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Dieses Thema hat 5 Antworten
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 Vatan-Meditation
Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

10.02.2006 17:18
Der göttliche Klang antworten


Liebe Raben,

ich möchte Euch an dieser Stelle eine Meditationstechnik des Vatan vorstellen, mit der es möglich wird den "göttlichen Klang" (den Klang der Seele) wahrzunehmen. Wenn in der folgenden Technik von "Gott" die Rede ist, so kann sich jeder den Gott wählen, der ihm am nächsten ist. Sehr schön ist es zum Beispiel Gott als Allumfassend zu sehen, als das, welches uns und unsere Umwelt mit Leben erfüllt. Wenn wir hier nicht personifizieren, haben wir während der Meditation die Möglichkeit uns besser auf die Übung zu konzentrieren.

Die folgende Übung gibt die Möglichkeit, den göttlichen Klang in sich zu finden.

Wir setzen oder legen uns bequem hin und versuchen unsere Sinnesorgane so gut es geht, für eine gewisse Zeit vor äußeren Eindrücken zu verschließen. Wem es leichter fällt, der kann auch auf Augenbinde und Ohrstöpsel zurückgreifen.
Nun entspannt man sich und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Stelle zwischen den Augenbrauen. Etwa ein bis zwei Zentimeter darüber befindet sich das so genannte dritte Auge. Es handelt sich um ein Chakra. Im Vatan nennt man es "Rose". Man betrachtet diese Stelle ohne etwas Besonderes dabei zu erwarten. Im Vatan geht man davon aus, dass sich die Seele im Wachzustand an dieser Stelle aufhält.

Wenn man darin etwas Übung hat, kann es sein, dass etwas verschoben vom Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ein feiner Lichtpunkt in der Ferne zu sehen ist. Während dieser Versuche sollte man nur an das Wort "Gott" denken. In Gedanken wird es wiederholt und wir versuchen uns nicht von anderen Gedanken davon abbringen zu lassen. Wenn die Aufmerksamkeit abschweift, dann führen wir sie behutsam zurück. Der Lichtpunkt, den wir wahrnehmen verflüchtigt sich sofort, wenn wir versuchen ihn direkt anzuschauen. Bei diesem Punkt handelt es sich um den Klang, den wir nun aber als Licht wahrnehmen.

Der Vatan sagt, dass die Augen des Verstandes zu grob sind, um dieses Licht zu sehen, darum nutzen wir die Augen der feineren Körper. Sobald wir die Augen des Verstandes auf das Licht richten, ist es fort. Wenn wir mit dem Verstand auf das Licht warten, kommt es nicht. Es ist das Beste, nicht zu warten und sich den Eindrücken hinzugeben, die wir bei der Meditation über das Wort Gott erfahren. Alles andere ergibt sich von selbst.

Wenn wir den Lichtpunkt wahrnehmen, dann schauen wir an ihm vorbei in die Unendlichkeit. Wir ignorieren ihn quasi. Im Laufe der Übung suchen wir im Kopfraum nun nach dem Klang, oder im Vatan auch "Heid" genannt. Wir können diesen nicht mit den Ohren hören, sondern nehmen ihn wieder mit unseren feineren Sinnesorganen der inneren Körper wahr.

Ruhe, Gelassenheit und Entspannung sind die Grundvoraussetzungen für den Erfolg bei dieser Übung. Wenn wir nicht abschalten können, dann kann das folgende Mantra hilfreich sein, dass wir intonieren um ruhig zu werden: Wir atmen gleichmäßig ein und aus. Die Ausatmung erfolgt über die leicht geöffneten Lippen und wir stellen uns vor, wie die Luft langsam aus einem Ballon entweicht. Beim Einatmen intonieren wir die Silbe "RU" beim Ausatmen die Silbe "HE". Wenn wir dies einige Male gemacht haben, dann stellt sich ein wohliges Gefühl in der Bauchgegend ein. Nun können wir zur Übung zurückkehren und an Gott denken. Der Göttliche Klang wird oft wie ein Rauschen oder leises Pfeifen wahrgenommen. Anfangs ist das Gefühl unangenehm. Aus der Meditation erwacht man danach jedoch völlig entspannt und seltsam gestärkt.

