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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 3.556 mal aufgerufen
 Allgemeines zum Asatru
Seiten 1 | 2
nordhesse ( gelöscht )
Beiträge:

24.03.2007 15:07
#16 RE: Tod antworten
Hallo

interessantes thema. ich denke nicht das wir mit absoluter gewissheit sagen können, was genau die "altvorderen" gedacht bzw. geglaubt haben. grabbeigaben welche früher üblich waren lassen wohl darauf schliessen, das wohl an eine art weiterleben des körpers geglaubt wurde. allerdings gibt es römische geschichtsschreiber, welche die todesverachtung der kelten damit begründeten, das kelten an eine wiedergeburt geglaubt haben. nun haben kelten und germanen eine lange zeit nebeneinander gelebt. wohl anzunehmen, das es auch germanen gab, welche den reikarnationsglauben angenommen haben. wer weiss, vielleicht hatten die kelten ihren glauben auch von der germanen. es gibt da wohl selbst in der edda einen hinweis auf reinkarnationsglauben, das "helgilied". auch wird oft angenomm en das der brauch der namensgebung einen rückschluss auf wiedergeburtsglaube zulässt. ( d.h. das kindern der name von vorfahren hatten ). auch soll der begriff "enkel" eine ableitung von "kleiner ahn" sein, was wiederrum ein indiz für einen wiedergeburtsglauben darstellt. da in der edda selbst, das helgilied, von der wiedergeburt die rede ist, das christentum um das jahr 500 rum, die wiedergeburt abgelegt hat ( urchristen haben an die wiedergeburt geglaubt ) kann das helgilied auch nicht verchristlicht sein und wäre ein eindeutiger hinweis darauf, das alter glaube und wiedergeburt durchaus identisch sein können. da das leben einen kreislauf darstellt, alles geboren wird, lebt, stirbt um wieder neu zu entstehen, ist meiner auffassung nach auch der mensch dazu im stande.
Sigurd Offline

Altrabe


Beiträge: 1.900

24.03.2007 16:05
#17 RE: Tod antworten

Hallo Nordhesse,

erstmal vielen Dank für Deinen Beitrag
Ich bitte Dich nur, das "Heil" hier nicht als eine solche Begrüßungsart zu verwenden, da es von dem ein oder anderen vielleicht doch falsch verstanden werden könnte und es aus der NS-Zeit eben negativ belegt ist.
Ich werde Deine Begrüßung in dem Beitrag ändern und bitte Dich, Dir für weitere Beiträge eine andere Begrüßung auszusuchen.


Liebe Grüße
wotan28


Wer den Blick am Boden hällt, kann nicht sehen wie blau der Himmel ist!!!
(Sigurd W.)

Die Wölfin ( gelöscht )
Beiträge:

01.10.2007 01:21
#18 RE: Tod antworten

Hallo Raben und Rabinnen,
ich denke, der Tod ist nicht wirklich der Tod. Wir verlassen einen "aufgebrauchten Körper um uns einem Neuen zuzuwenden.
In meinen Rückführungssitzungen gehen die Menschen auf die Reise in eine frühere Zeit und "erleben" die Situationen "noch einmal" die noch nicht "abgeschlossen" sind. In 4 Fällen habe ich soweit Rückruf bekommen, dass die Orte und die Kirchenbücher (Namen) gefunden wurden und dass sich durch die Nachforschungen die Probleme im Hier aufgelöst haben.
Ich bin ab meinem 5 Lebensjahr bei meiner Großmutter aufgewachsen. Sie hat mir vieles beigebracht über Runen und über die Geschichte der Kelten und Germanen.
Eine Aussage hat mich bis heute nicht losgelassen. Sie erzählte mir, dass die Germanen glaubten, wenn sie auf Befehl des Clan- Chefs sich von den Klippen stürzten oder im Kampf starben, würden sie in Walhal einen Ehrenplatz bekommen.
Ist euch davon was bekannt?
Oder hatte Großmutter nur einen zu großen Tropfen irisches Blut in den Adern und neigt deshalb zu "leichten" Übertreibungen?
Liebe Grüße

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.161

01.10.2007 09:46
#19 RE: Tod antworten

Hallo Wölfin,

In Antwort auf:
dass die Germanen glaubten, wenn sie auf Befehl des Clan- Chefs sich von den Klippen stürzten oder im Kampf starben, würden sie in Walhal einen Ehrenplatz bekommen.


