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Dieses Thema hat 19 Antworten
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 Bräuche
Seiten 1 | 2
brannon ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2006 19:43
taufe bei germanen? antworten

seid gegrüßt ihr raben

hab da mal ne frage:

gab es so etwas wie eine taufe bei den germanen? weil es heißt ja, dass es so eine art wasserweihe gegeben haben soll...! was meint ihr dazu?

vale brannon

du BIST was du warst ~ du WIRST SEIN was du TUST

Laerd Offline

Rabe


Beiträge: 464

02.05.2006 20:05
#2 RE: taufe bei germanen? antworten

Hallo mein sehr geehrter lieber Herr Brannon!
Moin Krieger!

Ich habe dazu auch schon irgendwo etwas gelesen...Ich weis nur nicht mehr wo.
Gab es dazu nicht sogar eine kurze Angabe im Rabenbaum?
Ich werde mich mal schlau machen!
Man sieht sich
Gruß Laerd

__________________________________________________

Let the world hear these words once more:
"Save us, oh Lord, from the wrath of the norsemen!"

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.158

02.05.2006 20:27
#3 RE: taufe bei germanen? antworten
Hallo Ihr Zwei,

leider habe ich Euren Beitrag soeben erst gelesen.

Es gab die sogenannte Wasserweihe bei den Germanen. Man nannte es das "Ausa vatni" und es bedeutet, ein Kind mit Wasser besprengen. Es handelt sich hierbei tatsächlich um die heidnische Form der Taufe.

Viele Grüße
Ansuz




"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)

brannon ( gelöscht )
Beiträge:

02.05.2006 20:39
#4 RE: taufe bei germanen? antworten

sei gegrüßt ansuz,

ich danke für den rat!

vale brannon

du BIST was du warst ~ du WIRST SEIN was du TUST

Alvara Offline

Rabe


Beiträge: 237

02.05.2006 23:17
#5 RE: taufe bei germanen? antworten
Hallo Ihr Lieben,

das vatni ausa ist erst seit dem 4/5. Jahrhundert nach Christus bei den Germanischen Völkern bekannt, und umschrieb tatsächlich eine Taufe, die überwiegend an Ostern stattfand.
(Wir dürfen nicht vergessen, dass alles, was wir schriftlich über die Germanen und Runen wissen, entweder der Geschichtschreibung der Römer entstammt und davon geprägt ist oder stark vom Christentum beeinflusst)
Auch mag es regionale Unterschiede in den Bräuchen gegeben haben: ein Rus wird im Laufe der Zeit andere Rits entwickelt haben als ein handelnder Dänischer Wiki.

Nun gibt es mutige Forscher, die behaupten, dass sich daher dann auch der überlieferte Begriff Ostara ableiten liesse; ein hochbekannte Namensforscher, der einzige in Deutschland, sieht den Begriff "uns austr" = Wasser begiessen da angesiedelt.

Wenn man in den alten Römern liest, oder in guten neuen Büchern, dann liest man da, dass es nach der Geburt des Kindes dem Vater zustand, über das Leben des Kindes zu entscheiden. Danach soll es einen Namen erhalten haben, der die Eigenschaften der Väter und Mütter spiegeln und wiedergeben sollte. Im skaninavischen sieht man heute noch als festen Namensbestandteil "Son" (Nilson , des Nils Sohn usw) und im isländischen das Dottir (Helrunsdottir, die Tochter von Helrun).
Aber wie genau so eine Namensgebung vor der Zeit des Vatni ausa aussieht, ist mir auch ein Rätsel.

Liebe Grüsse

Alvara
****************************************************

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist, als die Angst. (Ambrose Red Moon)

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.158

03.05.2006 07:39
#6 RE: taufe bei germanen? antworten

Hallo Alvara,

In Antwort auf:
(Wir dürfen nicht vergessen, dass alles, was wir schriftlich über die Germanen und Runen wissen, entweder der Geschichtschreibung der Römer entstammt und davon geprägt ist oder stark vom Christentum beeinflusst)

Ja, das ist leider so Hinweise auf die Wasserweihe finden sich auch in der Edda im "Rigsmal". Leider ist aber auch vieles aus der Edda zum Teil unterschwellig christlich beeinflusst.

