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Dieses Thema hat 22 Antworten
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 Kräuterrezepte
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Ourobo Offline

Rabe


Beiträge: 238

01.02.2012 08:23
Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Guten Morgen!
Ich mache hierzu mal eine neue Rubrik auf, damit der Bereich "Erkältungstee" nicht zu sehr in andere Themen abrutscht...

Stevia nehme ich schon eine Weile.
Es gibt es als Urtinktur (starker Eigengeschmack) bzw. als "grünes getrocknetes Kraut" (habe ich noch keine Erfahrung mit, schätze aber, es hat auch einen Eigengeschmack).
Dann gibt es das Ganze (wie bei Zucker auch) weiß gebleicht. Es schmeckt dann neutral (zumindest für meine Geschmacksnerven) und hat natürlich einen Großteil seiner wohltuenden Bestandteile verloren.
Ich verwende sie dann lieber als Tabs, da es als Pulver sehr schwer zu dosieren ist. Schmeckt dann überdosiert grallig, ähnlich "lecker" wie Süßstoff lutschen . (Süßstoff ist meine ich, vor allem in den üblichen Kombinationen, als krebsfördern bekannt und fördert aus naturheilkundlicher Sicht unzählige "Zivilisations"Krankheiten, Depression etc. Naja, z.T. soll der Grundstoff auf chemischen Kampfstoffen basieren ).

Stevia (zumindest in seiner Gesamtheit, als gebleichter Extrakt weiß ich das nicht) härtet z.B. auch den Zahnschmelz und hat andere Vorteile. Keine Nachteile, soweit ich weiß. Da gibt es auch mehrere Bücher zu, z.B. auch wie man mit Stevia backen kann (Zucker ist ja auch ein Masse-Träger).
Ist also eine feine Idee für überdrehte Kinder, die per Süße Erdung brauchen. Schoki und Harribo gehen ja eher nach hinten los, wie die Eltern und Erzieher unter euch vermutlich bestätigen können...

In Asien wird schon seit längerer Zeit Cola & Co. mit Stevia gesüßt. Hier in der EU war bis vor kurzem die Zucker-Lobby zu stark. Aber nun ist es auch hier möglich, Stevia offiziell in Lebensmitteln zu verwenden (in Österreich gibt es auch bereits die ersten Limos in Supermärkten).

Zumindest die Urtinktur ist auch unterstützend bei der Wundheilung (mit anderen Arten habe ich noch keine Erfahrung).


Zucker ist letztlich ein Energieräuber, auch wenn es erst einmal einen Kick gibt.
Aber danach kommt das Loch. Und die Sucht (das setze ich nicht einmal in Anführungszeichen - Zuckersucht ist weit verbreitet und lässt sich aber ernährungstechnisch ganz gut therapieren. Literaturempfehlunhg auf Bedarf).
Es nährt ungesunde Pilzkulturen, hilft bei der Übersäuerung, der Zahnarzt freut sich (auch über die meisten Zahnpastas, die Zuckerarten beinhalten). Zumindest trifft dieses auf den klassischen raffinierten weißen Zucker zu (ein bisschen Braun bei den Kluntjes ist glaube ich auch nicht von besonderem Vorteil).

Es gibt eine spezielle natürliche Zuckerart (aus Indien, meine ich), die wiederum als Heilmittel gelten kann. Und andere Naturbelassene, die ernährungstechnisch kein völliges Desaster sind, da sie diverse Spurenelemente etc. in natürlicher Umgebung enthalten.

Ach ja, einen großen Vorteil gibt es von weißem Kristallzucker: als "toter" Stoff lässt er sich hervorragend energetisch programmieren. Z.B. die Globulis in der Homöopatie. Kann man aber auch mit geeigneten Methoden (Radionik, Rituale, Rainbow Reiki Essenzen uvm.) selbst machen, was ein quasi grenzenloses Feld an energetischen Heilmöglichkeiten bietet.

Das sind natürlich alles nur meine persönlichen Vor-Urteile . "Wissenschaftlich" ist wie üblich alles widersprüchlich "bewiesen". Je nachdem, wer es bezahlt hat.

Süße Grüße vom Wolf

Wo ein Kopf ist, ist meistens auch ein Brett...

Skyla Offline

Altrabe


Beiträge: 1.785

01.02.2012 08:42
#2 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Guten Morgen, lieber Wolf,

Danke für Deine Ausführungen!

