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Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 1.655 mal aufgerufen
 Die Runen
Wunjo Offline

Neugieriger

Beiträge: 8

08.11.2017 17:04
Runenstein Haithabu antworten

Dieser Runenstein seht in der Nähe der Wikingerhäuser in Haithabu. Es ist eine Nachbildung des Sigtrygg-Steines. (Ich hoffe, das Hochladen klappt).
Es war vor ein paar Wochen im Oktober, ich hatte gerade die 24 Runen gelernt und Fotos von der Nachbildung des Runensteins gemacht und begann dann zu Hause mit der Entschlüsselung. Und rumms - saß ich fest!
Die erste Rune des Steins kannte ich in dieser Schreibform nicht, vermutete aber, daß es Kenaz war. Darunter stand Hagalaz in einer anderen Schreibweise, aber K und H am Anfang konnte ich in keinen plausiblen Zusammenhang bringen. Ich hatte das Museum gebeten, mein Verständnisdunkel zu erhellen und die freundliche Antwort kam prompt: Der Runenmeister des Museums, der dies Ritzungen vorgenommmen hatte, heißt: Karl Heinz. Es waren seine Initialen:))
Im Original steht an dieser Stelle Gorm. HG, Werner

Einherier Offline

Altrabe

Beiträge: 533

08.11.2017 20:04
#2 RE: Runenstein Haithabu antworten

Hallo @Wunjo, natürlich sollte man den Skandinavischen Dialekt bedenken. - Meist weicht es kurzfristig ab.( Also dem Uns "geläufigem")- Es ist natürlich möglich, zu entschlüsseln, wenn man die Zeit der Niederschrift und deren Begebenheiten (Causal), nicht ausser Acht lässt. - Also , so 0/8.15, ist das nicht mal eben, so.
Ich bin natürlich erfreut, wegen der Ambition Deinerseits, ein Interessantes vorhaben. Mal sehen, ich muß demnächst selbst nach Schleswig, genauer nach Füsing. Ja, Haitabu ist ganz in der Nähe vom Ort. Meine Systher ist dort Zuhause. - Gemach, mit der Recherche, gut Ding braucht etwas. - Grüsse, Frank.

Einherier Offline

Altrabe

Beiträge: 533

08.11.2017 22:44
#3 RE: Runenstein Haithabu antworten

@Wunjo; : Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi. Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.
In diesem Sinn mag es Dir hilfreich sein. - L.G.

Wunjo Offline

Neugieriger

Beiträge: 8

08.11.2017 23:16
#4 RE: Runenstein Haithabu antworten

Hallo, Frank, danke für Deine Antwort. Ich habe mich sehr über die Hilfe des Museums gefreut. Damit Du nicht umsonst hinfährst, der Museumsbetrieb endete am 31. 10. Nächstes Jahr sind auch die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die Museumshallen wieder geöffnet. VG, Werner

Einherier Offline

Altrabe

Beiträge: 533

09.11.2017 02:31
#5 RE: Runenstein Haithabu antworten

Danke,@Wunjo. Eine hilfreiche Info. Tanith wird sich dbzgl. wohl auch freuen. Gottorf kenne ich auch, es ist zwar schon etwas länger her aber ich erinnere mich gut daran.- Auch am Wickingturm an der Schlei. Es war etwas Kurios mit dem Trinkverhalten dort, also; da könnte ja mal eine Pause nicht schaden. - Aber das ging schon. - Ich bekam vom Soenke (Schwager) eine LP; von Torfrock. Kuriose Musik, aber selbst sie passte. So, nu man tau. L.G. Frank.

Faerberin Offline

Altrabe


Beiträge: 651

09.11.2017 11:12
#6 RE: Runenstein Haithabu antworten

Liebe Raben und @Wunjo

Zitat von Wunjo im Beitrag #4
Damit Du nicht umsonst hinfährst, der Museumsbetrieb endete am 31. 10.


welchen Jahres? Soweit ich weiß, was es im Sommer schon zu. Nächstes Frühjahr soll es wieder öffen

bunte Grüße
Färberin
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
Konfuzius

Wunjo Offline

Neugieriger

Beiträge: 8

09.11.2017 12:08
#7 RE: Runenstein Haithabu antworten

Hallo, Färberin,
währen des des ganzen Jahres 2017 war das Wikingermuseum Haithabu wegen der Renovierungsarbeiten geschlossen und öffnet wieder mit der neuen Saison im Frühjahr 2018. Die Wikingerhäuser waren bis zum Ende der diesjährigen Saison 31. 10. 2017 zu besichtigen. VG, Werner

Faerberin Offline

Altrabe


Beiträge: 651

09.11.2017 13:30
#8 RE: Runenstein Haithabu antworten

Lieber @Wunjo,

ah, danke, das hilft . Dass da ein Museum und Wikingerhäuser stehen, war mir gerade nicht bewusst.

bunte Grüße
Färberin
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
Konfuzius

Wunjo Offline

Neugieriger

Beiträge: 8

10.11.2017 17:54
#9 RE: Runenstein Haithabu antworten

Liebe Färberin,
was ich noch ergänzen wollte: im Wikingerdorf gab es auch eine Färberin, die sich sehr intensiv mit dem Färben von Wolle und Tüchern mit Pflanzenstoffen befasste und zeigte, welche schönen Farbtöne die Krappwurzel hervorbringt.
Nun weiß ich nicht, wie gut Du die Schleswiger Gegend kennst. Etwa 5 Km von Haithabu entfernt ist das Landesmuseum im Schloß Gottorf. Es gibt dort die Nydam-Halle mit dem 1700 Jahre alten Nydamboot. Es mißt 23 m und hatte eine Besatzung von 30 Ruderern und acht weiteren Seeleuten. Rd. 70% des Eichenholzes des Nydambootes sind noch im Original erhalten.
Die beiden großen Moore, das Nydammoor und das nördlicher gelegene Thorsbergmoor hatten sehr verschiedene Konservierungseigenschaften: Das Nydammoor konservierte Holz und Eisen, das Thorsbergmoor dagegen bewahrte Textilfasern, so daß die Funde aus beiden Moooren einen großartigen Blick in die Zeit vor Beginn der Wikingerzeit erlaubte.Im Schloß Gottorf sind auch vier Moorleichen zu sehen, die aus dem 2.-5-Jahrhundert stammen
So, nun hoffe ich, alle Tippfehler erkannt zu haben,
herzliche Grüße aus der Lüneburger Ecke,
Werner/Wunjo

Faerberin Offline

Altrabe


Beiträge: 651

10.11.2017 18:34
#10 RE: Runenstein Haithabu antworten

Danke @Wunjo. Wenn ich das nächste Mal in die Gegen komme, muss ich da hinschauen :) Ich hofffe, die Färberin ist dann da.

bunte Grüße
Färberin
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
Konfuzius

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.363

12.11.2017 18:47
#11 RE: Runenstein Haithabu antworten

Liebe Faerberin,
zur Ergänzung: Ich habe beim letzten Haithabu-Besuch mal die Wolle fotografiert. Sie hängt jetzt als gerahmtes Poster hier bei mir an der Zimmerwand. Sieht wunderschön aus.
Liebe Grüße
Tanith

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Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen




Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

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