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Dieses Thema hat 40 Antworten
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 Die Edda
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Radegunde Offline

Altrabe


Beiträge: 957

03.07.2015 19:44
#16 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe Raben,
Weisheit sagt mir, was ich zum glücklich sein brauche; oder auch: ich habe Weisheit erlangt, sobald ich weiss, was "Glück" bedeutet (für mich, in meinem Leben, und meinetwegen auch generell)
Ich bezweifle, dass eine künstliche Intelligenz auch nur erahnen kann, um was es sich beim "Glück" handeln könnte, ganz zu schweigen davon, dass Roboter im allgemeinen eher darauf programmiert werden, irgendwelche Dienstleistungen zu verrichten, als die Antwort auf philosophische Fragen zu finden (eine reine Frage der Kostenoptimisierung )

Viele Grüsse
Radegunde

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.391

03.07.2015 20:04
#17 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hej, Ihwar,

Zitat
das eine künstliche Intelligenz das irgendwann genau so gut kann wie ein menschliches Gehirn.

Da stellt sich mir doch die Frage, warum wir das bräuchten, wo wir doch ein Gehirn haben (oder zumindest haben sollten, in dem mehr als eine einsame Zelle herumgeistert.
Ich könnte mich immer beömmeln, wenn verspielte Ingenieure sich nicht wieder einkriegen, weil sie Roboter entwickelt haben, die Fußball spielen, also einzelne, kein Team.

Ohne hellsehen zu können, würde ich mal voraus sagen, dass die Menschheit nicht so lange hier ist, um eine solche KI zu entwickeln, denn sie müsste schon entwickelt werden (zumindest ja vermutlich ein Prototyp, der seinerseits dann eigene Entwicklungen angehen kann). Zum Glück für mich wäre ich dann nicht mehr hier. Deshalb tendiere ich zu deinem letzten Halbsatz:
Warum waren wir so blöd?
Es ist eine reine Spekulation, ob eine Künstliche Intelligenz zu Gefühlen fähg wäre. Und ihre Entscheidung würde meiner Meinung nach auf dem binären Prinzip beruhen. Das langt mir nicht.

Zitat
Das selbe gilt im Prinzip für Gefühle, die letztlich auch nicht anderes sind, als elektrochemische Nerven-Gehirn Vorgänge.

Mag sein. Aber es ist eine Komplexität dabei im Spiel - zumindest bei den meisten Menschen und auch Tieren, die ich durchaus einbeziehen möchte -,die durch Verdrahtung, Lötung und Zusammenstöpseln kaum erreicht werden kann. Und wenn doch: Wünschenswert ist es für mich nicht, durch eine Maschine ersetzt zu werden. In der Literatur gibt es so etwas schon mannigfach - zum Beispiel der Film "Dark Star", in dem eine Bombe, die nicht mehr gezündet werden soll, sich selbständig macht und allem Zureden verstockt ist, weil sie eben genau diesen Gedanken verfolgt, die blödsinnigen Erdenbewohner auszurotten. Aber was würde geschehen? Es würde ja nicht nur die Menschen treffen. Wir schaffen es hier schon pausenlos, uns selbst entbehrlich zu machen - also an den Arbeitsplätzen durch die Weiterentwicklung von Maschinen, die uns ersetzen.
Ich gehöre aber vielleicht auch zu denen, die eher nicht an eine intelligente Technik glauben, weil ich lieber die Erde in einer natürlichen Entwicklung sehe - auch wenn Erdbeben und Tsunamis das ihre dazu beitragen, dass wir nicht sicher sein können - und das langt mir eigentlich. Ich benötige nicht auch noch wildgewordene apokalyptische Reiter, deren Zelle sich sehr einsam fühlt.
Liebe Grüße
Tanith

PS
Und da war dann noch Reinhard Furrer (1940-95), dt. Physiker, Wissenschaftsastronaut u. Hochschullehrer, der gesagt hat:
Solange wir nicht wissen, wie menschliche Intelligenz zustande kommt, können wir keine künstliche Intelligenz schaffen.
Darüber bin ich sehr froh.