Ja, ab und an bin ich dann auch mal der Schokolade verfallen . Aber im großen Ganzen tut es bei mir Obst ja auch, um den Süßhunger zu stillen.

Als mein Sohn noch klein war und er unter einem Hautproblem litt, durfte er keinen Zucker und keine Milch zu sich nehmen. Da hab ich auch viel mit Birnendicksaft gesüßt.(Gibts das heute eigentlich noch?).

Stevia habe ich noch gar nicht probiert.

Einen schönen Tag wünscht Skyla

* Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. *

Tharen Offline

Altrabe


Beiträge: 1.466

01.02.2012 09:32
#3 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hallo Ourobo,

Stevia (oh Schande...) ist mir gänzlich unbekannt. Danke für die Info!
Zucker und Honig verwende ich, Süßstoffe halte ich für abgrundtief schlecht, insbesondere diese Fakes wie es sie zum Beispiel in süßen Getränken, statt Zucker, beinhaltet. Ich trinke zwar kaum Cola, bzw. gar nicht, aber wenn ich mir dann mal eine hole, dann die mit normalem Zucker. Meiner Meinung nach schmeckt dieses Süßstoffzeug überhaupt ja schon mal gar nicht! Bäh
Untersuchungen haben ergeben, dass der Süßstoff nicht nur in größeren Mengen krebsfördernd sein soll, sondern dass der Süßstoff auch ein Produkt ist, was dem Körper etwas vorgaukelt, was er eigentlich NICHT bekommt. Dieser Zeitrtaum des Vorgaukelns hält einen gewissen Moment an und dann passiert der Effekt der Unterzuckerung (meist nehmen wir ja zuckerhaltige Dinge zu uns, um unseren Zuckerspiegel zu neutralisieren) und der Mensch neigt dann dazu, sich mehr als üblich reinzustopfen, was dann bei Diätmenschen einen Jojoeffekt erzielt, sprich: Sie nehmen noch mehr zu sich, als sie eigentlich wollten.

Zucker, so wird vermutet soll auf längere Zeit zu uns genommen (im Laufe des Lebens) zu Schädigungen im Gehirn führen, die dann das sogenannte Alzheimersyndrom hervorrufen. Sicher, ob es einen Einfluss auf die Parkinsonkrankheit hat ist man sich nicht, dies wird noch weiter untersucht.

Ich habe mal eine wunderbare Dokumentation im TV verfolgt, wo sich zwei Familien (oder eine mehr, weiß ich jetzt nicht mehr) dazu entschieden, versuchsweise ein Jahr zu leben, wie die Menschen es damals taten. Sprich: Sie mussten für Essen, Kleidung, Getränke, Hygiene so sorgen, wie es außerhalb der Zivilisation so üblich ist.
Dazu könnte man noch einen wunderbaren neuen Thread erstellen, aber ich kürze hier mal ab, um auf das Zuckerproblem zu kommen.
Anfangs waren die Kinder sehr unruhig, sie haben sich verbal als auch körperlich angegriffen, die Disharmonie war einfach sehr exessiv (was nicht allein am Zuckerentzung lag, aber sicher eine Rolle spielte). Nach einer gewissen Zeit der Umstellung der Ernährung konnten die Familien harmonisch miteinander umgehen, die Kinder hatten ihre Aufgaben, sie hatten keine Probleme. Sogar das "ungewürzte" Essen schmeckte nach einer Weile, lt. deren Aussagen: "SEHR GUT!"
Ich persönlich ziehe mein eigenes Fazit daraus und denke, dass das Zuckerproblem eigentlich ein Zivilisationsproblem ist, welches dem Körper grundlegend vorgaukelt, man bräuchte es.
Aber eine ganze Zivilisation von einem solchen Rückschritt zu überzeugen, ist wohl eher ein Traum. Deswegen kann wohl jeder nur selbst ein wenig darauf achten und lernen, eine möglichst gesunde Ernährungskultur zu betreiben.

Auf jeden Fall ein schönes Thema!

Liebe Grüße
Luthien

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*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Ourobo Offline

Rabe


Beiträge: 238

01.02.2012 10:09
#4 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Nu ja,
als Zucker noch nicht industriell und in Übermengen hergestellt wurde, war es ein Gewürz (!) und wurde entsprechend dosiert.
Es ist ein Geschmacksverstärker - oder Geschmacksverwirrer, wenn das "Sonstige" gar keinen Geschmack hat.

