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Dieses Thema hat 44 Antworten
und wurde 2.164 mal aufgerufen
 Runen und Tiere
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Per Somnium Offline

Novize

Beiträge: 14

24.02.2012 11:37
#16 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo Tanith @all, das mit den toten Tieren liegen lassen ist in einer Stadt wohl ein wenig anders als auf dem Lande.
Mir schwebte ganz einfach vor das irgendjemand einfach eine Schaufel nimmt und irgendwie die beiden X?X?X? und wie gesagt/geschrieben, wäre es nur das einzelne Tier gewesen hätte ich eventuell nicht so gehandelt, aber so?
Ich habe oft das Gefühl das Vögel und ganz besonders Raben soviel menschliches an sich haben und das sie fühlen, fühlen ähnlich wir ... Schmerz, Freude, Trauer ja sogar Lust am Leben, aber auch Hinterhältigkeit und Streitlust, ja vielleicht vermenschliche ich das wirklich????

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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
*Per Somnium*

Per Somnium Offline

Novize

Beiträge: 14

24.02.2012 11:59
#17 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Ich füge hier mal etwas aus meiner eigenen Gedankensammlung ein, habe es aber nicht großartig korrigiert und habe es so belassen wie ich es damals einfach so in die Tasten haute, ich hoffe es ist trotzdem verständlich?!


Gedanken zum Fluß des Lebens
Ich empfinde unser Leben ist wie ein Fluß an dem wir von der Mündung hinauf wandern zu
seiner Quelle. Wir treten unseren Weg an, wissen nicht wie lang er ist, liegt unser Ziel weit entfernt oder ist diese Quelle vielleicht schon hinter der nächsten Flussbiegung? Kündigt sie sich an durch ein Plätschern, ein Rauschen, ein Tosen an oder stehen wir unvermittelt vor ,,Dem Anfang“ welcher unser Ende ist vom Anfang oder Anfang vom Ende, worin dieses Ende wieder nur Teil von etwas Beständigem ist?
Wir gehen diesen Weg am Anfang oft noch mit leichtem Fuß, weit und breit ist der Fluss an der
Stelle wo er sich in das Meer der Unendlichkeit ergießt aus der Unendlichkeit aus der wir selbst geboren.
Doch es zieht uns fort mit einer gewaltigen Kraft, wir wissen nicht wieso und doch zieht uns dieser Fluss zu seinem Ursprung hin, ohne hier bereits zu wissen das wir einst wenn wir dessen Ursprung erreicht von diesem Fluss mitgerissen, hier wieder vorbeitreiben um uns mit den Wassern dieses gewaltige Meeres zu vermischen um vielleicht wieder aus jenem Ozean auferstehen, an einem vielleicht anderem Fluss zu wandern um wieder im Meer zu landen, wieder und immer wieder diesen Weg gehen, bis einst die Ewigkeit Fluss und Ozean selbst verschlingt um gereinigt alles wieder zu gebären, in jenem Augenblick welchen manch Gelehrte als den Urknall umschreiben welcher aber vielleicht nichts weiter ist als das neue mischen vorhandener Karten, immer wiederkehrend in dem schwingen in dem atmen des Universums von welchem wir untrennbar über die Zeit oder was wir dafür halten ein Bestandteil sind, in welchem unabänderlich alles festgeschrieben ist, nichts umsonst ist, wo der Zufall ausgeschlossen ist, „keine Schneeflocke fällt dahin wo sie nicht hingehört, weil eben jenes Blatt welches vor meinem Fenster in diesem Augenblick vom Baume fällt vor milliarden und abermilliarden von Jahren dazu bestimmt wurde in dieser Sekunde auf eben diesen Punkt zu fallen.“
Auf dieser, unserer langen Wanderung zog und zieht so vieles an uns vorbei das wir das meiste
vielleicht nicht einmal wahrnehmen nur ab und an bleibt eine Insel (Mensch) oder ein Naturschauspiel im Bewusstsein haften, manchmal hasten wir am Ufer entlang so als sei uns nicht bewusst das wir dadurch die Zeit welche uns bleibt verkürzen, selten vielleicht viel zu selten, sitzen wir am Ufer schauen auf den Fluss, genießen sein treiben, denken nach oder fühlen was dieser Fluss ist.
Es gibt Menschen welche davon sprechen das einst unser Leben endet in dem der Film unseres
Lebens noch einmal an uns vorbeizieht, doch ist dies nicht eher das treiben auf diesem Fluss, an welchem uns vertraute Ufer vorbei gleiten, Ufer an denen wir unsere Spuren zurückließen, an
denen wir liebten, hassten, an denen wir litten trauerten an denen wir Andere zurücklassen,
welche uns folgen werden, Ufer an denen wir waren, Ufer die bleiben wenn wir gehen.
Ufer an denen Generationen nach uns auf den gleichen Wegen gehen werden, wo aber Fluss und Weg niemals wieder das sind was sie in dieser Sekunde in diesem Augenblick sind, weil trotz der Bedeutungslosigkeit der Zeit sich nichts gleich wiederholt, sich ständig ändert?
Dieser Fluss der ist wie eine Sehnsucht, eine Sehnsucht nach Suche, ein pendeln zwischen dem
Ozean und der Quelle unseres Flusses, ein endloser Kreislauf in welchem wir immer sind, wo
alles für immer ist und bleibt und sei es nur als eine Träne salziges Wasser, welche schwerer
empfunden wird als das Wasser aller Flüsse aller Ozeane zusammen, aus denen sie selbst
geboren und in deren Schoß sie zurückkehrt.

