sogar hier schmelzen die Schneeberge mit rasender Geschwindigkeit und ebenso schnell kommt einer der ersten Helfer an's Licht:
Tussilago - Der Huflattich
Eine der ersten wildblühenden Frühjahrspflanzen ist der Huflattich. Sobald der Schnee geschmolzen ist, erscheinen seine geschuppten Blütenstiele mit den schönen, hellgelben Blüten. Die schmalen, gelben Zungenblüten stehen in mehreren Reihen. Sie locken im Frühjahr die ersten Bienen und Fliegen an, die diesen Frühblüher bestäuben. Nachts sind die Blütenköpfchen nach unten geneigt. Bei kaltem Wetter öffnen sie sich nicht, auch bei Regen bleiben sie geschlossen.
Bis zu 8000 einzelne Samen (Nuss-Frücht = Achänen) trägt eine Pflanze. Nach dem Verblühen vertrocknen die Blütenstände schnell und verschwinden. Übrig bleiben die großen langgestielten herzförmigen Blätter, von manch Einem „Wilder Rhabarber“ genannt, oder auch „Des Wanderers Klopapier“. Bis 30 cm können die Blätter breit werden. Die Unterseite der großen Blätter ist graufilzig. Der Huflattich wird auch heute vielerorts noch als Heilpflanze gesammelt. Sowohl die Blätter als auch die Blüten, die man zu diesem Zweck direkt unter der Blüte abknipst, werden verwendet. Sie enthalten Schleimstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe, Inulin und vieles mehr. Bei Husten wirkt der Huflattich schleimlösend, Gicht- und Rheumaschmerzen sollen die frischen, als Umschlag angewendeten Blätter lindern.
Der Huflattich blüht von Ende Februar bis Ende April an Wegen, an Ackerrändern, auf Schutthalden, an Ufern, in Kiesgruben und selbst auf Bahndämmen und kommt in fast ganz Europa vor. Er wird zwischen 5 cm und 20 cm hoch.
Hier noch ein besonderer Link, der keine Fragen mehr zum Huflattich offen lässt:
Liebe Raben, hier noch etwas zum Huflattich von mir:
HUFLATTICH:
Lat.Name:Tussilago farfara,Fam.:Asteraceae(Compositae) Im Volksmund:Quirinskraut,Roßhuf,Brandlattich,Bauchblüten,Brustlattich,Heilblatt,Teeblüml, Lehmblüml,Berglatschen,Sandblume,Ackerlattich,Feldlattich,Hitzeblätter,Lehmblätter, Märzblume,Ohmblätter,Pferdefuß,Tabakkraut
Vorkommen: Als Pionierpflanze vor allem auf wenig bewachsenen Böden,in Kiesgruben,Steinbrüchen,an Straßenrändern,auf Lehmböden,an Bahndämmen,auf Wiesen,an Bächen,auf steinigen Böden,auf Waldwegen.
Inhaltstoffe: Blüten(Farfarae flos) Schleimstoffe(ca.7%),die bei der Hydrolyse Arabinose(24%) Galactose (30%) Glucose (37%) Uronsäuren (4%) Xylose (9%) ergeben. Außerdem Pyrrolizidinalkaloide,deren Gehalt stark von der Provenienz abhängt. Ferner: Terpene,u.a.Tussilagon Sterole,u.a.ß-Sitosterol,Taraxasterol Triterpene,u.a. ß-Amyrin Flavonoide,u.a. Kämpferol und Quercetin sowie deren Glykoside Phenolcarbonsäuren,u.a.Kaffee-,Ferula-und p-Hydroxybenzoesäuren Obwohl die getrockneten Blüten ein altes Heilmittel sind,rät man heute von einer Daueranwendung ab,da sie die krebserregenden Pyrrolizidin-Alkaloide enthalten.