Süßes beruhig - deshalb ist z.B. der ayurvedische Vata-Tee ziemlich süß, weil Vata-Typen wie ich sehr ätherisch-luftig und beweglich und leicht stressbar sind und deshalb Süßes sie "herunter holt" (Fett übrigens auch).
Wenn ich dann noch unsere Lebensbedingungen sehe: zuviel oder zuwenig Arbeit (beides schnell Stress), extrem viele Sinneseindrücke (viel unterwegs sein, viel fernsehen, mp3-Dauergedudel, Smartphone- und Playstation-Gedaddel), Elektrosmog, Umweltgifte, emotionale Probleme (Moral, innere Muster wie Perfektionismus, Gruppendruck wegen Zugehören wollen/müssen uvm.) - dann ist der Bedarf nach süß nicht verwunderlich.
Ich meine natürlich den Dis-Stress, nicht den Eu-Stress, den wir sicher als Bereicherung für unser Leben brauchen (gerne auch passend dosiert per Smartphone- und Playstation-Gedaddel ).


Ach ja: Dicksäfte gibt es natürlich auch noch. Wenn nicht im Bioladen, dann vermutlich eher irgendwo versteckt unter Sonstiges...

Gruß vom Wolf

Wo ein Kopf ist, ist meistens auch ein Brett...

Shiva Offline

Altrabe


Beiträge: 610

01.02.2012 11:22
#5 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hallo Wolf,

vielen Dank fuer deine Ausfuehrung! Sie ist sehr aufschlussreich. Ich denke schon laenger darueber nach, Zucker durch Stevia zu ersetzen, aber bis vor kurzem war es ja noch nicht einmal als 'Lebensmittel' hier im Handel erhaeltlich, sondern nur als Kosmetikprodukt im Reformhaus. Mit 'Hier' meine ich Deutschland...in Italien sieht die Sache dann schon wieder anders aus, hier habe ich es ueberhaupt noch nicht gefunden. Eine Freundin hat mir aus Brasilien diese getrockneten Blaetter mitgebracht, aber die haben eben diesen unerwuenschten Eigengeschmack. Als Tabs waere es vielleicht die ideale Loesung, da das mit der Dosierung ein echtes Problem zu sein scheint...in einem Back-Forum habe ich mal gelesen, dass Stevia durch Zucker ersetzt wurde und das Ergebnis war katastrophal, weil Zucker ja -wie oben angefuehrt- auch ein Masse-Traeger ist und das hatte die Koechin wohl nicht bedacht...

Hast du auch Literatur-Tipps zur Verwendung von Stevia?

Liebe Gruesse

Shiva*

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.244

01.02.2012 11:35
#6 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Liebe Raben, gerade gestern Abend gab es einenBeitrag im TV zu Stevia (weiß nicht mehr, in welchem Programm). Da haben sie nochmal deutlich gemacht, dass Stevia zum Beispiel NICHT zum Backen geeignet sei. Und die Meinung, dass Stevia die Kalorien senkt, ist irreführend. Es ist nur ein kleiner Teil bei den meisten Lebensmitteln oder Süßigkeiten, zum Beispiel bei Schokolade, wo Stevia in etwa 20% der Kalorienmenge ausmacht (gut,immerhin etwas). Aber ich denke, Kaffee und Tee kann man sehr gut damit süßen.
Liebe Grüße
Tanith

"Sieh nach den Sternen - gib acht auf die Gassen."(Wilhelm Raabe)

Ourobo Offline

Rabe


Beiträge: 238

01.02.2012 13:02
#7 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hallo Shiva,

ja, bisher musste man bei "Hautplflegemittel" suchen - hoffe das ist nun dauerhaft vorbei!

Ich hatte mal gelesen "Barbara Simonsohn: Stevia - sündhaft süß und urgesund". Da sind auch Rezepte drinnen. Das war damals so gut wie das einzige (?), zumindest das verbreitetste Werk dazu. Mittlerweile gibt es deutlich mehr Bücher, deren Qualität ich aber nicht kenne.
Im Netz ist aber natürlich einiges zu finden, einschl. Rezepten. Einschl. dem vollen Meinungsspektrum .