Per Somnium im Juni 2003

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Querdenker passen oft nicht durch genormte Türen
*Per Somnium*

Ragana Offline

Rabe


Beiträge: 188

14.03.2012 13:45
#18 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Liebe Raben,

warum ich auf diesen Thread gerade jetzt gestoßen bin, weiß ich nicht - ist auch egal: Mein Tod ist für mich selbst etwas, das ich ganz natürlich irgendwann erfahren werde. Der Gedanke daran, macht mir keine Angst (mehr!). Soweit so gut! Etwas anderes ist es wenn jemand Geliebtes stirbt und diese von euch beschriebene Lücke entstehen lässt. Es macht mich unheimlich traurig, dass ein Mensch nicht mehr in seinem Körper mit mir zusammen das Leben leben kann. Jedoch habe ich das "Gehen-Lassen" gelernt und übe noch - es ist manchmal so verflixt wichtig, jemanden spüren zu lassen, dass es in Ordnung ist, wenn er geht und keine Lust mehr auf irgendwelche Kämpfe hat. Ich kann nicht meinen Lebenswillen und meine Lust auf die Herausforderungen des Lebens hier und jetzt auf andere übertragen.

Und jetzt weiß ich nichts mehr weiter dazu zu sagen ...

Ragana

Wenn etwas nicht geht, mache es trotzdem. Tust du es nicht, existiert es nicht.

Ninjafay ( gelöscht )
Beiträge:

15.03.2012 20:19
#19 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

An alle Raben, ein trauriges Guten Abend,
wenn ich lese was ihr schreibt fühle ich mich geborgen und ruhig.
Ich kann verstehen, was der Fluß des Lebens ist und ich fühle mich von ihm getragen.
Ich habe keine Angst vor dem Tod und ehrlich gesagt ich glaube nicht an die Hölle.
Ich glaube an das Eine. Es gebirt und es nimmt, es straft unrecht und gibt jedem seinen Lohn.
Ich glaube an das Eine, dessen Teil der Vater und ebenso die Mutter ist, gleichberechtigt wie zwei Seiten einer Münze.
Ich glaube, ich fühle und ich weiß es für mich, so tief, wie ich nur noch die Liebe spüren kann.
Die Liebe, die Vater und Mutter verbindet und so das Eine formt. Das Alles ist und Nichts, aus dem wir kommen und zu dessen Teil wir einst wieder werden.
Ich fühle mich getragen von diesem Gedanken, es gibt mir Ruhe in mir selbst.
Doch leider ist das im Alltag sehr flüchtig, wenn ich auf der Arbeit bin, koche oder daheim putze.
Ich bin allein und doch bin ich es nicht.
Ich habe Mann und Kind und Freude...auch sie tragen mich, tragen mich durch zuhören, tragen mich durch ihre bloße Existenz. Jeder Verlust ist schmerzhaft.
Es geht nicht darum jemanden zu verlieren, es geht darum mit jemanden nicht mehr teilen zu können, nicht mehr in Verbindung zu stehen, eine die man körperlich spürt, gemeinsam zu atmen. Hört dieser gemeinsame Atem auf, reißt eine Lücke auf, eine die niemand ersetzten kann.
Da jeder einzigartig ist.
Im Angesicht des Todes fühle ich mich einsam. Einsam auch wenn alle teilen. Einsam, weil ich den Schmerz allein tragen muß. Ich habe Angst zu sterben, weil ich dann nicht mehr da sein kann, für meinen Sohn, meinen Mann, meine Familie. Das ist wichtig, das ist heilig für mich.
In diesem Monat wird es eine Beerdigung geben. Im Angesicht des Todes rückt die Familie zusammen. Doch der der geht hinterläßt Schmerz und ein Loch in jedem von uns, den er kannte. Er war noch sehr jung.
Und er starb ohne Anzeichen. Es geschah plötzlich und unwirklich.
Er hörte einfach auf zu atmen mit 43 Jahren.
Er hinterläßt seine Mutter, seinen Vater, seine Geschwister, und ein Loch in der ganzen Familie.
Er hatte ein gutes Herz und ich weiß, da wo er ist, ist es gut und ich weiß es ist gut für ihn. Irgendwie...
Doch der Schmerz bleibt und ich fühle mich ob der Endgültigkeit des Lebens leer, allein und einsam, obwohl ich es nicht bin. Ich bin getragen und weiß, das der Fluß fließt und weiter fließen wird.
Ich bin ruhig und gelassen, wenn ich die Dinge im Ganzen betrachte.
Doch bin Alltag verflüchtigt sich dies. Was bleibt ist Traurigkeit, vielleicht auch Angst, Angst vor Leere, die ich spüre, wann immer ein Mensch geht. Die Leere, die er hinterläßt, weil er nicht zu ersetzen ist.
Es dauert, bis ich mich daran gewöhne, es dauert bis ich dieses Loch mit anderen Dingen fülle. Mit Neuem was aus der Veränderung entsteht. Es dauert bis in meinem Herzen wieder Licht sein wird.
Ich trauere und stelle mich meiner Angst.
Es gibt in dieser Hinsicht keine Wahl. Wir kommen und gehen.
In meiner Familie werden wir Abschied nehmen.
Er war wie ein Bruder für mich und ja ich bin egoistisch, ich vermisse dich.