Inhaltstoffe Blätter (Farfarae folium): Polysaccharide (ca.8,2 %) davon Inulin (etwa 30 %) und saure Schleimpolysaccharide (ca.70 %) im Wesentlichen Arabinose (21%) Galactose(24%) Glucose(15%) Uronsäuren(6%) Xylose(10%) Pyrolizidinalkaloide u.a. Senkirkin(bis 0,01%) und das untoxische Tussilagin Flavonoide Sterole u.a. Campesterol und ß-Sitosterol,Triterpene Bitterstoffe(0,05%) Gerbstoffe und geringe Mengen äther.Öl (ca.0,05%)
Blüten: 20-35 mm breite Köpfchen auf kräftigen,schuppig beblätterten Stängeln,gelb mit wenigen Scheiben-und zahlreichen unterseits orangen Zungenblüten.
Blätter: Erscheinen erst nach nach der Blüte in grundständiger Rosette,herzförmig,bis 25 cm breit,unterseits spinnwebartig behaart,junge Blätter auch oberseits.
Früchte: Köpfchen mit einsamigen Früchten,jeweils mit langem Haarkranz.
Verbreitung: Ein unterirdisch kriechender Wurzelstock und die von ihm austreibenden Ausläufer schieben ständig neue Blütenstände ans Licht. Wegen seines Wurzelsystems ist der Huflattich ein wichtiger Bodenfestiger an Böschungen. An sonnigen Tagen werden Huflattichblüten von Bienen und Fliegen besucht. Vielerorts ist der Huflattich die erste Blütenpflanze des Frühlings.Er braucht kalkhaltige Böden und kann dort als Pionier erscheinen. Huflattich wird als Venuskraut angesehen. Früher war der Huflattich das Zeichen der Apotheker und ein Schild mit dem Bild der Pflanze hing stets über der Tür ihres Geschäfts.
HEILWIRKUNG: Huflattichtee darf bei Erkältungen nicht fehlen. Ein starker Absud von Huflattichblättern (Blätter Juli-August sammeln),wird äußerlich zu Umschlägen bei skrofulösen Geschwüren empfohlen. Gequetschte Blätter auf Wunden und Geschwüre gelegt ziehen die Hitze aus. Die jungen Blätter enthalten sehr viel Vitamin C und können getrocknet als Suppengrün oder in Salaten verwendet werden. Huflattichdämpfe,sowohl von Blüten und Blättern,sollen bei chronischer Bronchitis und erstickender Atemnot mehrmals am Tag eingeatmet werden,sie enthalten heilsame Salpetersäuresalze,die auf die Schleimhäute einwirken. Ein Sirup,den wir aus Huflattichblättern bereiten können,bewährt sich bestens bei Lungenleiden und Bronchialkatarrh. In ein Gurkenglas füllt man abwechseld eine Schicht Blätter und eine Schicht Rohzucker,läßt alles setzen und füllt so lange nach,bis das Gefäß voll ist.Dann schraubt man zu und sorgt für gleichmäßige Wärme,z.B.kann man es in Erde eingraben.Nach 8 Wochen kocht man den Sirup noch 1-2mal auf und bewahrt ihn in kleinen Flaschen auf. Ein weiteres Siruprezept: 25 g Huflattichblätter 25 g Fenchel 10 g frische Ingwerwurzel Mit 900 ml kochendem Wasser übergießen,auf kleiner Flamme auf ein Drittel einkochen lassen und 225 g Honig zugeben. Frisch gepreßter Saft aus Huflattichblättern ins Ohr geträufelt hilft bei Ohrenschmerzen. Getrocknete Huflattichblätter geben in der Mischung mit Minzen und Waldmeister einen wohlriechenden und unschädlichen Rauchtabak. Britischer Kräutertabak: Vermische je 10 g Huflattichblätter,Bitterklee,Augentrost,Heil-Batbunge,Thymian,Lavendel,und Kamille.Man kann auch die Anteile nach eigenem Geschmack ändern.