Liebe Grüße
Ansuz




"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)

Laerd Offline

Rabe


Beiträge: 464

18.06.2007 19:41
#7 RE: taufe bei germanen? antworten

Hallo ihr Rabenvögel!

Ich bin gerade erst wieder auf diesen alten Thread gestoßen.
Die Textstelle, die Ansuz angesprochen hat, ist in meiner Version der Edda von Wilhelm Jordan sehr deutlich:

"Als zum neunten Mal der Mond sich erneute,
Gebar einen Buben die Mutter. Den band sie
In Windeln von Seide. Man weiht' ihn mit Wasser
Und tauft' ihn Jarl. [...]"
(Rigsmal)

Das wirkt dort auf mich wie selbstverständlich, so wie wir es heute auch tun.

Schöne Grüße
Laerd





Die gute Zeit vergisst man in der schlechten

"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht." - Konrad Adenauer

Peter ( Gast )
Beiträge:

18.06.2007 21:31
#8 RE: taufe bei germanen? antworten

liebe Raben
ich habe es aber mal anders gelesen,nicht das die Germanen es von den christen übernommen haben sondern umgekehrt.mir fällt jetzt gerade aber nicht ein in welchem Buch ich es gelesen hab,sonst würd ich sofort nachlesen was da stand.

viele Grüße,Peter

*g* jetzt bin ich auch ein Rabe :)

lizzy Offline

Altrabe


Beiträge: 546

11.01.2016 15:22
#9 RE: taufe bei germanen? antworten

Hallo zusammen,

habe gerade gezielt nach diesem alten thread gesucht. Gestern habe ich meine übliche Jahresrunenlegung gemacht . Für September zog ich und kam dann über meine Aufschriebe auch auf das Thema Taufzeremonie.
Im September iat - wenn alles nach Plan läuft - unser Nachwuchs 3 Monate alt. Eine christliche Taufe kommt für uns nicht in Frage. Vielmehr sind wir gerade gedanklich eher mit einem Kirchenaustritt beschäftigt. Dazu muss ich sagen, dass ich nun seit einigen Jahren einem germanisch/heidnischen Weg folge (wobei heidnisch auch nicht der richtige Begriff ist, wenn man den germanischen Götterhimmel annimmt). Mein Mann geht eher in eine atheistische Richtung. Das heißt, dass er eine Taufzeremonie bei der verschiedene germanische Götter angerufen werden sicherlich auch als etwas zu extrem sehen würde.
Meine Mutter - mit der ich die Jahresrunen immer gemeinsam ziehe - unterstützt mich da ebenfalls voll und ganz. Sie vertritt die Ansicht, dass bei der Taufe durch das Kreuz auf der Stirn das Dritte Auge verschlossen wird.

Nun wollte ich mal wissen, ob jemand von Euch schon praktische Erfahrungen mit "nichtchristlichen" Taufzeremonien hat? Falls nicht, freue ich mich auch über eine kleine Ideensammlung, ein paar Gedanken Eurerseits. Wie kann man ein Neugeborenes in eine Gemeinschaft aufnehmen? Wie seht Ihr das Thema "Paten" (an sich ja keine schlechte Idee vom Grundgedanken her).

Liebe Grüße und eine gute Woche wünscht
Lizzy

Samina Offline

Altrabe

Beiträge: 1.893

11.01.2016 18:27
#10 RE: taufe bei germanen? antworten

Liebe Lizzy,

ich schreibe eine Liebes-Lebens-Geschichte eng verbunden im Jahreskreis des alten Weges. Aus diesem Grund hatte ich mich auch mit der Taufzeremonie beschäftigt. Dabei hatte ich recherchiert, dass die Druiden erstmal bei einer Taufe den Eltern erklären, dass das Baby mit der Namensgebung alle Rechte der Freien unter dem Himmel der Götter erhält und dass der Segen, dem er/sie dem Kind geben werden, ein Schutzzauber für das gesamte Leben ist. Wenn sich danach die Eltern damit bereit erklären, wird das Baby gesegnet und dem Baby Quellwasser über sein Köpfchen gegeben und das Kind erhält seinen Namen. Im Anschluss können Geschenke überreicht werden.
In meiner Geschichte wurde das Baby zu Lughnasadh (Lammas/Schnitter) getauft ...

