Die Eiche hat in unserer Kultur einen hohen Stellenwert.Im Mittelalter Gerichtsbaum und in den Hutewäldern ein wichtiger Versorger für die Haustiere. Schon von alters her ist den Menschen aufgefallen,dass Eichen eine ungewöhnliche Vielfalt von Tieren und Insekten beherbergen. In alten Religionen,Mythen und Sagen war die Eiche ein heiliger Baum.Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern in Verbindung gebracht. Sie war dem Gewittergott Thor geweiht.Die Sachsen beteten die Irminsul an.Es wird vermutet,dass es sich dabei um eine hohle Eiche handelte. Wer widerrechtlich einen Eichenhain fällte,der war dem Tode geweiht. Auch die Worte Türe und Tor haben ihren Ursprung im keltischen duir,was mit der Eiche in Verbindung gebracht wird. Eichen zählen zu den stärksten Gerbstoffdrogen (wär vielleicht für Christian Rätsch sehr interssant). Ein Eichenleben überdauert 30 Generationen. Alles in allem: ein sehr beeindruckender Baum für die Ewigkeit.
Zitat Alles in allem: ein sehr beeindruckender Baum für die Ewigkeit.
Das halte ich mir auch immer wieder vor Augen, wenn ich die beeindruckende Eiche ein paar Gärten weiter sehe. Ich hoffe dann sehr und bete, dass die Menschen in dem dazugehörigen Haus sie nicht als Lichtklauer einschätzen, sondern als das was sie ist: Ein wunderbarer Baum. Mindestens. Liebe Grüße Tanith
Letztens wurde ich im Ostharz zu einem abseits der Wege befindlichen Eichenhain geführt. Da ich über Binde-Runen viel Kraftplatzarbeit mache und auch in der dortigen Gegend etwas davon verbleiben sollte/durfte, durfte ich dort für meine weitere Arbeit ein gutes Stück Eichenholz von einem friedlich verstorbenen ehemaligen Platzhüter mitnehmen. Ich bin gespannt, wie sich das auf die Kraft der Binderunen auswirkt, wenn der Geber mehrere hundert Jahre als war...
Schätze da können mindestens 60, 70 Binderunen draus werden!
Mit den Eichen und dem dazugehörigen Haus ist es so eine Sache,genau so,wie du es sagst. Lichtklauer oder Blitzmagnet. Eichen sollst du weichen und Buchen sollst du suchen,ist ja totaler Bullshit. Wir wissen ja,dass die Höhe eine Rolle spielt.Eichen sind oft hohl und wenn der Blitz einschlägt,fallen gleich zentnerschwere Äste herab, dessshalb haben die Leute Angst und das mit Recht. So geschehen bei meinem Onkel und Tante. Auf dem Grundstück eine Eiche (Naturdenkmal in diesem Falle),schlägt der Blitz ein und macht das komplette Gartenhaus platt. Sie sehen es mit Humor,die Versicherung zahlt. Sie haben ja sonst Glück gehabt. In dem Baum wohnte seit sehr vielen Jahren eine Uhufamilie,wahrscheinlich auch Fledermaüse und unten im Stamm in einem großen Astloch haben tagsüber Waschbären gepennt. Es ist einfach nur schade um diesen wunderbaren Baum mit seinen Gästen.
Liebe Raben, wer die Bäume nicht ehrt, der lebt sicher verkehrt. Wenn man sich Bäume mal genau ansieht, sehen sie ja wirklich "lebend" aus mit ihren "Muskeln" und Rinden. Ich meine, wir wissen, dass sie leben, aber sie sehen aus, als würden sie immer, wenn wir nicht hinschauen, in der Gegend umherwandern. Deshalb ihre dicken "Muskeln" in Ast und Stamm. Ich möchte auch einen Baum mit einer Uhu-Familie haben!!!! Liebe Grüße Tanith
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