Im Laufe der Zeit haben ein paar Bücher über Runen ihren Weg zu mir gefunden. Da kam zuerst "Das Runenbuch für Frauen" von Inanna. Damit konnte ich nun gar nichts anfangen. Es wirkte, vorsichtig ausgedrückt, esoterisch angehaucht auf mich. Auch dem Werk eines Ralph Blum konnte ich nichts abgewinnen. Vielleicht bin ich ja etwas engstirnig, aber ich kann nun mal den Spagat zwischen Runen und Tarotkarten nicht nachvollziehen. Für mich handelt es sich dabei um zwei "verschiedene Paar Schuhe" wie man bei uns sagt.
Vor einigen Monaten stiess ich auf das Buch von Igor Warneck. Seine Betrachtungsweise der Runen sprach mich schon eher an. Vielleicht hat dies auch dazu geführt, das meine Wahrnehmung bezüglich der Runen etwas verfeinert wurde - sie tauchten plötzlich immer mehr in meinem Alltag auf.
Eine Freundin beschenkte mich vor einer Woche mit dem "Helrunar" von Jan Fries. Die Einführung in die historischen Hintergründe fand ich sehr gut und interessant geschrieben. Doch das Weitere gestaltet sich für mich immer mehr zur sogenannten "schweren Kost".
Kennt jemand von Euch dieses Werk? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?
Gruss - Turdis
"Um sanft, tolerant, weise + vernünftig zu sein sollte man über eine gehörige Portion Härte verfügen." ( Peter Ustinov)
Hallo du da mein erstes buch war ruf der runen,da sind die runen sehr gut verständlich beschrieben aber bücher gibt es viele... irgend wann fängst du an die runen selbst zu verstehen du mußt dir deine eigenen runen schnitzen, dabei fängst du an zu verstehen...
ich habe Helrunar gelesen und auch damit gearbeitet. Ich halte Jan Fries durchaus für einen Praktiker und sehr guten Autoren, der es versteht, sein Wissen zu vermitteln.
Als ich Helrunar das erste Mal las, da habe ich überhaupt nichts verstanden. Es dauerte ungefähr zwei Jahre (angefüllt mit Runenpraxis) bevor ich einen weiteren Anlauf wagte. Und auf einmal ging die Lanpe an
lieben Gruß Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)
Ich danke Dir herzlich für Deine aufmunternden Worte. Ich hatte ja schon eingangs beschrieben, das ich sehr angetan bin von seiner Art, die Historie zu betrachten. Doch für Weiteres reichts bei mir - momentan jedenfalls - noch nicht.
Ich mag zwar nicht so belesen in der Materie sein wie einige hier - jedoch eines habe ich gelernt: Oft stellen sich die Dinge, die wichtig sind, über Wege ein, die vielleicht im ersten Moment nicht unbedingt passend erscheinen.
So habe ich mich hier im Forum umgeschaut, wollte erst bei der Beschreibung der Runen vorbeischauen, jedoch dann interessierte mich plötzlich Euer Thread über Eure musikalischen Vorlieben. Dabei begegnete mir ein Link der Gruppe Wardruna. Ich kannte sie bisher nicht, und schaute bei Youtube nach. Das erste Lied, was ich von dieser Gruppe anhörte, war "Hagall". Dieses Lied ging mir buchstäblich in die Knochen - es setzte sich derart fest, das ich heute morgen, als ich wach wurde, die Melodie/Trommel schon wieder hörte.
Und deshalb habe ich beschlossen, mich mal intensiver mit "Hagal" zu beschäftigen.
Es mag zwar ein bisschen merkwürdig klingen, aber dies sind zum Beispiel Dinge, die mir manchmal mehr bringen als das geschriebene Wort.
Lieben Gruss - Turdis
"Um sanft, tolerant, weise + vernünftig zu sein sollte man über eine gehörige Portion Härte verfügen." ( Peter Ustinov)
das eine schließt das andere doch nicht aus . Ich lasse mich auch gerne von meiner "inneren Stimme" leiten. So ist man selbst auch am wissbegierigsten und "saugt förmlich" die Informationen auf, die sich im Unterbewussten verankern und einen vorantreiben
ich habe das Buch Helrunar auch gelesen. Einige Dinge sind zunächst verwirrend. Wenn Du das Buch Germanischer Götterglaube, von Gardenstone, liest werden Dir Zusammenhänge klar, aber auch eine absurde Ableitungen, die nicht zutreffend sein können. Viel Spass ...
Es grüßt Euch, Bjarke
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt
Hallo Turdis, Ich hab Helrunar zuhause und gelesen. Auch ich fand die Beschreibung der Runenanfänge sehr gut und die Beschreibug der Runen selbst kann ich nichts mit anfangen. Er beschreibt die Runen für mich zu unverständlich und hat nicht das Alte Futhark dazu genutzt.
Magie ist unsere Natur, wer sie verweigert, verweigert das Leben.
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