Diese Art des Rituals hatte ich mir erarbeitet. Vielleicht dient es Dir als Stütze für das, was Dir und Deinem Partner wichtig ist.

Ich für meinen Teil denke, dass viele die Taufe an Ostara gemacht haben, da sie das Wiederaufleben der Natur gespürt haben; sozusagen das Erwachen der grünen Triebe. Immerhin ist Ostara ein Fest der Lebenskraft und der Fruchtbarkeit. Hierzu eine Taufe stattfinden zu lassen hatte bestimmt den Zweck, das die Götter das Wachstum des Kindes unterstützen.
Mit Sicherheit hat es das aber auch an allen anderen Festen. Vielleicht beschäftigst Du Dich mal mit den einzelnen Festen und kannst dann eine für Dich stimmige Verbindung zu einem anderen Fest mit der Taufe finden. Zum Beispiel, wenn Du von September sprichst, ist am 23.09. Mabon, liegt gegenüber des Festes von Ostara, und wird als Tagundnachtgleiche gefeiert. Ein ganz wunderbares Erntefest. Es herrscht die Balance zwischen Sommer und Winter.

Ganz viel Freude wünsche ich Euch bei dieser Planung. Und falls du Fragen hast, ansonsten auch gerne per PN.

Liebevolle Umarmung, Samina

~~~
So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen.

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.244

11.01.2016 19:18
#11 RE: taufe bei germanen? antworten

Liebe Lizzy,
zuvorderst: Ich finde es immer begrüßenswert, wenn das Kind in eine Gemeinschaft aufgenommen wird. Und dazu sich auch "Paten" stellen. Ich selbst bin seit Jahrehnten nicht mehr Kirchenmitglied und bin dennoch als Patin bei einer regulären Taufe akzeptiert worden (es musste allerdings noch eine Taufpatin im Sinne des christl. Glaubens dabei sein). Ich bin nun Patin von zwei Jungen, die inzwischen erwachsen sind. Bei dem ersten habe ich zu seinem Tauffest, das an Ostersonntag stattfand (um 6 Uhr morgens in völliger Dunkelheit, nur mit Kerzen beleuchtet, die wir in die kleine Kirche trugen - das war ganz schön), eine "Schutzdecke" gearbeitet (eine sog. Tashina, wie sie bei den Lakota benutzt wird. Dazu habe ich den Taufanzug genäht - weiße Seide mit einer kleinen Weste, die auf dem Rücken die Symbole der 3 Mondphasen und der Erdschlange hatte. Gestickt. Ich hatte damals als kleines Ritual einen Text verfasst, der den Täufling mit den "vorsichtigen Schritten auf der Erde" zusammenbringen soll.
Mein 2. Patenkind, dessen Taufe im Hamburger Michel (Hamburgs Hauptkirche und es war eine Massenveranstaktung, weil alle Welt offensichtlich den Ostersonntag bevorzugt) ebenfalls am Ostersonntag stattfand, erhielt von mir einige Gaben, die keltischer Tradition entsprachen. Ein Pentagramm und ebenfalls einen Text, passend zu der Jahreszeit und der Göttin Ostara.
Ich weiß zB, dass es in nordamerikanischen Stämmen den Brauch gab, dass das Kind erst mit Beginn des 1. Lebensjahres in die GEmeinschaft aufgenommen wird. Man glaubt dort, dass die bösen Geister vorher nichts von dem Kind wissen sollen.
Eine türkische Freundin von mir lud mich zum Ritual der "Waschung" ein, wie sie in alten Traditionen der Türkei noch üblich ist. Das ist der 40. Tag nach der Geburt - bemerke Weihnachten und Frühlingsbeginn - ebenfalls 40 Tage -. Das Kind wird in einer Zeremonie mit 40 Blüten und 40 Kieselsteinen zusammen in eine Wanne mit Wasser (bestimmt war es früher extra geschöpftes Wsser aus einer Quelle, sie Samina es andeutete) gesetzt und 40 mal rieselt Wasser über das Köpfchen, aus einer kleinen Steinschale geschöpft. Dazu werden Verse ebenfalls nach alter Tradition gesungen. In der Übersetuzung erfuhr ich, dass es sich dabei um die guten Wünsche für die einzelnen Lebensabschnitte handelt, die das Kind ein Leben lang begleiten sollen. Auch 40 an der Zahl.
