Hallo ihr Raben! DA ICH MICH BISHER NOCH NICHT SEHR MIT RUNEN BESCHÄFTIGT HABE, WENDE ICH MICH MIT EINER FRAGE AN EUCH. ICH SCHMIEDE GERADE EIN SCHWERT ( GERMANISCHE SPARTA CA 6.Jhdt )AUS SELBST PRODUZIERTEM FLADENEISEN UND MÖCHTE GERNE IN DIE KLINGE EINE; ODER MEHRERE RUNEN AUS DAMASTSTAHL EINSCHMIEDEN. WÜRDET IHR MIR BITTE RATSCHLÄGE GEBEN WAS DA SO IN FRAGE KOMMEN KÖNNTE? VIELEN DANK IM VORRAUS GRUSZ SCHMIED
Hallo, Ich würde mal ganz vorsichtig sagen, wenn Du Runen in ein Schwert einschmieden möchtest, dann solltest Du Dir vorher darüber im Klaren sein, wozu Du dieses Schwert benutzen möchtest. Eine Rune hat meiner Erfahrung nach ein gewisses (starkes!) Potential und ist NICHT einfach eine Dekoration. Heutzutage werden Schwerter im Allgemeinen nicht mehr zum Kämpfen benutzt, also sind Runen, die etwa zur Wikingerzeit in Schwerter eingeritzt wurden, um Sieg im Kampf zu verleihen, heutzutage wohl nicht so sehr zu empfehlen. Auf manchem Mittelaltermärkten gibt es zwar noch Schaukämpfe, die aber unblutig bleiben sollen... Nur so als Gedankenanstoss...
Siegrunen lerne, willst du Sieg haben! Auf den Schwertknauf schneide sie, auf die Blutrinne und des Rückens Breite und ruf zweimal Tyr.
Als Siegrunen werden gemeinhin und betrachtet, wobei man das natürlich ausweiten und sagen kann, das jede Rune die einem hilft den Sieg zu erlangen als Siegrune gesehen werden kann.
Die Frage ist, wozu du das Schwert brauchst. Ist es der Nachbau einer historischen Waffe um des Nachbaus willen würde ich schauen ob es Funde von diesen Waffen gibt auf denen Runen eingraviert sind. Ich weiß nicht was genau ich mir unter einer germanischen Sparta vorzustellen habe. Die einzige Runeninschrift auf einer Klinge die mir jetzt spontan einfällt ist das Themsenmesser auf dem sich das ganze angelsächsische Futhark findet:
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Die Runen behandeln einen so wie man sie selbst behandelt. Meistens. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Hallo! Danke dass Ihr euch um meine Frage kümmert. Ich schmiede das Schwert aus Spass am schmieden. Es soll vor allem handwerklich den Originalen so nah wie möglich kommen, aber nicht unbedingt eine Kopie sein. Das Schwert soll aber eine funktionierende Waffe sein. Wenn es auch nicht mehr als solches verwendet wird.
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