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Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen

Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

aettna Offline

Altrabe


Beiträge: 3.441

05.07.2015 15:54
#18 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe Schwarzgefiederte,

wie so oft habt ihr alle Recht...wobei sich mir immer wieder die Frage der Interpretation, zB. von Glück..Weisheit..sogar von
künstlicher Intelligenz in die Quere stellt.
Was ist denn nun intelligent? Wohl ist es intelligent "Heilung"zu meiner obersten Priorität zu küren, wenn ich krank bin.
Unter Berücksichtigung dieser Priorität wird sicher mein Handeln, Verhalten, Denken, Fühlen...weise sein. Ich werde auf meine Gedanken achten und nicht zulassen, was mein Heilungsziel gefährdet...evtl. gezwungenermaßen. Das ist sehr weise und möglicherweise meine einzige Chance
Das es überhaupt dazu kam die Notwendigkeit der Heilung zur Priorität zu machen, liegt daran, das ich Mensch- unperfekt bin, irre und niedere Aspekte zur Gewohnheit habe, das ich Mensch bin, fühle, dichte, die Melancholie liebe, Abgründe erforsche und Eigenarten ausbilde, liebe und hasse. Irre und wirre.
Es gibt dieses therapeutische Dreieck : Verhalten, Gefühle, Gedanken...es wird behauptet, es sei einerlei, an welcher Stelle eingegriffen wird..eine jede führt Veränderung herbei...was auch stimmt.
KI hat nichts von all dem, was Menschen ausmacht...in vielen Therapien wird genau das gelehrt: nicht mehr werten, aufgrund von Gefühlen. diszipliniert das Tageswerk vollbringen, ohne sich von "niederen"Beweggründen ablenken zu lassen...etc...pp..
Im Grunde wäre das erfolgreiche Ergebnis, evtl. auch der erfolgreiche Adept, der, der KI am nächsten gekommen ist....
Glücklicherweise gelingt das den Wenigsten...

Abgesehen davon bin ich nicht sicher, in wie weit künstl. Intelligenz,-je nach Aufkommen, unser Bewußtsein (Erd-,All,--....)
ohnehin verändert. Diene ich übergeordneten Zielen und diszipliniere mich dementsprechend, ist das für mich schon künstliche Intelligenz. Fakt ist wohl: sie ist da! Also im Bewußtsein....




Gleich gibts Gewitter...hoffentlich..rabenschwarz hier draussen...aettna

★Es geht nicht um die Bemühung,jemand oder anders zu werden,sondern um das Loslassen in das, was wir sind★

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.391

05.07.2015 19:27
#19 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe Raben,
was mirheut ein einem ganz anderen Zusammenhang noch einfiel:
Sollte es möglich sein, eine künstliche Intelligenz herzustellen, die dann sozusagen das Sein übernimmt, wird es sich immer um ein Plagiat handeln.
Und von Plagiaten halte ich nicht viel.
Liebe @aettna, du kannst die unetrschwelligen Dinge imme rso gut auf den Punkt bringen. Danke dafür.
Udn ich wünsche dir ein rabenschwarzes GEwitter, das Abkühlung bringt.
Lieb eGrüße
Tanith

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Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.391

10.07.2015 20:31
#20 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe Raben, im Zusammenhang mit unserer Diskussion um die "künstliche Intelligenzz" fiel mir ein, dass ich vor vielen jahren eine Enterprise-Episode gesehenhabe, in der in Frage gestellt wird, wem Data gehört.
https://www.youtube.com/watch?v=gxS3aXXDn4k
Eine sehr interessante Episode, wobei es aber darum geht, auch hier das einzelne Individuum einer einzigen "künstlichen Intelligenz" seine Persönlichkeit abklären lassen muss. Picard fordert das GEricht auf, eine "weise" Entscheidung zutreffen. Sie obsiegt über die intelligente Entscheidung am SChluss.
Eine meiner Lieblingsepisoden, gerade weil es hier nicht um eine Masse geht, die künftig dem Menschen überlegen handelt udn übernimmt.
Liebe Grüße
Tanith

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Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

RainBow Offline

Altrabe


Beiträge: 1.300

12.07.2015 12:38
#21 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hallo,


wie Eure Diskussion zeigt, gibt es sehr viele Fragen zwischen Himmel und Erde, die wir meist selbst nicht abschließend klären können.
---------------------------------
dies erinnert mich an ein Gedicht von Rainer Maria Rilke

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen - und
dann gebären....

Reifen wie der Baum
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind , als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit...