Traurige Grüße Ninjafay

Tretet alle ein, die Ihr Freiheit sucht. Die Schlüssel sind: Erkenntnis, Akzeptanz, Vergebung und Freiheit!

hanniball Offline

Rabe


Beiträge: 173

15.03.2012 23:40
#20 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo raben
Kann es sein das wir verlernt haben mit dem tot zu leben?
Klingt erstmal bescheuert, ich weis aber denkt mal drüber nach.Die pest tötete über 60% der Bevölkerung.
Die Spanische Krippe war genauso schlimm.
Der 30 jährige Krieg, der 1. 2. w.k. usw. Diese Generationen hatten jeden Tag mit dem Tot ganz direkt zu tun. Die wachten Morgens auf und machten als erstes eine Bestandsaufnahme "wer hat es den heute Nacht nicht geschafft". wer von uns(außer Bestatter) sieht den Heute noch täglich eine Leiche oder jemanden sterben.
Nun ich auch eher selten(alle 20 Jahre mal). Das ist es warum unsere Gesellschaft den Tot tabuisiert hat. sie muß sich nicht mehr mit im auseinander setzen.
Gestorben wird in einem Hospiz nicht zu Hause im Kreis der Familie. Seuchen sind für die dritte Welt, genauso wie Kriege. und die Medizin ist mittlerweile zu einer Wissenschaft geworden.
http://www.youtube.com/watch?v=6druerfw5e4
Ich klaube dieses Lied spiegelt ganz gut wie unsere Gesellschaft drauf ist auch in Sachen tot
Lebendige Grüsse Hannibal

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire (1649-1778)

Skyla Offline

Altrabe


Beiträge: 1.786

16.03.2012 14:09
#21 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Liebe Ninjafay,

ich möchte Dir sagen,dass es mir sehr leid tut für Dich und Deine Familie.
Da kann man große und kleine Reden reden und schreiben, wie man mit dem Tod umgeht, aber wenn ein Mensch aus dem engsten Kreise stirbt ist immer Fassungslosigkeit und vor allem Trauer da. Die Lücke ist da und sie wird schmerzen, bis die Zeit der Akzeptanz kommt und man den Verstorbenen auch mit der Seele gehen lassen kann.
Liebe Ninjafay, fühl Dich umarmt und ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft.
Und ja, Trauer ist wichtig, sie hilft uns dabei den Schmerz zu überwinden.

Alles Liebe von Skyla



* Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. *

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Diskutiere niemals mit Idioten! Sie ziehen dich auf ihr Niveau herab und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.
(Unbekannter Verfasser)

Skyla Offline

Altrabe


Beiträge: 1.786

16.03.2012 15:11
#22 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo Hanniball,

natürlich darfst Du sagen was Du denkst, doch bitte, lies Dir doch die vorherigen Beiträge mal durch.
Ninja schrieb über den gerade passierten Tod eines Familienmitgliedes und öffnete in Ihrem Beitrag ihr Herz und ihre Seele für uns.
Da passt Dein Kommentar überhaupt mal gerade in dem Moment nicht.
Ich bitte Dich um ein wenig mehr Taktgefühl und Aufmerksamkeit!

