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Liebe Raben, ich habe mir mal überlegt, woher kommen eigentlich die Bräuche und Glückssymbole, die wir zu Sylvester pflegen und benutzen? Wer sich den langatmigen Artikel antun möchte, biddeschöööön Das Schwein: Schweine galten schon früher als Zeichen des Wohlstandes. Wer Schweine hatte, der hatte stets genug zu essen (sorry Max, ist nichts persönliches ) In vielen Völkern galten sie als heilig, sie wurden als kostbare Grabbeigabe beispielsweise bei den Germanen gesehen. In den Mythen kennen wir auch "Gullinbursti" und "Hildeswyn". Schwein gehabt= Glück gehabt! Der Marienkäfer: Der Marienkäfer galt als Himmelsbote und verdankt seinen Namen der Jungfrau Maria. Er beschützt die Kinder und heilt die Kranken. Töten darf man ihn nicht, nicht einmal abschütteln, denn das bedeutet Unglück. Der Schornsteinfeger: Das Herdfeuer unserer Vorfahren war das Zentrum des Lebens, hier traf man sich und auch heute noch lungern wir gern in der Küche herum . Das Feuer durfte seit der Steinzeit niemals ausgehen. Wer Feuer hatte, dem ging es gut. Der Schornsteinfeger gilt als Glücksbringer, weil er traditionell am Neujahresmorgen durch die Straßen ging und ein frohes neues Jahr wünschte. Das Hufeisen: Das Hufeisen geht auf unseren ersten der Asen Odin zurück, oder genauer auf seinen achtbeinigen Schimmel Sleipnir. Odin ritt eines Tages auf Sleipnir, als dieser ein Hufeisen verlor. Die Legende besagt, dass der, der es findet, ein sehr glücklicher Mensch werde. Man muß das Hufeisen mit der offenen Seite nach oben, über der Haustür annageln, damit es dem Hause und seinen Bewohnern Glück bringt. Nach oben offen, deshalb, damit das Glück nicht herausfällt. Der Glückspfennig: Der Gott Janus war der Gott des Jahresbeginns. Er hatte zwei Gesichter. Eins, dass sich dem vergangenem widmete und eins das in die Zukunft schaut. Um die Götter milde zu stimmen, opferten Römer stets einige Münzen zum Jahreswechsel. Das Kleeblatt:Hier existieren verschiedene Theorien. Mir persönlich gefällt die folgende, wen wundert es , am besten: Odin ließ sein Pferd in Midgard weiden. Diesem Pferd fiel von nun an hin und wieder ein vierblättriges Kleeblatt, das auch bei den Germanen selten war, aus dem Maul. Wer ein solches Kleeblatt fand, war von nun an vor allem Bösen gefeit und das Glück war ihm hold. Ein wenig zum Thema Sylvester findet sich ebenfalls auf dem Rabenbaum und die, die es interessiert, klicken hier: Sylvesterbräuche auf dem Rabenbaum Liebe Grüße Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)
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