Liebe Raben (so ihr euch als solche angesprochen fühlt), vielleicht habt ihr ja Lust, eine kleine Reise zu unternehmen und von dieser dann hier zu berichten? Wo seid ihr Raben geflogen, was habt ihr dabei gesehen? Es könnte auch ein Traumflug sein, ein Wunschflug, ein echter. Raben sind aufmerksame Geschöpfe, die auch gern mal Verstecke ausmachen (von anderen Vögeln). Zum Auftakt setz ich ausnahmsweise mal ein GEdicht hier rein (ist von mir und ganz frisch). Liebe Grüße Tanith
Freies Fliegen
Grau fällt der Regen auf Land und Meere, herbstliche Winde zerstieben das Laub, letzte Blüten fallen den Stürmen zum Raub, Die Kahlheit der Äste macht uns die Leere
eines nahenden Winters und dessen Schwere so schmerzlich bewusst. Im Innern fast taub, schweifen die Blicke durch Nebel und Staub; kommen mit Hader und Streit in die Quere.
Fürchtest du dich vor den kürzeren Tagen? Fürchtest du dich vor Dunkel und Schmerzen? Fürchtest du dich vor den Seelen der Ahnen?
seit ca. sechs Jahren habe ich immer wieder den gleichen Traum.
Ich klettere den Stamm einer alten zerfurchten Eiche herauf und mit jedem Meter verändert sich meine Körper immer mehr. Ich fühle mich leichter, meine Haut wird härter und zäher, Federn sprießen aus ihr hervor und ich bewege mich hüpfend von Ast zu Ast bis in die Krone.
Dort angekommen, schaue ich in den Himmel, der von grauen Sturmwolken durchzogen ist und stoße mich kräftig und pfeilartig gegen den Wind ab.
Mit sieben bis acht kräftigen Flügelschlägen gegen den Sturm habe ich eine Höhe erreicht, in der ich mit dem Wind spielen kann.
Ich genieße den Sturm, wie in einer Achterbahn und gleite lautlos dahin.....Der Anblick ist überwältigend und irgendwann wache ich dann auf und hasse den Wecker
Nach so einem Traum fühle ich mich jedesmal seltsam entspannt und kraftvoll.
lieben Gruß Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)
als Kind hatte ich oft Alpträume, in denen ich verfolgt wurde, ich weiss nicht von was oder wem, aber ich hatte immer diese wiederkehrenden Träume. Ich bin dann gerannt und gerannt, schneller und schneller...bis ich merkte ich kann nicht mehr rennen...dann hab ich meine Arme ausgestreckt, und hab wie mit Flügeln geschlagen, und plötzlich bin ich geflogen, das war ein unglaublich befreiendes Gefühl...die Schwingen zu spüren...unbegrenzte Freiheit zu spüren...
lg Rabenwölfin
Über uns tanzen die Galaxien in die Unendlichkeit hinaus...unter unseren Füßen schlummert die uralte Erde... ~AnamCara~
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Die Runen behandeln einen so wie man sie selbst behandelt. Meistens. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Ich freu mich über die Beiträge. @Hallo, Ihwar, "traumhaft real" - sehr eindrucksvoll. @Hej, Ansuz, gib deinem Wecker Flügel und öffne ihm dasFenster. @Liebe Rabenwölfin, möge dir imer eine solche "Flucht" in die Freiheit gelingen. LiebeGrüße an euch alle. Tanith
@ Ansuz...ich oute mich auch als Wecker hasser ...ausser den fauchenden Wecker(n) auf Vier Pfoten die Sonntags inner Früh schon krakelend vor der Tür stehn und um Einlass (nein nicht bitten) fordern den kann ich nicht wirklich böse sein...
lg Rabenwölfin
Über uns tanzen die Galaxien in die Unendlichkeit hinaus...unter unseren Füßen schlummert die uralte Erde... ~AnamCara~
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