LG Skyla



* Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. *

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(Unbekannter Verfasser)

hanniball Offline

Rabe


Beiträge: 173

16.03.2012 23:14
#23 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

hallo Skyla
natürlich geht es mir nicht am arsch vorbei das Ninja ihr Herz öffnet doch wenn ich ehrlich bin kann ich ihr nicht helfen. Das ist auch der Grund warum ich nicht ihr geschrieben habe sondern allgemein. Als ich 11 war verlor ich meinen Vater. 2 Monate später ging meine Mutter ihm nach. Danach war ich allein und musste alleine zurecht kommen. Das war das Ende meiner Kindheit. Nun auf Seite 1 habe ich geschrieben das eine Lücke klafft. auch in Ninjas leben ist jetzt eine doch schließen kann ich sie nicht egal was für schöne Worte ich schreibe, ihre Lücke ist Morgen genauso existent wie jetzt gerade. Und wenn ich weis das ich nicht helfen kann dann lass ich es den alles andere würde sie nur noch mehr verletzen
LG Hannibal

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire (1649-1778)

Refr Eldurson Offline

Rabe


Beiträge: 222

16.03.2012 23:39
#24 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Moin Ninjafay,
vielen Dank, daß Du Deine Gefühle mit uns teilst. Abschied nehmen fällt schwer -
und es ist wichtig, dies bewußt zu tun. Wichtig ist auch, das Andenken zu bewahren.
Als ich Deinen Beitrag las, fand ich dieses Lied hier, möge es Dir Kraft schenken, bleibt doch oft genug das Gefühl, dass die Welt vergeht.
Doch, und das ist genauso wichtig wie das Trauern, es kommt die Zeit, das Feuer des Lebens wieder anzufachen,
tanzend wieder ins Leben zurück zu kehren und den geliebten Menschen in guter Erinnerung zu halten.
Ich wünsche Dir von Herzen eine Kerze in Dir, die Dir Licht schenkt, wenn es Dunkel wird. Refr

"Ilungelo lokuvota iyona nto ewumongo womzabalazo we nkululeko." (46664 Nelson Mandela)
"Das Wahlrecht steht im Zentrum des Freiheitskampfes." (46664 Nelson Mandela)
Amandla awethu! Freiheit für die Völker!

Dumba Offline

Rabe


Beiträge: 204

17.03.2012 12:44
#25 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Moin Refr Eldurson,
ich kann hier nicht so offen sein, wie Ninjafay,
ich will es auch nicht,
mag lieber alleine sein,
jetzt

aber

Deine Musikgeschenke für Ninjafay

sind wundervoll - diese Klänge spenden so viel Trost.
Danke!

Liebe Grüße aus Südhessen
Dumba
.
.
.

Die weisesten Menschen sind oft die, die uns am wenigsten zu sagen haben

Ninjafay ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2012 16:54
#26 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Guten Sonntag,

ich danke für die tröstenden Worte und ich erfreue mich an der Musik von Refr.

an hanniball:
Ich finde du hast nicht ganz unrecht. Wir haben den Umgang mit dem Tod vielleicht verlernt. Zumindest ist er nicht für viele Menschen etwas alltägliches wie es vielleicht früher war. Doch vielleicht war der Tod noch nie etwas Alltägliches wie es auch nicht alltäglich ist ein Kind zu bekommen.
Selbst bei Naturvölkern ist der Tod und die Geburt etwas besonderes.
Auch wenn es zum Fluß des Lebens als dazugehörig akzeptiert und gesehen ist. Tod und Geburt hatten ihre eigenen Zeremonien und haben es auch heute noch. Sicher nicht ohne Grund.

an skyla:
Beruhigt es dich, wenn ich sage: Hanniball ist mir nicht auf die Füße getreten. Er sieht die Dinge auf seine Art und er schreibt einen Beitrag der mir hier durchaus als stimmig erscheint. Es ist okay.
Jeder hat seine Weise und ich bin froh, das wir hier sein können wie wir sind und uns einfach annehmen.

So gehe ich auch mit dem Tod um, ich nehme ihn einfach an. Was schmerzt ist die Sehnsucht, nachdem der gegangen ist. Weil mir halt durch den Tod ein Ende bewußt wird. Der Ende eines Weges, den man ein Stück mit einem geliebten Menschen geteilt hat.