Ach ja, dabei (über)sah ich, dass es natürlich auch Stevia-Tropfen gibt. Habe ich aber keine Erfahrung mit.

Das sicherlich hochwertigste Stevia-Produkt (mit einem entsprechenden Preis) ist die Tinktur von sunrider. Bio-Qualität, nach Mondstand und 5 Elemente-Aspekten uvm. angebaut und geerntet.



Hat schon jemand zu Xylit(ol) recherchiert? Das soll ja modifizierter Zucker ohne Zucker-Nebenwirkungen sein...
Allerdings, wenn Lebensmittelchemiker etwas modifizieren, bin ich grundsätzlich skeptisch - die Natur "verbessern" ohne Nebenwirkungen?!


Gruß vom Wolf

Wo ein Kopf ist, ist meistens auch ein Brett...

Shiva Offline

Altrabe


Beiträge: 610

01.02.2012 14:46
#8 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Vielen Dank, Wolf!

Natuerlich habe ich mich auch schon im WWW auf die Suche gemacht, aber genau wie beim Thema Runen ist nun mal 'nicht alles Gold, was glaenzt' und ich vertraue dann doch eher auf Meinungen und Erfahrungen der !

Sicherlich werde ich diese Tinktur mal ausprobieren und mir die von dir angefuehrte Literatur zu Gemuete fuehren!


Liebe Gruesse

Shiva*

Jana Offline

Jungrabe


Beiträge: 45

12.05.2013 22:24
#9 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hallo,

also ich bin von Stevia auch ganz begeistert und habe meine Ernährung komplett damit umgestellt!
Danke für die Eröffnung des Threats, Ourobo!

Warum soll Stevia laut dieser Fernsehsendung nicht zum Backen geeignet sein, Tanith?
Wurde das näher begründet? Ich habe nämlich schon oft damit gebacken, und es gibt Bücher für Backrezepte mit Stevia.

Zitat
Und die Meinung, dass Stevia die Kalorien senkt, ist irreführend. Es ist nur ein kleiner Teil bei den meisten Lebensmitteln oder Süßigkeiten, zum Beispiel bei Schokolade, wo Stevia in etwa 20% der Kalorienmenge ausmacht (gut,immerhin etwas).


Es geht ja nicht nur um die Kalorienmenge. Stevia bietet den großen Vorteil, dass es den Blutzuckerspiegel nahezu unverändert lässt! Und das trotz seine hohen Süßkraft! Das ist fantastisch, ganz neu in unserer Lebensmittelindustrie und für viele Schwerkranke wie Diabetiker oder Krebskranke DIE Lösung. Diabetiker durften sich bisher strenggenommen keine Süßigkeiten gönnen, ohne Einbußen für ihre Gesundheit zu riskieren. Und Krebszellen ernähren sich von Zucker. Auch hier ist jetzt endlich eine Lösung gefunden, dank Stevia!

Begeisterte Grüße von Jana

Seid gegrüßt im Namen der Götter!

Aerendil Offline

Novize


Beiträge: 14

13.05.2013 09:13
#10 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

guten Morgen zusammen,

Zitat
Und Krebszellen ernähren sich von Zucker. Auch hier ist jetzt endlich eine Lösung gefunden


Das ist eine stark vereinfachende und in dieser Form unrichtige Aussage, die ich so nicht stehenlassen kann.

Wie der Krebs tickt, ist noch lange nicht erforscht.
Dass Umwelteinflüsse und Ernährung eine Rolle spielen, ist einigermaßen sicher,
aber es gibt sehr viele unterschiedliche Krebsformen und jede hat ihre Eigenarten.
Die Krebszellen ernähren sich von den Ressourcen des Körpers, dazu gehört auch der Zucker,
aber genauso auch viele viele andere Stoffe.
Viel Fleisch, Fertiggerichte, Nikotin, Drogen, Fremdstoffe wie Schwermetalle, Strahlung uvm.
setzen unser eigenes Filter/Abwehrsystem außer Kraft, sodass die Krebszellen sich vermehren können.
Ich lebe seit einigen Monaten mit einer speziell darauf abgestimmten Ernährung,
die ganz aktuell nach neuesten Erkennntnissen entwickelt worden ist.
Da spielt der Zucker nur eine unbedeutende Rolle.

