Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Bücher über Runen auf dem Markt. Sobald man ein paar davon gelesen hat, wird es schwierig eines zu finden in dem auch mal etwas neues steht. Deshalb hoffe ich, dass ich hier nicht der einzige bleibe, der so nach und nach kurz seine gelesenen Runenbücher vorstellt. Ich fange dann auch gleich einmal an mit:
Titel: Helrunar. Ein Handbuch der Runenmagie. Autor: Jan Fries Verlag: Edition Ananael
Jan Fries unterteilt sein Buch in drei Abschnitte: Urda, Werdandi, Skulda
Urd behandelt die Ursprünge der Runenzeichen, ihre Herkunft, die einzelnen Futharkreihen, den Zusammenhang der Runen mit Faschismus, Kabbala und Natur. Auch eine Enttwicklungsgeschichte der Magie fehlt in diesem Teil nicht, ebenso wenig wie Hinweise zur alten Kosmologie oder auch eine Erläuterung über die Bedeutung von Vision und Krise in der magischen Arbeit. Übersichtliche Tafeln zeigen verschiedene Runenalphabete und geben Auskunft über ihre Entwicklung. Auch jede Menge Zeichnungen von runenähnlichen Zeichen in Höhlen, auf Töpfen und anderen Gegenständen fehlen nicht und machen Jan Fries Worte dazu sehr anschaulich und lebendig.
Werdandi gibt Auskunft über die praktische Runenarbeit. Dabei behandelt dieser Teil sowohl die in diesem Bereich verbreiteten Methoden des Runenstellens, des Vokalgesanges und gängige Divinationstechniken, als auch eher unübliche Divinationstechniken, Sigillenzauberei, Seidr-Siedetrance sowie allgmeines zum magischen Gebrauch der Energie. Positiv fällt mir in diesem Teil unter anderem auf, dass der Autor einen guten Überblick über in der Praxis eventuell auftauchende Schwierigkeiten und Probleme, sowei den Umgang damit gibt.- Etwas, das ich in anderen Büchern zur Runenpraxis oft vermisse.
Erst der dritte und kürzeste Teil Skulda widmet sich unter anderem auch den einzelnen Runen. Beschrieben werden hier nicht nur die 24 Runen des älteren Futhark, sondern auch noch die fünf weiteren Runen wie sie sich im Text des altenglischen Runengedichts finden. Jan Fries stützt seine Beschreibungen der Runen vor allem auf die Runennamen, ihre indoeuropäischen Wurzeln, sowie diverse Wortverwandschaften, außerdem auf die altenglischen, altnordischen und altisländischen Runengedichte. Ebenfalls angegeben werden Körper-und Hanhaltungen zu jeder Rune. Außerdem finden sich zu jeder Rune Abbildungen von Felszeichnungen aus verschiedenen Zeitepochen, die zwar keinen direkten Zusamenhang mit den Runen haben, ihnen aber oft verblüffend ähnlich sehen.
Meine persönliche Meinung zu dem Buch: Unbedingt lesen! Mir hat dieses Buch vor allem dabei geholfen, meine praktische Runenarbeit zu bereichern. Es kam in einer Zeit zu mir, in der ich vor lauter magisch-runischer Dogmen in meinem Denken, die eigentliche und ursprüngliche Karft der Runen schon gar nicht mehr richtig verspürte. Jan Fries änderte das schlagartig. Sein Werk hat spitze Zähne und kräftige Beine. Letztere traten mir gewaltig in meinen faulen Hintern. Das tat zwar weh, war aber gleichzeitg auch äußerst amüsant. Ich spüre den Tritt bis heute und muss nach iwe vor grnisen wenn ich daran denke......
In Antwort auf: Meine persönliche Meinung zu dem Buch: Unbedingt lesen!
Nicht umsonst stand dieses Buch Pate für meinen Nick . Auch ich kann es nur sehr empfehlen. Doch jeder der es kaufen möchte muss sich darüber im klaren sein, auf das Sofa setzen und nur lesen ist nicht
Hallo Helrunar, darf ich mich gegebenenfalls an dich wenden wenn ich Fragen habe? Das Buch müßte gemeinsam mit 2 anderen am Dienstag bei mir eintreffen und - wenn ich lese, dann richtig! Danke für die Bestätigung des Tipps. Liebe Grüße Cernunnos
Titel: Runen Autor: Ralph Blum Verlag:Kailash (Soweit ich weiß nur im Set zusammen mit einem Beutel Tonrunen erhältlich)
Dieses Büchlein bezieht sich in der Hauptsache auf die Verwendung der Runen zu Orakelzwecken, wobei der Weg des spirituellen Kriegers im Vordergrund steht. Nach einer allgemeinen Einführung und Beschreibung der Herkunft der Runen, erzählt der Autor wie er selbst zu den Runen und seinen Deutungen kam. Danach folgen Informationen zur Befragung des Orakels und verschiedene Legetechniken. Im Anschluss interpretiert Ralph Blum die einzelnen Runen, wobei er die Reihenfolge beibehält in der sie sich ihm bei seinem ersten offenbart hatten. Diese Interpretationen treten größtenteils in Form spiritueller Lebensweisheiten auf. Ich zitiere der besseren Verständlichkeit wegen nun einige Sätze wie sie sich in dem Buch zur Deutung der Rune Mannaz finden: -"Ausgangspunkt ist das Selbst. Sein Wesen ist Wasser. Nur Klarheit, Bereitwilligkeit zur Veränderung ist hier am Wirken. .... Seien sie in der Welt, aber nicht von der Welt. Das ist hier auch ausgedrückt. Aber seien sie nicht verschlossen, eng und urteilend. ..."- Zitat Ende. Der Autor fügt in seinem Buch den 24 Runen des älteren Futhark noch einen leeren Runenstein hinzu, den er mit "Das Unwissbare" betitelt. Der Deutung der Runen folgt dann noch ein Kapitel mit dem Titel "Theather des Selbst", in welchem der Autor die Runen in der von ihm kreierten Reihenfolge als Theatherstück in fünf Akten beschreibt, welches darstellen soll wie das Ich das große hohe selbst erreicht. Im Nachwort schreibt Ralph Blum noch ein wenig zur Magie der Gegenwart, gibt eine Literaturauswahl und entlässt den Leser schließlich mit einem Aufruf zum Erfahrungsaustausch und einem zu diesem Zweck vierteljährlich erscheinenden Rundbrief und Bezugsadresse.
Meine persönliche Meinung: Obwohl dieses Buch mein erstes Buch über Runen war, emphehle ich es nicht als Anfängerbuch für Menschen, die sich ausführlicher mit dem Thema beschäftigen wollen. Die Historie der Runen kommt dafür erheblich zu kurz, selbst die überlieferte Reihenfolge der Runen sowie wenige alternative Runennamen und Zeichen findet sich nur tabellarisch auf einer einzigen Seite. Auch scheint mir die Deutung der Runen viel zu sehr von Blums persönlichen Eindrücken und Meinungen geprägt zu sein, um noch als halbwegs objektiv gelten zu können. Jedoch kann ich allen Menschen die schon ein wenig Basiswissen über die Runen haben dieses Buch als angenehme Abwechslung empfehlen die durchaus einge wertvolle Denkanstöße zu geben vermag.
Sodale, nun folgen zwei Bücher die dem einen oder anderen vieleicht sauer aufstoßen werden, der Vollständigkeit halber aber wohl doch erwähnt werden sollten. Es handelt sich um:
Titel: Runenmagie,Handbuch der Runenkunde und Runenpraxis der Eingeweihten, Runenexerzitien Autor: Karl Spießberger Verlag: Richard Schikowski Berlin
Der Autor dieser beiden Bücher war Mitglied der okkulten Loge "Fraternitas Saturni" ( http://www.fraternitas.de/ ), in deren Lehrplan er die Runenkunde eingliederte. Seine beiden Bücher behandeln das sogenannte "Armanenfuthork", ein aus achtzehn Runen bestehndes Futhork das von einem gewissen "Guido von List" zurückgeht, jede Menge rassistisches und rechtsradikales Gedankengut birgt und historisch nicht nachweisbar ist. Ich erspare mir, hier mehr über List und seine Ideen zu schreiben. Google spuckt jede Menge dazu aus.
Spießberger distanziert sich in seinen Büchern ausdrücklich von den Verfälschungen der Rassenfanatikern. Dennoch finden sich in seinen Werken zuweilen zweideutige Aussagen die einen schalen Beigeschmack hinterlassen;- Auch wenn sie womöglich nur Interpretationssache sind. Im übrigen glaubt er an einen Ursprung der Runen in Atlantis und seine Runenlehre ist stark mit gnostisch-magischem Gednakengut vermengt, so das historische Überlieferungen im großen und ganzen fehlen.
In "Runenmagie" findet man eine kurze Einleitung zur Runenkunde, Tabellen zur Bedeutung jeder Rune sowie Körper- und Handhaltungen, Lautformeln, Meditationssprüchen, Heilungsbreichen, Farb- Stein- Baum-Jahrezeitliche und astrologische Zugehörigkeiten. Danach folgen Angaben zur Runenpraxis, welche sich bei Spießberger in Runen-Yoga, Runen-Magie, Runen-Mystik und Runen-Mantik gliedert.
Das Buch "Runenpraxis der Eingeweihten" gibt weitere Hinweise zur praktischen Runenarbeit sowie die dafür notwendigen Grundvoraussetzungen bezüglich Lebensweise, Atmung etc... .
Meine persönlichen Erfahrungen: Ich habe zu Beginn meiner Beschäftigung mit Esoterik und Runen sehr viel nach Spießbergers Angaben gearbeitet und viele seiner Bücher gelesen. Ich kann jetzt getrost beahupten, das er in diesem Bereich NICHT das non plus ultra ist.Vor allem nicht auf dem Gebiet der Runenkunde. Dennoch bin ich dankbar für meine diesbezüglichen Erfahrungen und einiges aus Spießbergers Praxis leistet mir bis heute gute Dienste. Dennoch empfehle ich zumindest seine Runenbücher nicht für Anfänger, sondern höchstens als Ergänzung für Fortgeschrittene. Im gewisser Weise ist es aber nicht schlecht wenn man seine beiden Runenbücher kennt, da sie zu den älteren Runenbüchern gehören von denen viele nachfolgende Autoren beeinflusst wurden. Solche Beeinflussungen zu erkennen ist dann beim geistigen sortieren und auswerten von Informationen recht hilfreich.
Huhu,Raben! Ich wollte zwei Bücher vorstellen,die ich sehr mag. Zum einen ist das ein kleines aber feines Büchlein von Ulrike Engelhardt "Kleines Runenhandbuch"Untertitel "Einführung in praktische Runenarbeit". Es sind sehr schöne Vorschläge für praktische Runenarbeit drin.Ich habe ein ganzes Runentagebuch vollgeschrieben,weil ich mich an das Erspüren von Runen gemacht habe.Also eine Rune ziehen und nicht schauen,was es für eine ist,sondern erspüren,was die Rune dir sagt.Es ist einfach unglaublich spannend!!! Das andere Büchlein spaltet die Gemeinde etwas.Entweder es gefällt,oder es gefällt gar nicht.Es ist "Das Runenbuch für Frauen"von Inanna.Ich mochte es erst auch nicht,ich mag auch bis heute nicht alles darin,aber ich mag es immer lieber,weil Innana neue,andere Gedankengänge vorschlägt,vom üblichen Pfad abweicht.Und sowas find ich ja nun mal einfach klasse.
Grüßles Schakara
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Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.Sie ist eines der kennzeichnenden Laster eines niederen und unedlen Volkes.
Also das einzigste Buch von dreien, an das ich mich immer wieder richte seit etwa einem Jahr ist "Magie der Runen" von Gardenstone.
Dieser geht nicht nur auf die Runen ein. Sondern widmet sich anfangs zielstrebig den wichtigsten germanischen Göttern und den Ebenen des Weltenbaumes, da er der Meinung ist, die Runen erst so richtig verstehen zu können, wenn man das Asatru versteht.
Den Weltenbaum finde ich persönlich ja am interessantesten. Da er auf der einen Seite ja lebendig ist, aber auf der Anderen Seite faulig ist und tot. Gegen schwarze Magie ist Eiwaz deswegen besonders wirksam, um ihr auch seine eigenen Schattenseite zu zeigen und so zu neutralisieren (Mein Gedanke) auch Gardenstone sieht in Eiwaz eine Rune um zerstörerische und fremde Einflüsse zu neutralisieren.
Ansonsten geht Gardenstone sehr intensiv auf die Runen ein. Er assoziiert sie mit Elementen, Heilkräutern, Bäumen, