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Mit dem Hexischen kannst du schon recht haben. Also hier ein kleines bißchen aus meinem Fundus: Ich zitiere hier aus dem Buch Zauberkräuter Hyoscyamus niger Das meist zweijährige, zwischen 20 und 80 Zentimeter hohe Nachtschattengewächs (Solanaceae) kommt an trockenen, sonnigen Standorten von Mitteleuropa bis nach Indien vor. Zwischen Juni und September trägt es gelbliche Blüten mit violetten Adern. Die vielen kleinen Samen findet man in Deckkapseln. Das Bilsenkraut ist eine der berühmtesten Schamanenpflazen Europas und Asiens. Seit vorgeschichtlicher Zeit wird es wegen seiner bewußtseinserweiternden und aphrodisierenden Wirkung geschätzt. Eine Überdosis führt nach krampfhaftem Erbrechen und Schock zum Tod durch Atemlähmung. Nun noch aus anderen Quellen: Die Griechen nannten diese Zauber -und Giftpflanze Schweinebohne. .... hatte etwas mit der Kirke zu tun. Die Bezeichnung "Bilsenkraut" geht auf das althochdeutsche "bilisa" zurück, das auf den keltischen Sonnengott Belenos hinweist, dessen Strahlen nicht nur Wärme und Licht, sondern auch Tod bringen konnten. Bilsenkraut wurde schon seit Urzeiten zur Herstellung schmerzstillender Medikamente (Gichtschmerzen) genutzt. Auch wurde es genau wie Schierling und Alraune dazu genutzt, um die Leiden zu Tode Verurteilter zu mildern, vor alllem während der Folter. Jedoch vermag dieses kraut nicht nur körperliche Schmerzen zu lindern, es erzeugt auch das Gefühl des Vergessens und der Gleichgültigkeit, sowie Willens- und Widerstandslosigkeit. Auch heute noch wird Bilsenkrautöl als Einreibung bei rheumatischen Erkrankungen und zur Narbenbehandlung empfohlen. In der Homöopathie ist es ein wichtiges Mittel gegen nervöse Erregung. Ortsnamen wie Bilsensee und Bilsdorf oder Bilsen in Holland wiesen auf größere Bilsenkrautpflanzngen hin, da es auch der Brauch war mit Bilsenkraut "schwaches" Bier in seiner Wirkung zu verstärken. Habt ihr noch Fragen? Alles Liebe Keltenhexe
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