EMOTIONEN: Die leuchtend gelbe Sonnenblüte des Huflattich kann Licht in das Dunkel der Seele bringen.Es ist das Kraut für diejenigen,die sich an die Bitterkeit klammern.Jene,die die Realität leugnen,die ihre eigene dunkle Seite nicht akzeptieren wollen,die sich vor nichts so sehr fürchten wie vor Dunkelheit und dem Chaos und ständig auf der Flucht vor ihrem eigenen Dunkel sind-sie müssen unter allen Umständen das Licht ergreifen.Trinke einen lunaren Monat lang täglich vor dem Schlafengehen eine Tasse Huflattichtee.
MAGIE UND RITUAL: Huflattich kann die feinstofflichen Kanäle des Sehvermögens ,der Klarheit und der Weitsicht reinigen.Er kann zur Vörderung der Hellsichtigkeit angewandt werden,und zwar innerlich,als Tee,als auch äußerlich ,als Räucherwerk verbrannt.Er hat eine zentrierende und läuternde Wirkung und öffnet die Pforten der Wahrnehmung für Botschaften und Intuitionen. Für mich paßt die Rune Kenaz zum Huflattich. Es gibt dieses Frühjahr mehr Huflattich,als ich in den Jahren zuvor gesehen habe.Ich habe folgende Erklärungen dafür: Der Winter war recht mild,der Boden war wenig gefroren,als konnten sich die Wurzeln leichter ausbreiten. Es könnte sein,daß uns eine Grippewelle droht,die Pflanze bietet uns schon mal ihre Hilfe an. Oder die vielen kleinen Sonnen kündigen für dieses Jahr viel Sonne an,was für uns Menschlein zwar ganz nett ist,für die Natur in unseren Breiten aber weniger.... Wir werden sehen.
Quellen: Elisabeth Brooke:"Kräuter helfen heilen" Maria Treben:"Gesundheit aus der Apotheke Gottes" Kölbl`s Kräuterfibel Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen Das große Kräuterheilbuch von Kräuterpfarrer Künzle Wildblumen Mitteleuropas Was blüht in Frühling,Sommer,Herbst und Winter?
Grüßles Schakara
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
das sind ja wirklich ausführliche Beiträge zum Huflattich. Klasse. Insgesamt ist das Thema Huflattich hier im Forum ja schon etwas älter, d.h. die ersten Beiträge dazu wurden schon vor längerer Zeit geschrieben. Die Frage, die mich beim Huflattich beschäftigt, ist auch schon etwas älter. Jetzt, da ein neuer Beitrag hier dazu gekommen ist, fällt mir wieder ein, dass ich sie ja schon länger mal stellen wollte.
Also, Erkrankungen des Atmungssystems gehören zu den Einsatzgebieten des Huflattichs. Asthmatikern wurde früher, soweit ich weiß, sogar verschrieben, Huflattich zu rauchen ("Huflattichzigarette", laut meiner Quellen gab's die wirklich). Die Frage, mit der eine Freundin von mir und ich sich nun beschäftigt haben und die mir bis jetzt niemand beantworten konnte, ist folgende:
Klar ist, dass Huflattich schleimlösend wirkt. Wirkt er aber auch entkrampfend auf die Bronchien, da er ja bei Asthma eingesetzt wurde bzw. wird? Wenn ja, wie tut er das? Die gängigen Medikamente zur Entkrampfung der Bronchien wirken ja darüber, dass der Organismus verstärkt auf Sympathikusaktivität "geschaltet" wird (weshalb einige dieser Medikamente, sog. "Lungenöffner", ja leider auch als Dopingmittel im Leistungssport auftauchten). Ist der Weg der Wirkung beim Huflattich ähnlich? Wäre das so, würde es nämlich u.U. auch auf einige mögliche Nebenwirkungen schließen lassen.
Niemand konnte mir, wie gesagt, bis jetzt diese Frage beantworten. Vielleicht werde ich hier ja fündig?