Ich halte Zucker nicht für schädlich in "gesundem" Maß.
Habe selbst aber auch nie Probleme damit gehabt,
ich mag so süßes Zeug nicht besonders, war auch nie anders.
Der eigene Geschmackssinn lässt sich stark auf Süß "programmieren", wenn man so will.
Wenn man ne Weile nichts Süßes mehr isst, vergeht auch das Verlangen danach.

lg Aerendil

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Dieses Eine Wissen, weder erbeten noch gesucht, lastet schwer auf meinen Schultern.
Werde ich je wieder fliegen können? (Aerendil 2013)

Jana Offline

Jungrabe


Beiträge: 45

13.05.2013 15:49
#11 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Liebe Aerendil,

du hast insofern recht, als die Entstehungsursachen von Krebs nicht eindeutig erklärbar sind und wahrscheinlich eher vielschichtig. Dazu gibt es viele Studien, die einen stellen den Stress als Ursache in den Vordergrund, die anderen psychische Hintergründe, auch die Ernährung spielt eine große Rolle und natürlich auch umweltbelastende Faktoren.

Was aber die Krebszellen anbetrifft: Sie bilden Metastasen, also Ausläufer und verdrängen dadurch gesundes Gewebe.
Sie ernähren sich aber von Zucker, und sie verstoffwechseln ihn zu Milchsäure. Das erklärt die schnelle Müdigkeit und Erschöpfung von Krebspatienten (sieht man einmal ab von der Belastung durch eine Chemotherapie).

Daher gab und gibt es immer wieder Versuche, den Krebs "auszuhungern". Dr. Coy aus den USA ist einer der derzeit prominentesten Vertreter. Solche Theorien sind aber umstritten. Hingegen gibt es Untersuchungen, die dahin weisen, dass eine kohlehydratarme und dafür fettreiche Ernährung - wohlgemerkt mit hochwertigen Fetten mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, hauptsächlich Leinöl - bei Krebs sehr vorteilhaft ist und zumindest den Verlauf von Krebserkrankungen verzögern kann.


http://krebszellen-lieben-zucker-patient...den-als-nutzen/

http://www.suedkurier.de/nachrichten/wis...1003203,5733337

@ Tanith: Was haben sie denn in der Fernsehsendung gesagt, warum Stevia nicht zum Backen geeignet sein soll?
Ich habe schon oft damit gebacken und kenne auch andere Leute, und es gibt sogar Bücher für Backrezepte mit Stevia.
Möglicherweise war die Menge zu groß? Stevia hat eine enorm starke Süßkraft und ist deshalb sehr sparsam zu dosieren. Eine winzige Messerspitze reicht für eine große Teetasse. Bei Überdosierung schmeckt alles bitter. Kann das vielleicht der Grund sein, dass man die herkömmlichen Backrezepte alle nicht übernehmen kann?

Jana

Seid gegrüßt im Namen der Götter!

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.244

13.05.2013 16:02
#12 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hej, Aerendil,
cih danke dir für diese Bemerkung

Zitat
Der eigene Geschmackssinn lässt sich stark auf Süß "programmieren", wenn man so will.
Wenn man ne Weile nichts Süßes mehr isst, vergeht auch das Verlangen danach.


Und da macht auch Stevia keine Ausnahme als "Süß-Angebot" für den Körper.

@Hallo, Jana, ich habe keine Ahnung mehr, weshalb sich Stevia nicht zum Backen eignet. Jedenfalls wurde es in dem weit erunten angesprochenen TV-Bericht erwähnt. Da ich selbst mit Zucker und/oder ähnlichem relativ gut umgehen kann, habe ich mich nicht sehr intensiv mit diesem Thema befasst. Und Krebs? Ja, eine sehr junge Freundin von mir, die an Krebs mit 35 Jahren starb, veabscheute geradezu alles Süße. Dumm gelaufen.
Es gibt auch Raucher, die uralt werden, ohne dass sie an Krebs zugrunde gehen. Das Problem der meisten kranken Menschen ist, dass sie "irgendetwas" suchen, was Schuld an ihrem Zustand hat. Aber das Leben ist, wie es ist - meistens. Wir können nur Schadensbegrenzung betreiben.
Dazu kommt, dass ich längst nicht alles glaube, was die Wissenschaft so von sich gibt.
Liebe Grüße
Tanith

Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen
Hermann Hesse

Jana Offline

Jungrabe


Beiträge: 45

13.05.2013 16:15
#13 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Liebe Tanith,

das tut mir leid mit deiner Freundin. Dennoch kann es kein Gegenargument sein. Auch dass Raucher uralt werden können, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Tabak eine Menge gesundheitsgefährdener Stoffe enthalten sind.
Für den Verzicht auf Zucker spricht außerdem noch eine Menge mehr.

