In Antwort auf: Einer für Alle, Alle für einen...klingt blöd oder ?
Nö, klingt garnicht blöd Der Kerngedanke war doch in einer Zeit in der Einer auf den Anderen angewiesen war und das Alter und die Weisheit hoch geachtet war, füreinander da zu sein.
Die Sippe gab Nahrung, Zusammenhalt und Stärke. Es war wichtig, dass jeder seine Aufgaben kannte und entsprechend erfüllte. Der Fluss durfte nicht unterbrochen werden, weil das Leben davon abhängen konnte.
Irgendwie vermisse ich das, wenn ich in der Zeitung lese, dass jemand seit mehreren Wochen tot in seiner Wohnung lag und es niemanden aufgefallen ist
Also übers Osterfeuer springen ist es für mich ganz bestimmt nicht ( da gehe ich doch lieber am nächsten Tag durch die Glut ) da ist mir die Bratwurst auch lieber. Also nicht falsch verstehen, ich hab bestimmt nichts gegen die Jahreskreisfeste und ich hätte schon Lust, mit Euch zusammen mal ein paar Meet zu trinken.
Garm und Inga haben es so ausgedrückt, wie ich es auch empfinde:
Für mich bedeutet das Asatru, die Grundsätze des Glaubens in meinen Alltag einfließen zu lassen. und das Asatru gibt mir ein Zuhause. Die Möglichkeit mit Gleichgesinnten meine Vorstellung des Lebens zu verwirklichen.
Zusammengenommen gibt mir das eine innere Sicherheit, eine Geborgenheit, die ich nie mehr missen möchte.
So ganz im Klaren, was das Asatru denn nun bedeutet bin ich mir zwar noch nicht, aber ich sehe z.B. einige "Tugenden" - die mir offengestanden anfangs das kalte Grausen den Rücken runterlaufen ließen - inzwischen in einem ganz anderen Licht.
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