Mir war bekannt, dass der Tod auf dem Schlachtfeld zu Odin und somit nach Walhal führen würde. Neu war mir allerdings, dass sich auf geheiß des Clanoberhauptes Stammesangehörige in den Freitod gestürzt haben

Viele Grüße
Ansuz



"Man erlangt die Erleuchtung nicht,
indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)

Sigurd Offline

Altrabe


Beiträge: 1.900

01.10.2007 15:09
#20 RE: Tod antworten

Hallo Wölfin,

ich kann mich da nur Ansuz´s Aussage anschließen. Wäre aber interessant, mehr darüber zu erfahren.


Liebe Grüße
wotan28


Wer den Blick am Boden hällt, kann nicht sehen wie blau der Himmel ist!!!
(Sigurd W.)

Ninjafay ( gelöscht )
Beiträge:

01.10.2007 17:39
#21 RE: Tod antworten

Hallo Wölfin,

ich glaube persönlich an die Wiedergburt. Ich will es hier nicht beweisen oder die Theorien anführen mit denen ich mich mal befasst habe.

Es ist einfach mein Glaube, d.h. es ist kein Wissen, das sich beweisen läßt.
Dieser Glaube erfüllt mein Herz mit Frieden und macht mir Hoffnung. Einfach weil die Dinge so für mich einen Sinn haben. Ich habe schon einige Wirbelstürme erlebt und es gibt ein Thema, das mich seit meiner Kinderheit verfolgt.

Als ich sieben war, stand ich in einer Schulpause auf dem Schulhof. Die Kinder spielten fangen und ich war sehr sehr traurig. Eine Traurigkeit, die so tief in meinem Inneren steckt, dass ich sie noch heute spüre und die meiste Zeit meines Lebens damit verbringe vor ihr wegzulaufen. Ich sah diese Kinder spielen und ich fühlte mich so furchtbar allein, ausgeschlossen und einsam. Ich wußte nicht mal warum.


Ich stellte mich an einen Pfosten und hing meinen Gedanken nach. Als der Wind auffrischte und durch mein Haar ging. Das Spüren des Windes war reinste Zärtlichkeit. Er ging an meiner Haut entlang und löste eine Gänsehaut aus, die meinen ganzen Körper erfasste. Gleichzeitig dachte oder hörte ich etwas in meinem Inneren. Eine Stimme...vielleicht auch nur ein Gedanke....

"Ich bin dein Bruder Wind und du bist nicht allein. Mit allem wirst du stets verbunden sein. Ein Teil vom Einen wie es schon immer war. So bist du ein Teil von allem, da es stets so war. Leb wohl mein Kind, ich reis weiter geschwind."

Danach fühlte ich mich behütet und geborgen als Läge ich in den Armen meiner Mutter, von meinem Vater beschützt.
Ich sah wie die Kinder spielten. Freute mich über ihr Lachen und ich habe mich alt gefühlt. Sieben Jahre und steinalt. Dann wurde mir bewußt das ich ein Kind bin und das Kinder spielen. Ich ging also zu den anderen Kindern spielen bis die Pause vorüber war.

Der Wind ist bis heute ein besonderer Freund geblieben und dazu habe ich den Regen, die Sonne und Erde lieben gelernt. Das Was mir der Wind damals sagte, das ich ein Teil von allem bin, ist wie ein Versprechen, das er mir gegeben hat. Das alles im Einen verbunden ist.

Seitdem suche ich danach. Ich suche diese Verbindung zu spüren, die die ich damals hatte. Manchmal gelingt es mir. Jedoch meist nur im Halbschlaf oder im Traum, wenn überhaupt. Es war das einzige was meine innere Traurigkeit in einer liebenden stillen Annahme besänfigt hat.

Heute weiß ich um ein paar Geheimnisse meines Lebens mehr und ich erahne den Grund für meine Traurigkeit. Es ist die Trennung...die Trennung von etwas was mal eins und heile gewesen ist......vor langer langer Zeit.

Komisch das mich gerade die Unerträglichkeit dieses Gefühls noch mehr in die Zerissenheit und Zerstreutheit treibt. Immmer auf der Suche doch in Wahrheit auf der Flucht.

Das verstehe ich...jetzt....erst jetzt.

Liebe Grüße Ninjafay





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