Der 40. Tag hängt damit zusammen, dass an diesem Tage das Kindbett endet und das Schlimmste überstanden ist (für Mutter und Kind) - so habe ich erfahren. Mit der Namensgebung an sich hat es nichts zu tun, weil hier ja längst die Bürokratie Haus gehalten hat und den Namen in der Urkunde festlegte. Aber mit der Aufnahme im Kreise der Gemeinschaft schon.
Ich fand die Sache mit den Blumen und Steinen, die ich beibringen durfte, wirklich schön.
Wir wissen von den Kelten ja nicht allzu viel, weil diese keine schriftlichen Texte hinterlassen haben. Ich könnte mir vorstellen, dass sie mit dem Vollmond viele Zeremonien hatten. Möglich, dass sie auf eine bestimmte Mondphase warteten, um dann alle kleinen Kinder in die GEmeinschaft aufzunehmen. Die monogame Familie war ja nicht so der Hit damals.
Ich wünsche dir viele Erkenntnisse in dieser Vorbereitungszeit.
Liebe Grüße
Tanith

******************************************
Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen

Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

lizzy Offline

Altrabe


Beiträge: 546

12.01.2016 09:34
#12 RE: taufe bei germanen? antworten

Zitat von Samina im Beitrag #10
Liebe Lizzy,

ich schreibe eine Liebes-Lebens-Geschichte eng verbunden im Jahreskreis des alten Weges. Aus diesem Grund hatte ich mich auch mit der Taufzeremonie beschäftigt. Dabei hatte ich recherchiert, dass die Druiden erstmal bei einer Taufe den Eltern erklären, dass das Baby mit der Namensgebung alle Rechte der Freien unter dem Himmel der Götter erhält und dass der Segen, dem er/sie dem Kind geben werden, ein Schutzzauber für das gesamte Leben ist. Wenn sich danach die Eltern damit bereit erklären, wird das Baby gesegnet und dem Baby Quellwasser über sein Köpfchen gegeben und das Kind erhält seinen Namen. Im Anschluss können Geschenke überreicht werden.
In meiner Geschichte wurde das Baby zu Lughnasadh (Lammas/Schnitter) getauft ...

Zum Beispiel, wenn Du von September sprichst, ist am 23.09. Mabon, liegt gegenüber des Festes von Ostara, und wird als Tagundnachtgleiche gefeiert. Ein ganz wunderbares Erntefest. Es herrscht die Balance zwischen Sommer und Winter.





Liebe Samina,

klingt nach einer interessanten Geschichte.
Danke für Deine Gedanken. Auf Mabon war ich noch nicht gekommen. Das ist ja eine prima Idee, bietet sich super an. Auch das Thema mit der Balance - da lässt sich sicher was draus machen.

Vielen Dank

lizzy Offline

Altrabe


Beiträge: 546

12.01.2016 09:38
#13 RE: taufe bei germanen? antworten

Zitat von Tanith im Beitrag #11
Liebe Lizzy,
zuvorderst: Ich finde es immer begrüßenswert, wenn das Kind in eine Gemeinschaft aufgenommen wird. Und dazu sich auch "Paten" stellen. Ich selbst bin seit Jahrehnten nicht mehr Kirchenmitglied und bin dennoch als Patin bei einer regulären Taufe akzeptiert worden (es musste allerdings noch eine Taufpatin im Sinne des christl. Glaubens dabei sein).



Liebe Tanith,

