hier mal eine kleine Geschichte, wie ich sie erlebt habe:
Vor 4 Jahren stand mein Schwiegervater mit einer kleinen Krähe in den Händen vor unserer Tür. Sie war eine Strasse weiter aus dem Nest gefallen und saß auf der Strasse. Er meinte, dass ich sie großziehen könnte. Meine erste Reaktin darauf war (heute für mich unverständlich), das Tier kommt mir nicht ins Haus. Aber.....ein Käfig war frei und so hielt sie bei uns Einzug. Ein Name war auch schnell gefunden: Odin. Aus seiner Jugend berichtete mir mein Schwiegervater, dass er oft Krähen aufgezogen hätte, am besten mit eingeweichtem Weißbrot und Quark. Also, der Krähe Schnäbelchen aufgemacht und die empfohlene Köstlichkeit hineingestopft. Oh ja, sie schluckte es !! Dies nun mehrmals am Tag. Es dauerte nicht lange, da hörte ich, wenn ich nach Hause kam, schon freudiges Gekrächze und wenn ich das Zimmer betrat, saß der kleine Krähenvogel mit nach hinten geworfenem Haupte und weit aufgerissenem Schnabel ganz keck im Käfig. Aber siehe an, Odin war ein Feinschmecker. Er aß nur 40%en Quark. Brot mit Magerquark wurde ausgespuckt!!! Vom Tierarzt erfuhr ich, dass Krähen auch Ketzenfutter mögen - das tat Odin dann auch. Bald fraß er dann alleine aus dem Napf und startete Flugversuche im Zimmer. Der Tag des Abschieds rückte nun immer näher. An einem schönen sonnigen Tag ließ ich Odin auf unserer Wiese in die Freiheit fliegen. Er flog auf einen unserer Eichenbäume und blieb dort sitzen. Er saß und saß und saß....Auf einmal kamen 2 erwachsene Krähen - ich nehme an, es waren seine Eltern - und mit diesen zusammen flog er los...... Oft sah ich nun einen kleinen Krähenvogel in unsren Bäumen sitzen, den ich ansprechen konnte und der nicht wegflog. Aber es wurde mit der Zeit immer seltener. Doch oftmals denke ich, wenn ich eine Krähe beim Haus sehe, er wäre es, der mich besucht....
Letztes Jahr habe ich dann wieder eine aus dem Nest gefallene Krähe, mit dem Namen Ragna - welche wieder mein Schwiegervater mitbrachte - aufgenommen, großgezogen und in die Freiheit entlassen. Und eine Zweite, welche schon sehr selbstständig war, habe ich aus Platzgründen - wer hat schon so viele Käfige? - in die Wildtierauffangstation gebracht.
Aus diesen Erfahrungen kann ich nur sagen, dass diese Tiere wundervolle Geschöpfe sind und ich mein Herz an sie verloren habe - zumindest einen Teil davon.
Wenn ich doch teilweise unbeholfener Internet/Forumuser begriffen habe, wie ich Photos hier hineinbekomme, dann werde ich mal eins von Odin hochladen.
Einen schönen Zeit wünscht Skyla
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
danke für den schönen Bericht. Ich bin mir sicher, daß sie auch heute noch mit dir kommunízieren (und dafür müssen sie auch nicht unbedingt im Baum sitzen^^).
Liebe Grüße, samina
~~~ So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.
Ein ziemlich ungewöhnlicher Notruf erreichte die Leitstelle der Kasseler Polizei am Samstagabend. Eine 48-Jährige aus Wolfsanger berichtete den Beamten, wie sie beim Betreten ihres Wohnhauses von zwei Krähen angegriffen und am Kopf verletzt wurde. Da die Frau eine erneute Attacke befürchtete, bat sie um Unterstützung der Polizei. Als die Beamten das Haus betraten, war schnell klar; In diesem Fall handelt es sich um normales Krähenverhalten. Ein auf dem Fensterbrett des Wohnhauses sitzendes Krähen-Jungtier hatte wahrscheinlich den Verteidigungsinstinkt der Eltern ausgelöst. Wie die Jungkrähe an den ungewöhnlichen Ort kam, ist nicht bekannt. Nachdem die Beamten das Krähenkind von der Fensterbank genommen und auf einer in der Nähe gelegenen Wiese abgesetzt hatten, war die Gefahr gebannt. Die 48-jährige konnte beruhigt wieder ihr Haus betreten, da die Altvögel sich nur noch um ihr Kind und nicht um die Frau kümmerten.
Hej, Loki, ja, solche Geschichten hab ich auch grad gehört. Ich versuch, meine Freundin, die während eines Spazierganges mit ihrem Hund von Krähen angegriffen wurde, davon zu überzeugen, dass der angriff sicher was mit Jungvögeln und deren - wenn auch vermeintliche r- BEdrohung zu tun hat, aber leider stoße ich auf taube Ohren. Sie meint, dass die Krähen einfach böse Charaktere haben und ihr deshalb Böses wollen. Weshalb? Unbekannt. Sie ist allerdings insgesamt ziemlich ängstlich auf vielen Gebieten, so dass ihr Verhalten mich eigentlich nun nicht verwundert. Die Menschen sind alle schon soweit von Natur entfernt, dass sie die Zeichen nicht mehr deuten können. Ich bin froh, dass die Beamten richtig reagiert haben und den Jungvogel an besserem Ort wieder ausgesetzt habe, Danke für die GEschichte. Ich werde sie als Unetrstützung nutzen udn sehen, was ich tun kann. Lieb eGrüße Tanith
Hallo Auch bei mir im Nachbargrundstück spielen sich momentan wieder Jagdszenen ab.Edgar,die von uns so benannte hiesige,daueransässige Krähe ,trägt derzeit wieder heftige Kämpfe mit eienem Elsterpaar aus.Tolles Schauspiel,tolle Flugmanöver. Saxnot
Jedes Verhalten in der Natur hat wohl einen Sinn. Zu böswilligen Attacken sind wohl nur wir Menschen fähig. Wünsche dir viel Erfolg und Überzeugungskraft.
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