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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Die Aettir
Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

28.02.2005 15:02
Hagalaz die Mutterrune antworten

Liebe Raben,

für die Rune Hagalaz oder Hagal besitzt wie viele andere Runen verschiedene Schreibweisen. Bei unseren Runensymbolen ist sie:. Durchaus gebräuchlich ist jedoch auch die Darstellung des Kristalls (Eiskristall)

Hierzu habe ich folgende Grafik gefunden:

Die Grafik stellt die Vereinigung der großen Mutter mit dem Allvater (Odin). Für mich bedeutet es die Verbindung der beiden großen Göttergeschlechter der Asen und Wanen.

In der obigen Ansicht finden wir alle achtzehn Zeichen der Thule, oder Wikinger-Runen. Hagalaz sehe ich als den Keim des Wissens, als den Runenkosmos. Hagalaz umschliest die Geheimnisse der Runen und damit auch jene des Lebens. Die Geheimnisse offenbaren sich, wenn man sich mit dem konfrontiert sieht, vor dem man sich am liebsten verstecken möchte, dann erfährt man unter Umständen, was im Leben wesentlich ist.

Hagalz ist für mich die Mutterrune, da alle Runen in ihr vereint sind, die folgende Abbildung macht dies noch deutlicher, zudem lädt sie zum Runentanz ein.


Hagalaz ist die Rune der Göttin Hel. Durch ihre Weisheit ist es möglich, die Dinge in ihrer Ganzheit zu sehen. Der Vogel der Göttin Hel ist die Elster. Mich errinnert Hagalaz (als Kristall) immer an eine Elster, die steil am Himmel aufsteigt.

Was meint ihr, ist Hagalaz die Mutterrune, oder nicht?

Eine schöne Runenmandala habe ich noch für Euch:

Liebe Grüße

Ansuz
wenn Runen rechte Rede raunen

Inga Offline

Rabe


Beiträge: 496

28.02.2005 20:14
#2 RE:Hagalaz die Mutterrune antworten

Hallo Ansuz,

ich muss zugeben, ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen, was es mit dem Kristall auf sich hat

Trotzdem muss ich diesen Beitrag noch etwas auf mich wirken lassen. Am besten wird es sein, ich drucke diesen und den Beitrag von Brigid aus und betrachte sie nebeneinander

Liebe Grüße
und Danke

Inga


"Nichts ist so beständig wie der Wandel"

Garm Offline

Moderator


Beiträge: 945

01.03.2005 20:42
#3 RE:Hagalaz die Mutterrune antworten

Hallo Ansuz,

echt interessant, kannst Du vielleicht noch den literaturhinweis preisgeben

Viele Grüße

Garm




Fleisch, ist mein Gemüse

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

01.03.2005 21:28
#4 RE:Hagalaz die Mutterrune antworten

Hallo Garm,

In Antwort auf:
kannst Du vielleicht noch den literaturhinweis preisgeben

Na klar, Es ist das:

"Buch der Runen"
von Zoltan Szabo
(Neue Erde Verlag)
ISBN 3-89060-035-2

Ich glaube, bei Amazon solltest Du es noch bekommen

Viele Grüße

Ansuz
wenn Runen rechte Rede raunen

bragi Offline

Barde

Beiträge: 37

20.01.2006 17:26
#5 RE: Hagalaz die Mutterrune antworten

Hallo lieber Ansuz........

Na bitte, da ist ja das Muster welches ich bei den Legesystemen so umständlich beschrieben, und so vergeblich zum anhängen versucht habe...hätte ich das doch nur füher gewusst....

Ich glaube auch, dass man Hagalaz, zumindest in dieser Form, als Mutterrune bezeichnen kann. Wir finden nicht nur die achtzehn Thule- Runen darin, sondern alle vierundzwanzig Runen des älteren Futhorks; -Allerdings muss man sich bei einigen einen oder zwei Striche verlänert denken. Die Grundstruktur ist aber auf jeden Fall immer da.
Ich persönlich ordne Hagalaz zwar Thor zu, weil sie in ihrer Bedeutung Hagel zu ihm als Wettergott passt, aber Hel erscheint auch passend. Die Runen sind da mitunter oft sowieso sehr flexibel.

Äh.....Ansuz..Du weißt, dass die achtzehn "Wikinger-Runen", so wie sie oben dargestellt werden, samt Körper-und Handhaltungen, eigentlich das Werk unseres heiß geliebten und Gott sei dank schon lange von uns gegangenen Freundes Guido von List sind?
Ich merke das hier jetzt nur an, weil ich im gesperrten Guido-Thread gelesen habe, dass er und sein Armanenfuthork hier nicht allzu beliebt ist;- Und um Missverständnisse bei Lesern die mit den einzelnen Runenreihen nicht so vertraut sind zu vermeiden.

Also,rein der Klarheit halber:

Es ist kein Wikinger-oder sonstwie System das aus achtzehn Runen bestehen würde, überliefert,auch wenn derartiges in manchen Büchern postuliert wird.
Als Wikinger-System kann man das jüngere Futhork, welches aus sechzehn Runen besteht, und dessen Verbreitung auf den nordischen Raum beschränkt war, bezeichnen.
Lists Achtzehner-System basiert auf dem jüngeren Futhork. Er hat dabei zwei Runen in ihrer Reihenfolge vertauscht (Madhr mit Laguz) und zwei Runen willkürlich hinzugefügt. (Ehwaz und Gebo, wobei er für Ehwaz eine Runenform wählte, die in Inschriften auch als Alternativform von naudhiz auftaucht)
Dabei passte er die überlieferten Bedeutungen seiner eigenen Philosophie an (zwängte sie hinein), und erfand Namen, die den ursprünglichen Namen ähneln, oder zum Teil, in verschiedenen Sprachen auch wirklich vorgekommen sind.

Mit lieben Grüssen, Bragi


So werden mir Wonne, Frohsinn und Freude, Frieden und Freundschaft, unter altheiligen Weiden, deren ruhiges Geraschel, mir weise Wünsche erfüllt; -Wärme gewinnt, wer Herzlichkeit hat. (Wunjo)

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