Liebe Grüße Bärin
"Die erste Regel ist, einen ruhigen Geist zu bewahren. Die Zweite, den Dingen ins Gesicht zu sehen und sie als das zu erkennen, was sie sind." (Marcus Aurelius)
"Denken Sie nicht, ich weiche... ich nehme nur Anlauf." (Friedrich Nietzsche)
Hallo,Bärin, ich sehe die Wirkung von Kräutern ja eher ganzheitlich.Es ist ja inzwischen ja auch erwiesen,daß einzelne Wirkstoffe aus Kräutern nicht so gut wirken,wie das ganze Kraut,weil die Stoffe auf eine Art zusammenwirken,die die Wissenschaft noch nicht so ganz rausbekommen hat.Für mich haben Kräuter auch eine feinstoffliche Wirkung,die in der "normalen"Schulmedizin nicht anerkannt sind,weil man sie nicht messen und somit "beweisen"kann. Um auf den Huflattich zurückzukommen,da er ja schleimlösend wirkt,denke ich,daß er auch entkrampfend wirkt,denn ich habe ja ein Rezept gefunden,welches bei starker Atemnot hilft,das einatmen von Dämpfen.Oder das Rauchen der getrockneten Blätter. Was meinst du für eine Nebenwirkung? Grüßles Schakara
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
In Antwort auf: ich sehe die Wirkung von Kräutern ja eher ganzheitlich.Es ist ja inzwischen ja auch erwiesen,daß einzelne Wirkstoffe aus Kräutern nicht so gut wirken,wie das ganze Kraut,weil die Stoffe auf eine Art zusammenwirken,die die Wissenschaft noch nicht so ganz rausbekommen hat.
So sehe ich das auch und es findet inzwischen ja auch immer mehr Eingang in's sogenannte schulmedizinische Wissen. Für die Stoffe, deren Zusammenwirken man sich nicht recht erklären kann, wurde zumindest schon der Begriff "sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe" kreiiert, wobei das die Sache natürlich auch noch nicht treffen kann.
Meine Frage bezog sich aber eigentlich gar nicht darauf. Die ganzheitliche Betrachtungsweise der Wirkung von Pflanzen bzw. das Einbeziehen feinstofflicher Wirkung in die Betrachtung schließt die Frage nach der Aktivierung des Sympathikus ja nicht aus.
In Antwort auf: Um auf den Huflattich zurückzukommen,da er ja schleimlösend wirkt,denke ich,daß er auch entkrampfend wirkt,denn ich habe ja ein Rezept gefunden,welches bei starker Atemnot hilft,das einatmen von Dämpfen.
Die schleimlösende Wirkung muss, soweit ich weiß, nicht notwendigerweise mit einer Entkrampfung der Bronchien einhergehen. Geschieht aber eine Entkrampfung der Bronchien, so wird u.U. das gesamte System dahingehend beeinflusst, dass eben der Sympathikus aktiviert wird. Wenn das geschieht, werden (bei starker Wirkung u.U. eben auch verstärkt spürbar) die Wirkungen eben jenes Systems spürbar, wie z.B. Herzklopfen, Puls- und Blutdruckanstieg, kalte Hände und Füße (das waren nur ein paar Beispiele).
Mich interessiert die Frage deshalb, weil es mitunter auch bei anderen pflanzlichen Heilmitteln Wirkungen und damit auch Nebenwirkungen gibt, die denen der "schulmedizinischen Mittel" ähneln, was aber oft nicht beachtet wird (stattdessen wird häufig davon ausgegangen, dass pflanzliche Heilmittel grundsätzlich sanft seien). Ich denke dabei z.B. an Sojapräparate oder Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden.
Viele Grüße Bärin
"Die erste Regel ist, einen ruhigen Geist zu bewahren. Die Zweite, den Dingen ins Gesicht zu sehen und sie als das zu erkennen, was sie sind." (Marcus Aurelius)
"Denken Sie nicht, ich weiche... ich nehme nur Anlauf." (Friedrich Nietzsche)
den Huflattich mit dem Ansatz "Emotionen" und "Magie und Ritual" zu bereichern, finde ich wunderbar.