Es ist wie es ist. Insofern hat Hanniball recht. Ich muss mich halt daran gewöhnen, das es jetzt ist wie es eben ist.

Schöne Grüße
Ninjafay

Tretet alle ein, die Ihr Freiheit sucht. Die Schlüssel sind: Erkenntnis, Akzeptanz, Vergebung und Freiheit!

Dumba Offline

Rabe


Beiträge: 204

19.03.2012 22:07
#27 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Liebe Ninjafay,
Danke für Deine Offenheit.
Ich bewundere Dich dafür, daß Du Deine Gefühle hier mit uns teilst.
Mir fällt das schwer.



Zitat von hanniball

Kann es sein das wir verlernt haben mit dem tot zu leben?



Hallo Hanniball,
kann ich sowas lernen?

Der Abschied fühlt sich für mich immer wieder "anders" an,
manchmal ist er ganz besonders schlimm, ab und an etwas weniger schwer.

Ich glaube, daß nur die *Zeit* meine unterschiedlich großen Herzens-Wunden heilen kann
und keine Lehrer.

Liebe Grüße aus Südhessen
Dumba
.
.
.

Die weisesten Menschen sind oft die, die uns am wenigsten zu sagen haben

hanniball Offline

Rabe


Beiträge: 173

20.03.2012 00:16
#28 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo Dumba
man könnte es auch abgebrühtheit nennen aber ich finde es hat einen leicht negativen Beigeschmack.
Ich bin mir sicher das es schwerer ist Je näher uns die Menschen standen. Die Menschen früher stumpften wahrscheinlich sehr ab.
Der Mensch gewöhnt sich an alles,auch an den Tot? könnte sein.
LG Hannibal

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Voltaire (1649-1778)

Skyla Offline

Altrabe


Beiträge: 1.786

20.03.2012 11:08
#29 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo Hanniball,

ja, Du hast recht, jeder sieht es nunmal anders und wenn dies Deine Art und Weise ist, mit den Dingen umzugehen, ist das i.O. .
Ich für meinen Teil bin aber heilfroh, dass ich bis dato in einer Zeit und an einem Ort leben durfte, die weder von Krieg, Massenseuchen und Naturkatastrophen gezeichnet waren und hoffentlich noch lange sind. Da ging es meinen Eltern, welche den Krieg miterlebten schon anders und ich glaube nicht, dass der Tod zur Normalität wird, wenn viele Menschen sterben. Es hinterläßt auch seelische Spuren, welche sehr schlimm sein können.

Dass Du Deine Eltern sehr früh verloren hast finde ich traurig und noch viel trauriger, dass in deinen Gefühlen dann Deine Kindheit aufhörte.

Liebe Ninjafay,
Danke für Deine beruhigenden Worte. Es ist schon richtig, dass wir einander annehmen sollten, aber auch dass man aufeinander eingeht und Rücksicht nimmt , Mitgefühl (nicht zu verwechseln mit Mitleid) zeigt. Ich denke, dass dies auch den Rabenbaum ausmacht.

Heute ist Frühlingsanfang und neue Hoffnung kann erwachen.
Dies wünscht Euch allen Skyla



****************************************************
Wo das Glück zu Hause ist,
da dürfen Blumen lachen,
Bäume tanzen,
Bäche klatschen,
Wiesen weinen,
Berge hüpfen
und Sterne winken.


Adalbert Ludwig Balling

hanniball Offline

Rabe


Beiträge: 173

20.03.2012 12:16
#30 RE: Wie gehen wir mit dem Tod um? antworten

Hallo Raben, hallo Skyla
Es war ein mal ein kleiner Vogel. Der flog Richtung Süden den dort war es warm. Doch flog er so hoch das er vor kälte erstarrte und auf einer Wiese landete. Zitternd saß er dort bis eine Kuh kam. Die Kuh fragte was los sei, warum er nicht fliege? Er erzählte ihr das Dilemma und weinte. Da stellte sich die Kuh Über ihn und setzte einen großen Kuhfladen auf den kleinen Vogel. Dieser war nicht sehr amüsiert und schimpfte und die Kuh ging ihres Weges. Nach einiger Zeit merkte der Vogel das er seine Flügel wider bewegen konnte aber der Geruch war fürchterlich. Da kam plötzlich eine Katze und zog den Vogel aus dem Kuhfladen. Sie putzte ihn ab und frass ihn auf. Nicht jeder der auf dich scheißt meint es schlecht mit dir aber auch nicht jeder der dich aus der Scheiße zeiht gut mit dir.
Skyla es ist ok denn du hast es nur gut gemeint, das verstehe ich
LG Hannibal

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Voltaire (1649-1778)

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