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher , die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

-------------------------------------------

Die Frage die sich mir dabei nun stellt...wie lebe ich so ein leben, in geduld, mit dem ungelösten im Herzen, sorglos, still und weit, mit so einem großen Vertrauen wie der beschriebene Baum hat, das er doch auf den Sommer auch in den Frühlingsstürmen vertraut.

Kurz wie finde ich dieses Vertrauen, das mir dann den Mut gibt zu glauben, und den Mut gibt geduldig zu sein, still und weit und in Frieden mit mir und der Welt????

Liebe Grüße RainBow

*~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*

Ulla Offline

Altrabe


Beiträge: 1.203

12.07.2015 18:48
#22 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe @RainBow
du schriebt:
"Kurz wie finde ich dieses Vertrauen, das mir dann den Mut gibt zu glauben, und den Mut gibt geduldig zu sein, still und weit und in Frieden mit mir und der Welt????"

Tja, das ist eine gute Frage!

Mir hat geholfen - und hilft immer noch - mein Vertrauen in mich selbst:
Ich weiß, dass ich mir selbst Gutes tue.
Ich weiß, dass alles, was ich tue, mir letztlich gut tun wird,

Deshalb meine ich:
liebe dich,
akzeptiere dich,
du bist dein Maß!

Sei duSelbst!

Lieben Gruß aus OWL

Ulla

----------

Der Wind macht vor keiner Grenze halt.
Er weht wann er will, wo er will,
und findet stets seinen Weg!

©UH

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.391

12.07.2015 20:07
#23 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Liebe Rainbow,
starke Worte sind dir zu diesem Thema eingefallen. Kann es sein, dass dir gerade Rilke im Kopf sitzt? Ansonsten schließe ich mich gern Ullas Worten an. Du bist das Maß - schrieb sie. Du bist das Maß deiner Dinge, möchte ich ergänzen.
Liebe GRüße
Tanith

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RainBow Offline

Altrabe


Beiträge: 1.300

13.07.2015 07:40
#24 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Huhu,
ob mir Rilke im Kopf saß. Nicht direkt. Als ich Eure Beiträge las, musste ich einfach sehr an dieses Gedicht denken und habe es für Euch rausgekramt.
Ja das Maß meiner Dinge....ein dynamisches Gleichgewicht, das sich ändert und von Zeit zu Zeit neu definiert.

Liebe Grüße RainBow

*~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*

Ihwar Offline

Altrabe


Beiträge: 2.163

13.07.2015 20:03
#25 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hallo zusammen

Das waren jetzt sehr viele interessante Gedanken. :-)

Zitat
Solange wir nicht wissen, wie menschliche Intelligenz zustande kommt, können wir keine künstliche Intelligenz schaffen.
Darüber bin ich sehr froh.



Ich denke das ist der Knackpunkt. Wir können im Prinzip Dinge nur nachbauen und müssen dafür wissen, wie sie funktionieren. Wir müssten uns selbst komplett begreifen um vielleicht etwas bauen zu können, das so ist wie wir.

Ich kann es mir jetzt trotzdem nicht verkneifen, diese Gedankenspiel zu versuchen: Wenn wir Menschen selbst nur Maschinen wären, die von irgendwelchen anderen Lebewesen gebaut worden sind - Wie könnten wir das wissen?

Ihwar

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Ich mach' mir die Welt
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RainBow Offline

Altrabe


Beiträge: 1.300

13.07.2015 22:25
#26 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Grins keine Ahnung, Ihwar aber das ist eine ziemlich gute Frage!
Lg Rainbow

*~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~*

Radegunde Offline

Altrabe


Beiträge: 957

14.07.2015 17:27
#27 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hallo Ihwar,

Zitat von Ihwar im Beitrag #25

Ich kann es mir jetzt trotzdem nicht verkneifen, diese Gedankenspiel zu versuchen: Wenn wir Menschen selbst nur Maschinen wären, die von irgendwelchen anderen Lebewesen gebaut worden sind - Wie könnten wir das wissen?



Du meinst: ... von irgendwelchen anderen Lebewesen aus Lehm und einer Rippe gebaut worden sind? oder aus Holz gebaut worden sind? Ja wie wir das wissen könnten? einfach mal die alten Texte lesen...