Auch ich glaube der Wissenschaft nicht blind alles. Stichwort Säuren-Basen-Ernährung. Dass bestimmte Lebensmittel im Körper säurebildend sind und dass Zucker das im starken Maß tut, lässt sich ganz einfach selber messen anhand des PH-Wertes im Urin.

Zitat
Wir können nur Schadensbegrenzung betreiben.

Genau! Dsa heißt aber auch, sich umfassend zu informieren und viele Meinungen anzuhören.

Jana

Seid gegrüßt im Namen der Götter!

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.244

13.05.2013 17:45
#14 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Hej, Jana,

Zitat
Genau! Dsa heißt aber auch, sich umfassend zu informieren und viele Meinungen anzuhören.


Ganz genau. Ich danke dir für diesen wichtigen Hinweis.
Liebe Grüße
Tanith

PS
Da du dich gern informierst, hier noch ein Tipp:
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/l.../stevia123.html

Die ewige Mutter bleibt,
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Hermann Hesse

Aerendil Offline

Novize


Beiträge: 14

13.05.2013 20:03
#15 RE: Stevia, Zucker, Süßstoffe antworten

Ach Jana,

Zitat
Was aber die Krebszellen anbetrifft: Sie bilden Metastasen, also Ausläufer und verdrängen dadurch gesundes Gewebe.
Sie ernähren sich aber von Zucker, und sie verstoffwechseln ihn zu Milchsäure. Das erklärt die schnelle Müdigkeit und Erschöpfung von Krebspatienten (sieht man einmal ab von der Belastung durch eine Chemotherapie).


Das ist doch alles theoretisches Laien-Wissen, oder, wie mein Sohn mit einem Augenzwinkern sagen würde: "gefährliches Halbwissen".
Auch gutartige Tumore verdrängen gesundes Gewebe. Und erst in einem späteren Stadium bildet der Krebs Metastasen
und längst nicht jeder Krebspatient ist schnell müde... und längst nicht jeder kriegt ne Chemo...
Und im normalen Alltag einer Krebstherapie kümmert sich niemand um die Ernährung der Patienten,
die kriegen ganz normale Krankenhauskost, wenn sie das noch runterkriegen und ihnen nicht ständig schlecht ist oder das Zahnfleisch wund und entzündet.

Was Krebs ist, kann man nur wissen, wenn man mal ne Strahlenklinik von innen gesehen hat, und das wird man nie wieder vergessen.
Strahlentherapien und Chemotherapien können grauenhafte Nebenwirkungen haben und die meisten erdulden es stumm, auch wenn sie ihre Seele dabei verlieren.
Es tut weh, dann so etwas zu lesen von dir, Jana, es reduziert all das schreckliche Leid auf den Streit um Theorien, Rechthaberei und Tests an Mäusen,
und geht völlig an dem vorbei, was Krebs für die Erkrankten bedeutet und einzig darum geht es.


@Tanith
Und ja, Tanith, du hast vollkommen recht, die Suche nach der Ursache hilft den Medizinern vielleicht, aber nicht dem Betroffenen.
Ich bin jetzt 10 Monate krebsfrei, dank guter Chirurgen und meinem Überlebensinstinkt und Überlebenswillen.
Ich habe nicht die Ursache gesucht, sondern den Sinn.
Und ich habe erkannt, dass die Erkrankung mir Türen geöffmet hat zu Erfahrungen,
die mir sonst für immer verschlossen geblieben wären. Und das habe ich gebraucht.

So können schlimme Krankheiten ohne Zweifel sehr heilsame Wirkung zeigen.
Natürlich nur, wenn man überlebt, was nicht jedem vergönnt ist, mein Beileid zu dem Verlust deiner jungen Freundin.
Demut ist dann der letzte Schritt:
Wenn man selbst alles getan hat, was in den eigenen Kräften liegt,
dann bleibt nur noch die Bitte an die Götter, gnädig zu sein und mir zu erlauben, meine Aufgabe zu Ende zu führen.

Aerendil

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Werde ich je wieder fliegen können? (Aerendil 2013)

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