Viel Erfolg

Liebe Grüße
Ansuz




"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.356

02.01.2007 00:26
#2 RE: Der göttliche Klang antworten

Lieber Ansuz, so ganz allmählich arbeite ich mich durch die einzelnen Rubriken des Horstes und bin dabei auf deine Meditationsdarstellung gestoßen. Interessant fand ich dabei, dass ich eine ähnliche Übing, bezogen auf den Punkt zwischen den Augen, vor Jahren im Autoigenen Training als Einschlafhilfe gelernt habe. Also das absolute Zur-Ruhe-Kommen, wenn man nicht entspannen kann. Ich benutze diese Übung in der Tat nach einem aufwühlenden Tag. Ich schließe die Augen und "erfahre" nach einiger Zeit der Konzentrationauf diesen Punkt eine Lichtquelle, die beginnt, Kreise zu malen. Diese Kreise werden immer größer und nehmen schließlich das ganze geschlossene Gesichtsfeld ein. Das ist meist das letzte, was ich "wahrnehme", bevor ich in den Dämmerzustand, der dem Einschlafen voraus geht, falle. Eine meist ruhige, von Träumen ohne Schrecken, verlaufende Nacht ist die Folge.
Liebe Grüße
Tanith

Isa ( Gast )
Beiträge:

20.04.2007 13:11
#3 RE: Der göttliche Klang antworten
Hallo Ansuz.
Alleine schon durch das Lesen der Meditationsmethode bin ich gestärkt.

Ich habe auch eine Meditationsmethode erfunden. Sie ist ganz normal im Alltag anwendbar und entspricht der Realität und sie ist deswegen sehr effektiv.

Also: Sollte man sich mal schlapp oder kaputt oder einfach von "erstickenden Gedanken" bedrängt fühlen. Dann: Einfach einatman... Ob durch Mund oder Nase ist egal. Einfach das Element Luft in den Körper pumpen! Bald darauf spürt man wie "erstickende" Gedanken und Gefühle dem lebenswichtigem Luftelement weichen müssen und das Böse und Schlechte nicht mehr bestehen kann. Der Schatten im Gehirn springt auseinander und das sprudelnde Luftelement breitet sich aus Diese Methode sprengt jede Gehirnwäsche.
Ich denke da auch an Odin der am windigem (Luft)Baum hing und der Sauerstoff direkt in´s Gehirn ging. HAHA! Nur vorsicht vor Hyperventilation!

Gruß
Isa

-----Bin ich ein Abbild Gottes, kann ich auch ein Universum erschaffen-----

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

20.04.2007 20:45
#4 RE: Der göttliche Klang antworten

Hallo Isa,

danke für die Anregung Eine wirklich einfach zu merkende und bestimmt auch effektive Meditation

Viele Grüße
Ansuz



"Man erlangt die Erleuchtung nicht,
indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)
Isa ( Gast )
Beiträge:

20.04.2007 23:07
#5 RE: Der göttliche Klang antworten

Hi Ansuz.

Sorry, Ich bin zwar erst 26. Soch diese Methode ist so effektiv! Das kannst du dir nur selber vorstellen. Nur... was ich leider verschwiegen hatte bei meiner Euforie. Auch Jesus schrieb in der Bibel "Denke nicht in der Erstickung" also ist es eigentlich von ihm. Nur... ich dachte lánge darüber nach. Und Quellen sagen auch, dass Jesus bei Druiden gelernt hat. Du siehst schon. Luft ist heikl. Doch eigentlich für jeden da. Und vielleicht kommt Jesus´s Wissen über das Luftelement wirklich von Druiden. Nur... Diese Erkenntniss wird so kurz gehalten... warum?! Wieso ist die Luft nur so ein kurzer Satz in der Bibel, wo sie doch so dermassen wichtig ist für´s Leben?! Naja.

Gruß
Isa

-----Bin ich ein Abbild Gottes, kann ich auch ein Universum erschaffen-----

Freki Offline

Rabe


Beiträge: 213

09.05.2011 19:48
#6 RE: Der göttliche Klang antworten

Hallo Isa und Ansuz,

die Methoden sind sehr gut! Aber mal eine Frage an Isa:
bist du Christ?

Ich habe auch eine Methode:
Man setzt sich am besten hin, schließt die Augen und stellt sich einen Gegenstand in einem weißen Raum vor. Langsam versucht man sich diesen Gegenstand immer genauer vorzustellen. Nach ca. 5 Minuten ist man ziemlich entspannt und fühlt sich ausgeglichen.


Liebe Grüße,
Freki

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Das Undurchsichtige durchschauen wir ziemlich rasch,
aber für das Sonnenklare brauchen wir meist länger.
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