Oder auch: einfach mal 'nen Intelligenztest machen: Wenn der sehr niedrig ist, ist es eher unwahrscheinlich, dass es sich bei mir um eine Maschine handelt (selbst Prototypen einer Maschine sollten zumindest minimale Funktionstüchtigkeit besitzen) - wenn er extrem hoch ist, besteht durchaus die Möglichkeit, dass ich eine Maschine bin, in dem Falle einfach mal die Frage stellen: "Bin ich glücklich"? Wenn die Antwort ja oder nein ist, bin ich keine Maschine, wenn jedoch stattdessen eine Antwort wie "insufficient data" kommt, dann besteht kein Zweifel: ich bin eine künstliche Intelligenz!

Viele Grüsse
Radegunde

aettna Offline

Altrabe


Beiträge: 3.441

14.07.2015 18:38
#28 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hallo Ihwar,

Zitat
Wenn wir Menschen selbst nur Maschinen wären, die von irgendwelchen anderen Lebewesen gebaut worden sind - Wie könnten wir das wissen?



Im Grunde wieder auch nur durch die Maschinen mit Systemfehler, die uns irritieren, oder aber wegen eines Maxhinenbauers mit Schalk im Nacken, der einige Modelle mit diesem Wissen dazwischen geworfen hat, damit es nicht langweilig bleibt.-
Unsere Nervenkliniken wären dann Reparaturwerkstätten. Selbst wenn unser Programm es zuließe, es zu wissen...würden wir es wollen?
Wir sind perfekte Maschinen aus Fleisch und Blut. Ein Konglomerat zellulärer Intelligenz und unzähliger anderer Kriterien.
Die Auseinandersetzung mit Autoimmunerkrankungen oder anderen paradoxen Erscheinungen auf diesem Planeten stellt im Grunde
alles was wir wissen in Frage? Weil wir nichts wissen.


Sommerergrippte, flugunfähige Rabin...aettna

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Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.391

15.07.2015 01:05
#29 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Lieber Ihwar,

Zitat
Wenn wir Menschen selbst nur Maschinen wären, die von irgendwelchen anderen Lebewesen gebaut worden sind - Wie könnten wir das wissen?


Wenn es so wäre, wären wir nicht in der Lage, diese Frage zu stellen. Da ich einzigartig bin (und du und du und du!) und mir das bewusst ist, bin ich keine Maschine. Sonst gäbe es mich in zigfacher Ausfertigung; wo bliebe sonst der Nutzen?
Es sei denn, wir befänden uns in der "Welt am Draht" (Rainer Werner Faßbender, 1973). Aber auch in der Welt sind es Menschen und keine Maschinen. Im Übrigen sehne ichmich keinesfalls danach, in einer solchen Welt zu leben.
Liebe GRüße
Tanith

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Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

Ihwar Offline

Altrabe


Beiträge: 2.163

15.07.2015 19:28
#30 RE: Unmöglich in Zeiten des www antworten

Hallo zusammen

Ja eh.... Ich glaube ja eh auch das ich keine Maschine bin und es gibt wohl auch niemand, der ernsthaft in irgend einer Roboter-Welt leben wollen würde.

Trotzdem kann ich beim besten Willen nicht ausschließen, eine Maschine zu sein. Das Universum ist ja vielleicht selbst nur ein weiterer Teil der Maschine, von der ich wiederum ein Teil bin. Damit wäre alles - Unser Sonnensystem, unsere Erde, unsere Evolution, unsere Gedanken und Gefühle - alles einfach nur konstruiert und programmiert. Wir wissen ja gar nicht sicher, warum wir eigentlich hier sind. Welchen Zweck hat unser Leben? Den haben uns unsere Schöpfer einfach nicht einprogrammiert. Wozu auch, wenn es ihnen nichts nützt. Wir sind wohl so programmiert, dass jeder von aus auf die Frage "Wozu leben wir", genau die Antwort findet, die uns zu genau den Handlungen führt, die unseren Schöpfern am zweckdienlichsten sind. Deshalb sind wir auch alle unterschiedlich.
Eine Maschine die wir bauen, besteht ja auch nicht nur aus ein und denselben Rädchen...

...und das mit Lehm-Rippe-Holz etc. haben wir einfach nur in irgend einem unserer Unterprogramme gefunden, wo -aus technischen Gründen - die Bestandteile aus denen unsere Körper und unsere Umwelt gebaut wurden, aufgelistet werden. Damit sich die großen Techniker über dem Universum leichter tun, wenn sie etwas umbauen wollen...

Lobpreiset die Techniker und ihre Assistenten! Amen ;-)

Ihwar

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