Puh, wenn ich jetzt an mein Asthma denke, hätte ich lieber den Huflattichtee meiner Großmutter trinken sollen . Ich fand ihn immer besonders grässlich, wesentlich schlimmer als schwarzer Rettich mit Zwiebel und Kandis.
Ich hege den Verdacht (ich bin jedoch kein Chemiker), dass der Wirkstoff Fenoterol, der in Asthmasprays und Wehenhemmern ist, seinen Wortursprung in Phenol hat ... und hier hätten wir dann auch die Verbindung zwischen krampflösendem Huflattich und dem synthetischen Medikament.
LG, Brigid
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Is glas na cnoic i bhfad uait. Die Berge in der Ferne sind stets grüner.
als anständiger Streber ... ähem Heiler habe ich natürlich auch einen Pschyrembel im Regal. Mein Gedankengang war tatsächlich richtig, die chemischen Bausteine vom Fenoterol (Phenyl) und Phenol sind tatsächlich auf C6H5 (bitte tiefgestellt lesen ) basierend.
LG, Brigid
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In Antwort auf: Ich hege den Verdacht (ich bin jedoch kein Chemiker), dass der Wirkstoff Fenoterol, der in Asthmasprays und Wehenhemmern ist, seinen Wortursprung in Phenol hat
Spannend. Siehste, sowas habe ich gesucht. Ich werde das auch an meine Freundin weitergeben, die sich ja auch gefragt hatte, ob's wohl sein könnte. Chemikerinnen sind wir auch nicht aber interessieren tun mich solche Fragen trotzdem, einfach um auf mehreren Ebenen etwas über eine Pflanze erfahren zu können. Danke für Deine Antwort.
Liebe Grüße Bärin
P.S. In Wehenhemmern auch? Das könnte mich jetzt schon wieder zu weiteren Vermutungen und damit auch Fragen bringen
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ja, in dem allseits "beliebten" Partusisten ist derselbe Wirkstoff wie im Berotec- oder Berodual-Asthmaaerosol zum Beispiel. Berotec geht bei vielen gnadenlos auf die Pumpe, wenn man nur einen Stoß zuviel erwischt ... weitere Ausführungen erspar ich mir .
LG, Brigid
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und nochmal Danke. Ich hatte mich nämlich schon länger gefragt, warum die langfristige Einnahme von Wehenhemmern auch Schäden beim Kind bewirken kann, die mit Herzkreislauf- und Atmungssystem zuammenhängen. Jetzt kann ich mir schon eher einen Reim darauf machen.
Viele Grüße Bärin
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Hej, ihr Kräuter"hexen", eine kleine Anmerkung am Rande von mir. Früher wurden Kräuter in ihrer Gesamtheit genutzt und das hatte zur Folge, dass bestimmte Anteile schädlicher Natur häufig genug durch die Anteile der heilenden Bestände im Gleichgewicht standen, ja, sich sogar unterstützend auswirkten. Wenn heute Heilpflanzen in der Schulmedizin und in der Herstellung von Medikamenten genutzt werden, reduziert sie die Chemie häufig auf die in mühsamen Prozessen herausgefilterten "angeblichen" wirksamen Teile einer Pflanze. Das wiederum kann dazu führen, dass die ursprünglich gewollte Wirkung nicht mehr oder nicht mehr in dieser Form besteht. Alte Hausmittel wurden in einer ganz andren Art und Weise "zur Wirkung" gebracht als es heute die tollen Chemiker in den großen Pharmaanstalten tun. Als Droge in den Apotheken verwendet man heute fast ausschließlich die Blätter (Folia Farfarae) zum Zubereiten des von Brigid schon angeführten Hustentees. Liebe Grüße Tanith
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