viele Bücher wurden schon genannt und einige davon habe ich selber *g* (was für ein Wunder ;) )
Jan Fries Helrunar habe ich von meinem Hexenstammtisch geschenkt bekommen und bin ihnen unendlich dankbar, weil es einfach ein gutes Buch ist.
Dann Igor Warnecks Buch / Bücher.
Germanische Magie von Gardenstone (obwohl manches eben abgeleitet ist, wenn man mal vergleichen will, ein gutes Buch)
Heilige Runen (hab ich auch gelesen)
und nun lese ich gerade Runen - die magische Kraft von Kenneth Meadows, finde ich auch ein gutes Buch, allerdings muss ich umdenken, da ich sonst immer mit der futharkreihe arbeite und das Buch arbeitet mit der Utharkreihe.
Wie sind denn die beiden Frauenrunenbücher? würde mich interessieren :) allerdings frage ich mich, ob das sein muss, da einige Bücher ja eh davon ausgehen, dass die Mehrheit der Runenweisen Frauen waren (nicht, das es keine Männer gab, also soll nicht abwertend sein, ich dneke, jeder kann mit Runen arbeiten, fand die Aussage für mich nur sehr bestätigend)
Neun Tage hängt der nordische Gott Odin am Weltenbaum Yggdrasil.Er hängt dort,geopfert durch sich selbst und für sich selbst.Lange Nächte hindurch harrt er am Baum aus,ohne Wasser und Speise........
Wenn jetzt die Ursünde darin bestehen sollte,das jemand Odin an Yggdrasil gefesselt hätte; Dann wäre die Ursünde keine Ursünde,weil er sich selbst an den Baum gefesselt hat ? Ich steig da nicht durch!?
Es wäre nett,wenn mich mal jemand aufklären könnte.
Hallo Tahira, "Frauenrunenbücher"habe ich insgesamt vier.
Freya Aswynn "Die Wurzeln von Yggdrasil"
Hat mir soweit ganz gut gefallen,was sie von den anderen unterscheidet,sie stellt die Rune Dagaz an den Schluß des Futhark und nicht Othala und begründet das auch.
Ulrike Engelhardt "Kleines Runenhandbuch"
Ein kleines,feines Büchlein,absolut empfehlenswert!
Nerthus von Norderney "Germanische Magie"
Hat mir auch ausnehmend gut gefallen ist besonders für Anhänger des Asatru interessant,auch die anderen beziehen sich auf die Germanischen Götter.
Innana"Runenbuch für Frauen"
Dieses Buch unterscheidet sich komplett von den anderen,nimmt ausschließlich Bezug auf die Große Göttin und die Runen werden auch nur in dieser Richtung gedeutet.Wenn eine/r mit den Runen anfängt,nicht so gut,weil verwirrend. Ich liebe dieses Buch inzwischen sehr,aber,wie gesagt,absolute Geschmacksache.Dürfte ähnlich sein,wie mit dem Uthark.
Grüßles Schakara
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Hallo Isar, den Sündenfall mit Psychopharmaka zu bezeichnen hat mir erst mal ein dickes Grinsen entlockt denn genau das ist es was wir heute darunter verstehen können. Aber das beantwortet nicht, wie wir die alte Sichtweise ins Hier und Jetzt transportieren könnten.
Hallo aettna, ich finde deine Ausführungen sehr gut. Auch ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Schattenseiten erst einmal erkennen und leben müssen um zu Erkenntnissen(Lichte Seite)zu kommen.(Solange wir niemanden damit schaden)
Hallo Schakara, ich denke, so einfach ist das nicht mit dem "Abhaken" der, über Jahrhunderte andauernden Suggestion von Schuld.
Hallo Hark Oluf, es geht hier nicht um den christlichen Glauben sondern um das Umsetzen des alten germanischen Glaubens. Ich habe hier das Gefühl. dass wir nicht wissen wie wir das tun können, weil wir das alte Denken nicht wirklich kennen?
@Karlsson In den älteren, heidnischen Religionen war das Heilige auch auf und in der Erde zu finden, in der Unterwelt. Neben den männlichen Göttern gab es ebenso mächtige Göttinnen.
>Ewas, das mich zu dieser Art Glauben hinzieht. Der männliche und weibliche Respeckt gegenseitig.<
Der Mensch suchte nicht nur nach Licht. Die Weisen beschritten auf ihrer spirituellen Suche auch das Dunkle. Der Nachthimmel mit all seinen Sternen war genau so wichtig wie der Tageshimmel. Ebenso wichtig, wie die himmlischen Sphären zu besuchen, war auch die Erforschung der Unterwelt. Dies spiegelt sich in der alten, nordischen Tradition wieder,? worin die Dunkelheit als Vorbedingung für die Erleuchtung galt. Als Odin an der Weltenesche hing, blickte er in die Tiefe, um die Runen zu finden, denn die Geheimnisse der Existenz sind in der Unterwelt verborgen.
Und hier frag ich mich, woher weiß er das? Wo spiegelt sich die dunkle Seite in den Traditionen wieder? Gibt es darüber schriftliche Aussagen? Was hieß das zu der Zeit? So sieht für mich das Wort "Unterwelt" garnicht mehr so negativ aus. Es gibt dann eventuell garkein "Schlecht oder gut" sondern nur zwei Seiten einer Welt? Wenn also die Geheimnisse der Existenz in der Unterwelt verborgen sind, was IST dann die Unterwelt? Darüber werde ich heute Abend meditieren. Liebe Grüße Die Druidin
Magie ist unsere Natur, wer sie verweigert, verweigert das Leben.
In Antwort auf:So sieht für mich das Wort "Unterwelt" garnicht mehr so negativ aus. Es gibt dann eventuell garkein "Schlecht oder gut" sondern nur zwei Seiten einer Welt?
Die Unterwelt ist auch nicht negativ...wer sagt denn das.. Gut und Böse gibt es auch nicht...sind auch nur Orienzierungshilfen für Menschen, die nicht in ihrer Mitte sind.. die nicht ihren wahren Willen leben ..jemand der weiß wer er ist..seiner inneren Führung folgt..seiner höheren, göttlichen Bestimmung..ist es egal ob irgendwas für gut oder böse deklariert wurde..er entscheidet intuitiv ..und immer richtig..Tu was du willst solange es keinem schadet..Liebe ist das ganze Gesetz... Gruß...aettna
Hi Druidin. Das zu integrieren benötigt Zeit, Tatkraft und Willen. Jesus ist der Gott der Ängstlichen. Er selber sagte: ich hüte meine ängstlichen Schafe. Angst rettet dein Leben, aber um die Dunkelheit zu erforschen braucht es Mut. Odin selbst sagte: Sei immer Mutig und kühn. So ist es dann wohl so, daß Jesus der Lichtgott ist und Odin auch der Dunkelheit. Wie integrieren wir das? Indem wir unsere Angst besiegen, aber nicht unüberlegt vorgehen. Klar oder?
Zum Gruße euer Isa--- Ich werde gewinnen bedeutet leider oft ich kann nicht verlieren :)
Hallo aettna, ich bin nur über mich selbst erstaunt, wieviel "christliches" Gedankengut sich soo tief bei mir eingegraben hat dass ich das Wort Unter-Welt als etwas negatives betrachte. Ich glaubte mich doch tatsächlich frei von sowas. Loki lässt grüßen. Doch was ist die Unterwelt? Die Druidin
Magie ist unsere Natur, wer sie verweigert, verweigert das Leben.
Für mich ist die Unterwelt so ein bißl wie eine ruhige Nacht,nicht kalt,nicht warm,angenehm halt und erholsam,gemütlich,Kerzenschein,Ruhe......
Grüßles Schakara
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
hi... ich bin auch manchmal wirklich baff was für Sachen ab und zu aus meinem Munde kommen...tief eingeplanzt..durch Kindergarten..Omas und Opas..Eltern..denen es auch nicht bewußt ist...Schule..komplette christliche Sozialisation so ganz am Rande...das geht tief und genau da geht es dann hin, um die "falschen"Überzeugungen zu lockern, zu lösen und rauszuschmeißen...auch das ist ein Trip in einen Bereich der Unterwelt..in die eigene Psychologie..mit eigener Sprache..individuell..und eigenen Bildern und Wesen...auch C.G.Jungs kollektives Unbewußtes gehört für mich zur Unterwelt..obwohl das eher ins Transpersonale geht..man kann sich langsam am Baum in die Tiefe bewegen...tiefer und tiefer...oder sich auf einer Feder runterschweben lassen..moderne Hexen haben einen Aufzug..sieh dich doch mal da unten bißchen um...Gruß...aettna
Guten Morgen an Alle, ich habe mich gestern Abend auf die Reise begeben und hatte ein sehr merkwürdiges Erlebnis dabei. Ich stieg in meinen "Fahrstuhl" und fuhr nach unten. Unten angekommen sah ich eine Tür die ich öffnete. Ich fand eine Art Raum vor der voller Ur- Suppe (braun)war. Aus dieser Suppe kam mir eine Hand entgegen die mit einer Geste mich einlud, mitzukommen. Ich war zwar etwas ängstlich aber die Neugier war stärker. Mit oder auf dieser Hand stieg ich weiter hinunter in einen weiteren Raum. Eine der Wände dieses Raumes war durchsichtig und da sah ich unendlich viele DNA Stränge im Dunkel leuchten wie Lava die nachts den Berg runter fließt. Die DNA Stränge bewegten sich langsam und jede für sich ohne sich zu verhäddern. An den Strängen sahen die Ausbuchtungen wie Runen aus. Ich konnte ganz weit nach Unten sehen ins Dunkle, sah aber kein Ende oder Anfang? Liebe Grüße Die Druidin
Magie ist unsere Natur, wer sie verweigert, verweigert das Leben.
Deine Reise zeigt ganz deutlich,was die Welt zusammenhält,Dreck nämlich.Wir sind aus Dreck und wir werden wieder Dreck. Einer der wenigen Sprüche der Bibel,die mich immer berührt haben:"Aus Erde bist du gekommen,zu Erde sollst du wieder werden."
Ein deutliches Zeichen an alle gedanklichen HochfliegerInnen und BesserwisserInnen.....wir sind eins mit dem Kosmos,mit allen Lebewesen,Tieren,Pflanzen und dem Staub....
Alles ist Magie und alles ist Staub,Dreck oder Ursuppe.....
Luisa Francia rät allen magisch Arbeitenden,sich mal ganz bewußt auf eine Müllkippe zu stellen,zu sehen,zu riechen und zu spüren,wo alles enden wird....Nix mit "Licht und Liebe",Dreck ist die magischste aller Substanzen....
Und es gibt kein Ende und keinen Anfang,das Leben ist eine immerwährende Spirale,Kreislauf,Labyrinth...DNS...
Deine Reise hat mich sehr berührt....
Grüßles Schakara
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
In Antwort auf: Wir sind aus Dreck und wir werden wieder Dreck.
Könnte man jetzt aber eigentlich auch als Argument für die Uründe hernehmen, wenn man will Diesbezüglich glaube ich, dass die "Ursünde", wenngleich auch von der Kirche aufgegriffen und unter diesem Begriff uns um die Ohren geschlagen wurde, wohl doch etwas viel älteres und dabei aber zutiefst menschliches ist. Ich denke der Mensch hat schon zu Zeiten als er noch in Höhlen wohnte bemerkt das er ein fehlerhaftes Wesen ist. Einfach weil er Fehler macht, falsche Entscheidungen trifft, und weil er nunmal die Welt auf wertende Weise begreift, muss er sich früher oder später auch als unzulänglich, oder eben sündig erleben. Es spielt dabei grundsätzlich keine Rolle welchen Glauben er hat. Da er sich als INDIVIDIUM von allem um ihn herum unterscheiden kann, kann er erst mal nicht eins mit allem anderen sein. Dieses Dilemma sehe ich für mich persönlich als "Ursünde". (Auch wenn ich den Begriff ansonsten nicht verwende) Eben dieses Dilemma ist aber wohl auch ein Mitauslöser für das menschliche Bedürfniss nach Religion oder Glaube, und wird innerhalb derer auf irgendeine Weise bhandelt- oder eben auch ausgenutzt um die Schäfchen auf der Weide zu halten.... Naja, die Christen haben halt ihre Ursünde. Die Budhisten meditieren einige Leben lang weil sie zurück in die Einheit und aus der Täuschung ihrer Selbst raus wollen. Die Naturreligionen wollen eigentlich auch alle eins mit der Natur sein. Und, da fällt mir noch was bezüglich der nordischen Mythologie auf. Jene die im Kampf fallen, kommen zu Odin nach Wallhall, können dort den ganzen Tag ihrer Lieblingbeschäftigung, nämlich dem heldenhaften Kampf und Sterben nachgehen und zwischendurch noch reichlich essen und trinken. Aber alle die den "Strohtod", also friedlich im Bett sterben, steigen in die Hell hinab, wo es weniger lustig zugeht. Dies bedeutet nun eigentlich aber, dass den KRIEGER ein besserers Dasein nach dem Tod erwartet als den FEIGLING, der Kampf und Schlacht meidet. Heutzutage mag man das metaphorisch sehen, aber in früheren Zeiten war dies sicher eine gute Möglichkeit den Menschen den Krieg etwas schmackhafter zu machen. Abgelindert wird das in der nordischen Mythologie natürlich dadurch, dass nach Ragnarörk die Welt neu entsteht, und so wohl auch der Aufenthalt in Walhalla oder der Hell zeitlich begrenzt ist.
Na gut, entschuldigt bitte den langen Post, aber ich war gerade so in Gedanken ...
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Nur weil man an etwas glaubt, heißt das noch lange nicht das es wahr ist. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.
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