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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Bäume
Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

30.11.2006 01:32
Die Ulme antworten

Liebe Raben.
Wie von Brigid so lieb angedacht möchte ich Euch vorm 3-Std-Schlaf noch etwas von der Ulme erzählen.

DIE ULME

Ulmus campestris, Ulmus carpinifolia, Ulmus glabra, Ulmus minor

Unter keltischen Gesichtspunkten ist die Ulme kein Herrscherbaum sondern des Volkes , bürgerlich. Dennoch ist die Ulme voll mit reicher unterstützender Energie. Sie schenkt dem Menschen Kraft seine Aufgabe zu erfüllen, sie ermutigt und gibt Vertrauen wenn man es entgegenbringt.
Die Ulme ist so tief verwurzelt (das Wurzelnetz kann über einen Dezimeter betragen) daß ein Fall des Baumes ohne "Hilfe" des Menschen schier unmöglich ist. Dies macht einen Großteil ihres eigentlichen und in der Stille spürbaren Charakters aus:
Sie verleiht einem Zauber Stabilität und Erdung.
Sie ist wissensreich und kann uns viel über das gegenwärtige und auch vergangene Leben erzählen.
Sie lehrt uns über das Leben als solches.
Ulmen haben ein leicht faseriges lohfarbenes Holz mit zartem Glanz. So werden sie oft in Zusammenhang mit Mutter- und Erdgottheiten gesehen und man sagt der Ulme nach sie sei ein gern besuchter Aufenthaltsort der Elfen.
Kipling: „Verehrung gebührt dem Baum der Herrin; wer ihn verbrennt, der ist verflucht.“
Ulmenholz wird allgemein geschätzt, da es nur sehr schwer splittert; die innere Rinde wurde für Schnürungen und Rohrstuhlgestelle verwendet.
Auch dies können wir übertragen: Sie ist flexibel und auch beständig, das Innere ruht und bindet, sie ist schwer anzugreifen doch wenn dann tödlich. Sie ist kommunikativ und offen und lehrt uns über die Verbindungen des Seins im Vergangenen und Gegenwart.
Wer eine Ulme als Baum hat wird zeitlebens verbunden mit ihr sein.
Nach Ogham gilt die Ulme als Ailm. Heute heißt sie leamhan.

ALLGEMEIN:
Ulmen sind grundsätzlich relativ leicht zu erkennen. Zumindest wenn man das Glück hat sie lebend zu sehen: Seit einigen Jahren unterliegen die Ulmen einem schlimmen Sterben.
Offiziell heißt es daß nach dem Ersten Weltkrieg ein großes Ulmensterben begann. Dieses wurde verursacht durch Ceratocystis, einen Pilz der insbesondere vom Ulmensplintkäfer übertragen wird. Der Splintkäfer ein garstiges Tierchen nistet sich unterhalb ihrer Rinde ein der Pilz verstopft die Leitungsbahnen des Baumes und bringt sie innerhalb von nur Tagen auf diese Weise zu Fall.
Wenn, findet man Ulmen bevorzugt in Flußtälern und Auenwäldern gern nahe Linden und Bergahorn, da sie nährstoffreiche und tiefgründige, feuchte Böden bevorzugen. Sie zählt zu den Edellaubhölzern. (Edellaubhölzer sind Baumarten die sehr hohe Ansprüche an die Nährstoff-, Licht- und Wasserversorgung sowie an die Bodenbeschaffenheit stellen. Saure, trockene und dunkle Standorte werden daher gemieden.)
Die Blätter der Feldulme sind so ähnlich wie die der Hainbuche (die zu den Birken – nicht den Buchen gehört), aber deutlich asymmetrischer. Sie sitzen wechselständig am Zweig, sind vom Umriss breit verkehrteiförmig oder rundlich mit doppelt gezähntem Blattrand; sie sind oft dreispitzig und werden darum gern mit Hasel verwechselt. Alle Ulmenarten sind dennoch unschwer an ihren Blättern erkennbar, deren eine Hälfte immer größer und ungleich am Grunde des Blattstieles angesetzt ist. Ihre Äste tragen charakteristische Korkleisten (außer Berg-Ulme) die Krone ist eher rundlich.
Bereits im März und April tragen beide Arten erste Blüten angeordnet in kleinen Trugdolden, wobei die Samen der Berg-Ulme in der Mitte der Früchte sitzen. Die Früchte werden vom Wind verbreitet und beginnen auf dem Erdboden sofort zu keimen. Die Blühfähigkeit erlangt der Baum mit 20 Jahren, Ulmen können theoretisch bis 400 Jahre alt werden und einen Stammdurchmesser von 1 bis 2 m erreichen.

GESCHICHTE:
Der Bast der Rinde wurde schon in längst vergangenen Zeiten zu Bindematerial und Seilen verarbeitet und zu Heilzwecken verwandt: Die ausgekochten Schleim- und Gerbstoffe helfen unter anderem bei Husten und Durchfall sowie bei Wunden und Hautekzemen, wirken blutstillend und schleimlösend.
Im Altertum galt der Baum als Sinnbild für Tod und Trauer. Im alten Griechenland war die Ulme dem Götterboten Hermes geweiht. Die geflügelten Ulmenfrüchte sollten die Seelen begleiten, die von Hermes vor den Weltenrichter geführt wurden.
Ähnlich der Linde waren über lange Zeit hinweg auch stattliche Ulmen auf bedeutsamen Plätzen gepflanzt. In Südfrankreich ist die Ulme der Baum der Gerechtigkeit und übernimmt dort die Stellung der Linde.
Die Edda berichtet von der Entstehung der Frau aus einem ans Meerufer gespülten Ulmenstamm durch göttlichen Einhauch, ebenso wie der Mann aus einer Esche hervorging. Ask und Embla. So werden Esche und Ulme zu den Stammeltern der Menschheit: Eines Tages sahen Odin und seine Brüder am Strand zwei Bäume, die Esche und die Ulme. Aus der Esche formte Odin den ersten Menschen, einen Mann, und aus der Ulme die Frau. Odin hauchte ihnen Leben und Geist ein, Vili gab ihnen Verstand und Gefühl, und Ve schenkte ihnen die Sinne des Gesichts und Gehörs, dazu die Sprache. Text
Die Verwendung der Ulme beschränkte sich früher nicht nur auf das Holz sondern es wurde auch die Asche (Pottasche) für die Glasherstellung genutzt. Als Besonderheit des Holzes galt die angebliche Resistenz gegen Fäulnis. Man benutzte das Ulmenholz daher oft für Wasserleitungen. Weiter dienten die Blätter der Ulme im Mittelalter als Viehfutter und auch von Menschen wurden Laub und Früchte in Notzeiten verzehrt. Die Rinde der Ulme wurde einerseits zum Gelbfärben und Gerben genutzt andererseits als Tee oder in Pulverform gegen Hauterkrankungen.
Nordamerikanische Siedler benutzten einst die Borke der dort ansässigen Rot-Ulme (Ulmus rubra) als mechanisches Abtreibungsmittel.

HEILWIRKUNG:
Die Wirkstoffe der Ulme sind vornehmlich Gerb- und Schleimstoffe. Diese wirken adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend.
Die Anwendung ist zu empfehlen bei Mundschleimhautentzündung, Herpes, Rachenentzündungen, Gastritis, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, langsam heilende Wunden und Ekzemen.

VERWENDUNG:
In der Homöopathie wird die frische Rinde der jungen Zweige bei rheumatischen Beschwerden in den Händen und Füßen verwendet, in der Bachblütentherapie (Elm) die Blüten für jene Menschen, die an sich zweifeln und sich überfordert fühlen. Hier soll die Therapie innere Zufriedenheit vermitteln.
Die gerbstoffhaltige Rinde eignet sich als Tee gegen Durchfall, für Sitzbäder bei Hämorrhoiden und für Umschläge bei leichten Wunden, die so weniger nässen. Gurgeln oder Spülen mit dem Tee lindert Mund- und Rachenentzündungen.
Für den Auszug bringt man drei Teelöffel Rinde mit einer Tasse Wasser langsam zum Kochen, lässt dies zehn Minuten ziehen und seiht es nach dem Erkalten ab (Baumwolle, Windeltücher, Verbandsmull). Es schmeckt extrem gewöhnungsbedürftig, sodaß ich empfehle, ein wenig Salbei hinzu zu geben, damit man es herunterbekommt. Außerdem unterstützt die Wirkung von Salbei (ätherisches Öl) die heilende Wirkung der Rinde.
Als Badezusatz nimmt man einfach die drei- bis fünffache Menge des Rindenaufgusses und gibt sie ins Wasser.
Die gepulverte Rinde (30 g) mit Mandelöl (100 g) vermischt und erhitzt (2 Stunden lang) hilft als direktes Mittel bei Ausschlägen und Ekzemen auf der Haut. Vorher abkühlen lassen. In dunklen und dicht verschlossenen Flaschen aufbewahren.
Für die Tinktur übergießt man die Rinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Die Salbe habe ich noch nicht ausprobiert. Gern kann ich Euch ein grundsätzliches Rezept für Salbe dafür nennen.

