Als ich diese Seiten zum ersten Mal betrat, stiess ich mit Bewunderung auf eine Geschichte, die auf den Seiten des Rabenbaums unter Mythen verzeichnet ist: Hannah!
Hannahs Reise durch die germanische Mythologie liess mich in ihr eintauchen und begleitet mich seither auf Schritt und Tritt.
Verwundert jedoch bin ich, dass ich im Forum nicht einen Beitrag dazu gefunden habe, bin ich doch der Meinung, dass diese wunderschöne Geschichte Reaktionen verdient.
Nun bin ich mir im Unklaren, ob Hannah von Euch bislang übersehen - oder überlesen - worden ist oder Ihr Euch einfach noch nicht zu ihr geäussert habt.
In mir persönlich erweckt Hannah unendlich viele Gefühle und Gedanken und ich ziehe den Hut vor dem Autoren von Hannahs Reise, dem es gelingt in Worten und zwischen den Zeilen wunderbare Empfindungen, Nachdenklichkeit und ein Sich-In-Frage-Stellen auszulösen.
Ich würde mich sehr freuen, auch von Euren Gedanken zu Hannah zu erfahren.
Liebe Gruesse, Barbara
Die Menschen wollen das Leben enträtseln. Mir aber macht erst sein Geheimnis das Leben schön und lebenswert.
vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich wusste wirklich nicht über die Neuigkeiten auf dem Rabenbaum.
Gerade habe ich aber alle drei Teile gelesen und das Gefühl, dass Hannah mir folgt, oder mich verfolgt. Hilfe, ich werde sie nicht mehr los und will noch mehr davon!!!
Dieser Tag begann mit einem Kaffee, einem Blick ins Forum und anschließend dem dritten Teil von Hannahs Reise! Wieder einmal habe ich den Text "verschlungen"... und selten habe ich Bilder zu dem Geschriebene derart schnell im Kopf. "Hannahs Reise" ist wirklich sehr beeindruckend!! Ein Dankeschön an den Autor!
Viele Grüße, Dirk
"Selbst die grösste Dunkelheit kann die kleinste Kerze nicht am Scheinen hindern." - (keltisches Sprichwort)
Einen schönen guten Morgen wünsche übrigens auch ich!
In Antwort auf: und selten habe ich Bilder zu dem Geschriebene derart schnell im Kopf.
Das, lieber Dirk, empfinde ich genauso: Hier werden mit Worten wunderschöne Bilder gemalt und der Leser in eine Umgebung versetzt, die er noch nie sah und die doch plötzlich vertraut und greifbar wirkt. Man befindet sich mit einem Mal in einer anderen Welt - in Hannahs Welt; sieht und spürt den Wald, die Natur, riecht und fühlt mit Hannah und empfindet alle jene Worte und Gedanken, die auch ihr begegnen. Lernt mit ihr aus jenem "schönen Buch", lernt wirklich... und ist mit Traurigkeit und Sorge ob der Raben erfüllt, als erlebe man dies alles gerade selbst. All diese Empfindungen und Worte nimmt man mit sich, auch weit nachdem man aufgehört hat, zu lesen.
Viele Grüsse und einen schönen, nebligsonnigen Sonntag, Barbara
Die Menschen wollen das Leben enträtseln. Mir aber macht erst sein Geheimnis das Leben schön und lebenswert.
gibt es etwas schöneres, als wenn man seine Gedanken an die Öffentlichkeit bringt und es geschieht etwas, eine Reaktion darauf? Ja, in dem Moment, wenn die Kritiken auf diese Gedanken oder Gefühle positiv sind
Hannah, das ist eine Geschichte, die mit einem, oder in einem anderen Leben begann und dort auch ihr vorübergehendes Ende fand. Als ich den Zugang zu den Runen fand, hatte ich eine Vision. Ich überlegte mir, in Anlehnung des Zitates vom Dalai Lama, wo denn wohl meine Wurzeln sind? Wo denn wohl die Wurzeln der Menschen sind, die sich in meiner Umgebung aufhalten. Also stieß ich irgendwann auf die nordische Mythologie. Leider sind die nordischen Mythen und mit ihr die Runen negativ angehaucht. Die heiligen Zeichen wurden ebenso missbraucht wie die Götter (Sei es Odin, Wotan oder Thor).
Ich überlegte mir diejenigen, die es interessiert und die, die Ihre Wurzeln ebenso wie ich suchten zu informieren. Unvoreingenommen an die Materie heranzugehen, sollte die Aufgabe des Buches sein, dass ich schreiben wollte. Ich wollte die Menschen mit Hanahs Augen sehen lassen und sie mit ihren kindlichen Gefühlen Abstand von der missbrauchten Vergangenheit der Mythen, der Götter und der Runen finden lassen.
In den letzen Tagen fiel mir eine Sicherungskopie in die Hände auf der ich alte Seiteninhalte des ersten Rabenbaums vermutlich aus Sentimentalität wie einen Schatz hütete. Ich stieß wieder auf Hannah und dachte, warum eigentlich nicht? Es ist nun eine verhältnismäßig kurze Zeit vergangen, in der mir Menschen gegenüber geäußert haben, dass Hannah sie berührt hat. Ich möchte Euch dafür auch im Namen Hannahs danken. Es ist ein wirklich schönes Gefühl zu Wissen, dass die Arbeit nicht komplett umsonst war.