Dir auch ein Danke. Zunächst für die zitierte Info. Meine Schwester denkt immer, sie müsste wieder in die Kirche eintreten, wenn sie Pate sein will (sie geht momentan noch davon aus, dass wir unser Kind christliche taufen lassen). Dann werd ich sie mal informieren.

Danke auch für die vielen Anregungen. Da hast Du ja schon einige interessante Erfahrungen zu diesem Thema machen dürfen.

JA, die Vorbereitungszeit wird spannend. Mal sehen was mir so einfällt.

Liebe Grüße
Lizzy

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.244

13.01.2016 11:00
#14 RE: taufe bei germanen? antworten

LiebeLizzy,
noch ein kurzer Nachtrag:
In früheren Lebensstrukturen (als diese noch weitestgehend matriarchal gewesen sind), waren Bruder und Schwester der Mutter die "natürlichen" Paten, weil hier ganz klar die Familienbande vorlagen. Sprich: Sie hatten eine gemeinsame Mutter mit der Mutter des neuen Kindes. Paten sind nicht erst in christlicher Zeit entstanden. Dem Kind eine Obhut auch nach dem möglichen frühzeitigen Gehen der eigenen Mutter zu geben, war eine Notwendigkeit, weil es das Naheliegendste war, damit das Kind nicht allein bleiben musste.
Dazu kam allerdings, dass sich die gesamte Gemeinschaft um das Kind kümmerte. Aber lang her und ist kaumnoch in dieser Art wieder zu erwecken. Ich wünsche deinem Kind eine liebevolle Aufnahme.
Hat ja noch ein bisschen Zeit.
Liebe Grüße
Tanith

******************************************
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Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

lizzy Offline

Altrabe


Beiträge: 546

14.01.2016 09:31
#15 RE: taufe bei germanen? antworten

Liebe Tanith,

eine meiner Schwestern ist auf jeden Fall schon als Patin vorgesehen, vermutlich wird der zweite mein Schwager (das ist dann wohl schon wieder eher christlich geprägt - aus jedem Familienzweig einer).
Immerhin weiß ich, dass sich unsere ganze Familien-Gemeinschaft um das Kind kümmern wird. Die werdenden Omas sind natürlich schon seit der freudigen Nachricht ganz aufgeregt und aus dem Häuschen. Und jetzt wo mein Bauch nicht mehr zu übersehen ist und von der Ärztin immer wieder gute Nachrichten kommen, fangen auch die Opas an Pläne zu schmieden ;-) und auch die werdenden Ur-Omas sind ganz begeistert. Ich hoffe, meine Oma wird ihren ersten Urenkel noch erleben. Es scheint ihr zumindest für ihre Einstellung zum mühsamen Alltag doch neue Kräfte gegeben zu haben.

Ja, noch hat es Zeit. Aber es ist wieder einmal erstaunlich wie schnell diese verfliegt. Diese Woche bin ich schon in der 20. Woche, die Hälfte der Zeit liegt schon hinter mir. So langsam geht es nicht mehr sehr um die Sorgen und das Bibbern ob beim nächsten Arzttermin alles noch so aussieht wie beim letzten - wobei man sich immer so seine Gedanken macht. Aber für mich ist es zumindest jeden Tag aufs Neue beruhigend wenn ich ,wie gerade beim gemütlichen Frühstück, unverkennbar die kleinen Bewegungen im Bauch spüre. Jetzt geht es eher um "Handfestes" - Kinderzimmer streichen und neuen Boden verlegen, Gedanken machen zu einem größeren Auto (in einen Mini passt leider kaum was), zur Frage Tragetuch oder Kinderwagen, zur Frage Elternzeit wie lange... eine spannende Zeit.

Liebe Grüße
Lizzy

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