das hatte auch eigentlich gar nichts mit dem Ausgangsthema zu tun, sondern war so eine Art Blitzgedanke, der mir eben dabei durch den Kopf schoss
lieben Gruß Corvina
der einzige Mensch, den ich zum Überleben brauche, bin ICH!
In Antwort auf:Was mich noch interessieren würde, wäre, wieviele Stäbe wurden bei diesem Runenwerfen genutzt?
Also intuitiv würde ich sagen, je nach dem, welches System genutzt wird. ZB. beim 24er festigen 24 geritzte Stäbe den Deutungsspielraum...
Ich hab heute mit Hilfe des Jahreskreises angefangen die Runenentsprechungen zum Ogham auszuarbeiten... und das ganze fast ganz alleine mitten im Wald am See...und ich kann nur sagen, ohne mir viel aus den Fingern zu saugen, da passt einiges...
Danke für diesen thread
Gruß aettna
*Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern gehe dreimal durch dein eigenes Haus*
Hej, Ansuz, ich selbst nehme soviele Stäbe wie ich in einer Hand halten kann, ohne dass es problematisch wird und verkrampft. Ca. 5 - 6 Stück. Ich werfe sie auch nicht, sondern lasse sie "fallen". Ich knie dabei aufgerichtet und halte die Hand mit den Stäben ausgetreckt, nach unten gerichtet. Ob das dem genau entspricht, was "man" früher tat? Weiß ich nicht. Hab ich für mich so entwickelt. Da meine Stäbe nicht Zeichen in sich tragen, sondern beim Fallen Zeichen formen, muss ich auch nicht der Ausgewogenheit halber alle Runen werfen. Ich habe auch keinen Literaturnachweis für Darstellungen, aber die Logik rührt daher, dass es heißt: "Die Stäbe wurden geworfen und die Zeichen gedeutet" - Berichte über Schamanen, Druiden aus verschiedenen Kulturen. Man nimmt heute an, dass die Runenzeichen in der jetzt bekannten Form aus einer rustikalen Abwandlung der römischen Kapitalis-Schrift entstanden sind, sozusagen eine bäuerliche Variante; es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sie - wie schon dargestellt - aus den Deutungszeichen beim Werfen der Stäbe (oder einem Mix dessen) herrühren. Sicher ist es nicht. Da es schon früher Schriften gegeben hat - Ägypten, Phönizien und anderswo -, sowie Einritzungen in den Höhlenwänden, Höhlenmalerei als Nachrichten-Weitergabe etc., ist davon auszugehen, dass wir heute nicht einer Erklärung gegenüber stehen, sondern einer Vielzahl dessen. Und da es so eine Vielzahl von Erklärungen gibt, kann auch Odins Augentausch seine Gültigkeit haben. Weshalb nicht? Für mich jedenfalls ist allein wichtig, dass ich in der Lage bin, Zeichen zu "sehen" und sie zu "deuten". Dabei finde ich es dann relativ unerheblich, woher das alte Wissen stammt. Nur - so ganz die geschichtliche Entwicklung herauslassen möchte ich auch nicht. Dazu habe ich von meinem Historiker zuviel gelernt, denn er ist es, der die Sachbücher liest und berichtet. Ich selbst habe dazu weniger Lust, recherchiere aber ab und an mal nach. Nun schweife ich aber ab . Liebe Grüße Tanith
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