@Barbara: Eine Fortsetzung wird es natürlich geben, aber nun ist es so, dass ich kein Material mehr habe und somit wieder meinen Geist bemühen muß, was mir in Anbetracht der geäußerten Gefühle aber sicher Freude bereiten wird.
Heute beim lesen Eurer Beiträge hatte ich den Eindruck, Hannah stünde neben mir am Schreibtisch und zupfte an meinem Ärmel, als sei nun der lange Schlaf vorbei und sie bereit für neue Abenteuer. Schließlich ist da ja noch die Sache mit dem Hund
Ich Danke Euch für Eure Zeilen
Viele Grüße Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)
ich habe Hannah auch gefunden, nachdem Barbara mir empfahl, sie zu lesen - und mir dann auch noch schrieb, wo genau ich sie finde.
Ich bin allerdings noch nicht ganz durch.
In Kürze werde ich mehr dazu schreiben...hier erstmal nur soviel: es berührt mich sehr ("g", rate mal, an wen Hannah mich wohl erinnert...das Kind im Wald könnte ich selbst gewesen sein...ein paar Dinge wären natürlich anders gewesen...darüber schreibe ich dann später).
Eine Sache aber doch noch kurz: In Deiner Geschichte wurde natürlich auch Yggdrasil erwähnt. Nicht, dass ich vorher noch nie von Yggdrasil gehört hätte, mir fiel allerdings erst während des Lesens eine interessante Kleinigkeit in diesem Zusammenhang ein. Vor einiger Zeit habe ich mal in irgendeiner Wissenschaftssendung einen Beitrag über die Erforschung schwarzer Löcher gesehen. Es wurde gezeigt, wie ein paar Wissenschaftler eine Theorie, natürlich mit Berechnungen und allem, was dazu gehört, entwickelten, die beweisen sollte, dass in jedem Universum ein schwarzes Loch das unabdingbare Zentrum bildet. Ich glaube jedenfalls, dass dies die Theorie war (?). Auf alle Fälle war am Schluß eine interessante Grafik zu sehen, die ein theoretisches Unversum plus schwarzem Loch im Zentrum zeigte. Es sah aus wie ein Baum. Ich dachte: "Aha, da isses wieder. Wie im Kleinen, so im Großen und so weiter. Warum eigentlich nicht?"
Das wollte ich hier nur schnell noch schreiben. Mehr zu Hannah später.
Auch "Weihnachten in Midgard" oder "Das Fest der Liebe" solltest Du einmal unbedingt lesen... Findest Du im Aktuell-Bereich des Rabenbaumes... - und auch wenn ich das an anderer Stelle schon einmal schrieb, ich denke, diese Wiederholung ist verträglich...
Zum Weltenbaum... eine interessante Überlegung... hab vielen Dank. Werde mir darum nochmals einige Gedanken machen...
Liebe Gruesse, Barbara
Unser Gefühl für Natur gleicht der Empfindung des Kranken für die Gesundheit (Schiller)
habe "Weihnachten in Midgard" gefunden und gelesen.
Jetzt schreibe ich einfach mal hier was dazu, auch wenn's hier eigentlich um Hannah geht.
Was soll ich sagen? Hm...vielleicht einfach mal was dazu, wie ich die Art, in der's geschrieben ist (und in der auch Hannah geschrieben ist), empfinde.
Also, wenn's ich's lese, merke ich, dass es "echt" ist...echt empfunden, meine ich. Das ist sehr wichtig. Das Wichtigste beim erzählen, malen oder ähnlichen Dingen überhaupt. Das ist es ,was berührt und was bewirkt, dass man wirklich an der Geschichte teilnimmt, "in sie hinein gezogen wird". Wie schön, dass hier jemand schreibt, der sowas kann und sich traut.
Wo gibt's denn noch mehr Geschichten wie "Hannah" oder "Weihnachten in Midgard"?
Zum Inhalt: Obdachlosigkeit ist ein größeres Thema hier in Hamburg. Auch für mich ist es ein Thema, das mir wichtig ist. Ich las und sah den Bahnhof vor mir und dachte: Wie schön wär's doch, wenn irgendwo mal ein Odin auftauchte...aber wer weiß...vielleicht bleibt er ja nur unerkannt.
gerade las ich Deinen Beitrag und habe mich sehr über Deine Meinung dazu gefreut.
"Weihnachten in Midgard" war ein Auszug aus einer Gedankenkette für eine Arbeit ähnlich wie sie die unvollendete "Hannah" darstellt. Leider habe ich im Moment zu wenig Zeit ,mich dem Niederschreiben dieser Ideen zu widmen.
Da mich dies allerdings selber nervt, wird es sicher bald wieder etwas zum Lesen und zum Nachdenken geben und ich hoffe, das Euch auch der vierte Teil von Hannah oder der geplante "Rat der Tiere" gefallen wird.
In Antwort auf: Wie schön wär's doch, wenn irgendwo mal ein Odin auftauchte...aber wer weiß...vielleicht bleibt er ja nur unerkannt.
Ich bin mir sicher, dass irgendwo da draussen ein Auge wachsam auf das Weltgeschehen achtet und es auf seine Weise interpretiert.
Liebe Grüße Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)
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