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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 1.684 mal aufgerufen
 Die Runen
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Naudhiz ( Gast )
Beiträge:

06.04.2007 18:01
#16 RE: Jera antworten

Hej Schakara,

glaube nicht, dass das Thema "off topic" ist, es geht in diesem Thread schließlich um Runen. Wie gefällt Dir diese Aussage zu Gebo:

Man sei großzügig und gebe, denn daran erkennt man den wahren Wert eines Menschen. Man erlebe die Ekstase des Großmuts und der Freigebigkeit. Man klammere sich an nichts - dann können die Energien ungehindert zum Wohle aller fließen. Am Ende wird man doch alles Materielle zurücklassen. Das gegenseitige Geben und Nehmen ist die Grundlage aller freien Entfaltung. Doch auch das Zuviel verabscheuen die Götter ebenso wie das Zuwenig. Man gebe auch sich selbst dem Göttlichen und empfange dessen Gaben. Im Hávamál steht geschrieben: "Der Freund soll dem Freunde Freundschaft gewähren und Gabe gelten mit Gabe. Hohn mit Hohn soll der Held erwidern, und Losheit mit Lüge."

Ich persönlich finde, dass es Gebo ausgesprochen treffend erklärt, zu mindestens im positiven Sinne. Wie bei bei jeder Rune gibt es natürlich auch eine Kehrseite, darüber arbeite ich noch.

Gruss von

Naudhiz



Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.
L.A. Seneca d.J.

Ihwar Offline

Altrabe


Beiträge: 2.163

07.04.2007 13:44
#17 RE: Jera antworten

Hallo Othala

In Antwort auf:
Schade nur, daß sich Dein numerologischer Ansatz nicht auf die anderen Runen übertragen lässt, lieber Ihwar (ich hab's ausprobiert), was für mich den Schluß nahelegt, daß Deine Berechnung (2 mal Kenaz ergibt zahlentechnisch Jera) leider die Ausnahme zu sein scheint, für einen Zufall halte ich es jedoch nicht.



Wie meinst du das jetzt genau? Das es keine Übereinstimmungen in der Runenform, oder keine Übereinstimmungen bei der Bedeutung gibt, wenn man Runen mit geradem Zahlenwert halbiert? ...Naja, egal eigentlich, weil Jera in beiden Fällen die Ausnahme ist. Auch ist das halbieren von Zahlen soweit ich weiß ohnenhin keine gängige numerologische Praxis. Trotzdem, ich mag die Knoten die dabei im Gehirn entstehen

In Antwort auf:
P.S. Wie erklärt Ihr Euch eigentlich das X als Symbol für Gebo?


Von dieser Urbild-Theorie her, entstamm einem ursprünglichen Markierungszeichen, dass man schon auf steinzeitlichen Knochen zur Markierung bestimmter Jahrespunkte findet. Zieht man eine Parallele zu Ofperfesten die möglicherweise zu bestimmten Zeiten im Jahr stattgefunden haben, ergibt sich daraus Form und Bedeutung von

Die Infos die ich hier bisher zu den Urbildern wiedergegeben habe, finden sich übrigens alle im Buch "Heilige Runen, Zauberzeichen des Nordens", vom Autor "Geza von Nemenyi".

Frohe Ostern, wünsch ich euch allen

Ihwar

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Jede Rune war Bild
Jedes Bild wurde Raunen
Jedes Raunen war Sinn
Jeder Sinn wurde Geheimnis
Jedes Geheimnis war Antwort
Jede Antwort wurde Rune

Isa ( Gast )
Beiträge:

22.07.2007 17:31
#18 RE: Jera antworten

Hallo Raben.

Mir ist etwas sehr interessantes in Hinblick auf Jera aufgefallen. Und zwar steht Jera ja für die Ernte nach der Saat. Und genau darum geht es auch bei meinem Gedanken, denn: Jera sieht aus wie ein Boomerang. Er wird in eine Richtung geschleudert (Saat) und keht dann zurück (Ernte). . Dazu muß man den Boomerang (oder Bumerang?) aber auch erst mal schmeissen können , denn wer Mist erntet, wird wohl nur Unkraut jäten.

Gruß
Isa

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