WICHTIG:
Nicht die dicke Borke der Stämme, sondern die junge Rinde von Ästen und Zweigen sammeln. Ab besten lassen sie sich von Februar bis April abschälen, wenn der Saft in die Bäume schießt. Sie sind an einem luftigen Ort zu trocknen.
Zur Einnahme empfehle ich die alte Überlieferung: Dreimal täglich so viel wie man mit drei Fingern aufnehmen kann mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und ausseihen.
Wegender Gefährdung der Ulme sollte man im MomEnt nicht die Rinde von wilden Ulmen verwenden sondern Ulmenrinde käuflich erwerben
Das sogenannte Keltische Baumhoroskop erspare ich Euch. Ich halte davon nichts.

Liebe Grüße Cernunnos

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

30.11.2006 13:08
#2 RE: Die Ulme antworten
Die Baum- und Strauchapotheke, Kosmos-Verlag
Die Heilpflanzenapotheke, Kosmos-Verlag
Vergessene Künste, John Seymour, Urania-Verlag
Der Heilige Hain, Christian Rätsch, AT-Verlag
Handbuch der Klostermedizin, Weltbild-Verlag
Blätter von Bäumen, Susanne Fischer-Rizzi, AT-Verlag
Eigene Recherchen und Erfahrungen im Laufe der letzten Jahrzehnte
sind die Quellen

Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2006 21:27
#3 RE: Die Ulme antworten

Hallo Cernunnos,

In Antwort auf:
Die Ulme ist so tief verwurzelt (das Wurzelnetz kann über einen Dezimeter betragen) daß ein Fall des Baumes ohne "Hilfe" des Menschen schier unmöglich ist.


Ist dir da nicht ein Fehler unterlaufen? Bei einem Dezimeter könnte die Ulme von jedem mittelgroßen Hundchen umgepinkelt werden .

Grüne Grüße
Brigid

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Wer Schmetterlinge liebt, muss mit Raupen leben können.

Cernunnos Offline

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Beiträge: 58

01.12.2006 14:45
#4 RE: Die Ulme antworten

Hallo Brigid, da scheine ich mich falsch ausgedrückt zu haben. Zumindest ein stichhaltiger Beweis daß ich nicht abschreibe. Junge Ulmen haben ein Pfahlwurzelsystem. Erst im Alter bildet sich ein Senkerwurzelsystem mit einer Tendenz zur Herzwurzel aus. Selbst auf temporären Nassböden bilden Ulmen ein tiefes Wurzelgeflecht von bis zu einem Dezimeter aus, welches entsprechend der Böden außerordentlich stabil ist.
Stärkere Wurzeln verlaufen flachbogig, Feinwurzeln peitschenschnurartig. Nun ein Zitat: "Auf starkem Pseudogley erreichten die tiefsten Wurzeln 50jähriger Bergulmen 1,6 m Tiefe. Vermutlich gibt es im Wurzelwerk von Bergulme, Ulmus glabra, Feldulme, Ulmus carpinifolia, und Flatterulme, Ulmus laevis, keine Unterschiede." MAGYAR (1928) berichtet von einer zweijährigen Feldulme, die auf lehmigem Sand im 2. Jahr das in 5,0 m anstehende Grundwasser erreichte."Die Wurzeln der Waldbäume" von J. N. KÖSTLER, E. BRÜCKNER, H. BIEBELRIETHER (Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg, 1968) Viele Gruße Cernunnos

Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2006 15:22
#5 RE: Die Ulme antworten

Barbara, Barbara,

ein Dezimeter sind 10 cm, das reicht für den Ständer eines Sonnenschirms, nicht für eine Ulme. Jahrzehntelange Erfahrung, worin? Im Abschreiben? Aber vielleicht haben ja die bösen Anderen im Internet von dir abgeschrieben? Mhmm?
Grüne Grüße
Brigid

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Wer Schmetterlinge liebt, muss mit Raupen leben können.

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

01.12.2006 20:03
#6 RE: Die Ulme antworten

Hallo Brigid,
gib mir Deine Daten und ich sende Dir das Buch in dem diese Daten stehen. Geschenkt.gib mir Deine Nummer und Du wirst meine Stimme hören gib mir Deinen Namen und wir können uns persönlich zerfleischen und gern kannst Du mich besuchen ich geb dir meine Adresse. Aber das alles bitte nicht hier denn das ist mir zu peinlich.
Lang genug hab ich hier gelesen um zu wissen daß hier einst ein Rabe mit dem Namen Barbara war. Daß dieser Rabe dann von einigen verhaßt war. Daß Du mit ihm wohl mehr zu tun hattest. Daß dann eine Art Phobie ausbrach und man hinter verschiedenen Namen eine Barbara vermutete. Zu Recht zu Unrecht ist mir egal. Aber wenn ihr oder Du jeden Vielschreiber als eine Barbara anseht und jeden der sich nicht direkt outet sondern checkt und guckt ob er sich wohlfühlt bevor er sich ganz preisgibt genauso dann halte ich das nicht für sinnig.
Eine Barbara. Vielleicht kenne ich eine oder gar die eine sie? Vielleicht empfahl sie mir sogar dieses Forum?
Fakt ist mein Name ist Frank, geboren in Köln, wohnhaft derzeit in Hamburg und Monheim. Arbeitend im Norden mit BAuernhöfchen am Rhein. Nach dem Studium der Medizin blieb ich in Hamburg, arbeite nebenbei als Feuerwehrmann unter anderem in Altona und geboren im Zeichen des Stieres am 27.04.1967, Schuhgröße 44. Mein Traum ist es langfristig autark auf meinem Hof zu leben mit meinem Wolf meinen Gänsen und meinen Schafen und meiner Esse. Weitere Fragen? Ich geb Dir gerne meine Adresse, Anschrift und was du willst aber nicht öffentlich.
und ich finde es sehr seltsam daß du mich hier besonders freundlich begrüßt hast mir gar aufgaben gabst denen ich nachkam um diese dann auseinanderzurupfen und mich dann zu ärgern mich mit Unterstellungen zu konfrontieren und mir eine fremde Identität aufzudrücken. Wenn Du ein Problem mit mir hast rufe ich dich an. Und sage dir dann auch daß ich das gefühl einer seltsamen Wichtigtuerei bei dir habe. Zu viel Betonung versucht rhetorisch.Wer Schmetterlinge liebt muß mit Raupen leben. Darum werde ich bleiben außer daß andere mich hier auch nicht wollen,grüne Grüße,Cernunnos

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

01.12.2006 20:09
#7 RE: Die Ulme antworten

Ach ja liebe Brigid. Als Pfadfinder erste Naturerfahrungen und Abgang von der Kirche. Beim BUND weitere Erfahrungen mit der Natur und ersten Kontakt mit den Kelten. Seit dem 14 Lebensjahr Mittelalterinteresse und Kontakte mit keltischen Gruppen. Abschreiben nein. Du?
Cernunnos

freetolie Offline

Rabe


Beiträge: 117

05.06.2017 20:34
#8 RE: Die Ulme antworten

wo sie recht hat, hat sie recht.

hallo raben,

gestern nacht habe ich stundenlang in gardenstone gestöbert.
am ende hab ich ein system zum lernen aufgescbrieben und etliche notizen gemacht.
mein hauptergebniss war jedoch das die ulme, wenn überhaupt auffindbar, mein erstes set wird.
erst sollte es die hasel sein aber weil mir ihre nüsse nicht so gut bekommen war ich unsicher.

mein vorgehen war so:
ich suchte mir die bäume die den 3 runen zugeordnet sind die mir als erstes entgegen kamen
dann habe ich die eigenschaften der bäume in 2-3 worten zusammengefasst und seperat ohne die runen odr den baum dabei aufgeschrieben.
als ich die bedeutung der ulme notierte wusste ich es auf anhieb, dann habe ich trotzdem noch mehrmals die liste auf und ab gelesen jm sicher zu sein aber es blieb dabei.

nun ist die frage wo ich eine finde aber ich bin überzeugt das ich auf meiner nächsten radtour mein bestes geben werde, und ich kann nur hoffen das ich sie erkennen.
ihr wisst ja das dass wissen über bäume mit den letzten generationen mehr und mehr verloren geht.

wenn ihr merkmale der ulme kennt die unverkennbar sind dann gerne her damit.



ciao

Tanith Offline

Altrabe


Beiträge: 8.331

06.06.2017 02:21
#9 RE: Die Ulme antworten

Hej, freetolie,
die Ulme also. Ulme ist fü rmich immer der Bergriese unter den Bäumen, wenngleich sie gar nicht nur im Bergland steht. Ein sehr hartes Holz, und wenn du dich daran machst, daraus ein Runenset herzustellen, dass hast du dir was vorgenommen. In der Edda-Sage wird erzählt, dass aus einem Ulmenstamm die Frau entstand (der Mann aus einer Esche). Ulmen sind auch eng mit Tod und Trauer verwoben gewesen und wurden häufig auf markanten Plätzen gepflanzt. Die Ulme ist ein bedrohter Baum. Schädlinge haben ihr stark zugesetzt.
Sollte dir ein Ast "überm Weg liegen" und du deshalb in der Lage sein, dein Runenset daraus zu fertigen, wünsche ich dir gutes Gelingen, auf jeden Fall nimm dir viel Zeit dabei, denn ein schnelles Fertigen ist bei der Ulme nicht möglich.
Mit Gruß
Tanith

******************************************
Die ewige Mutter bleibt,
von der wir kamen.
Ihr spielender Finger schreibt
in die flüchtige Luft unsere Namen




Hermann Hesse *2. Juli 1877 in Württemberg, † 9. August 1962 in Montagnola/Schweiz

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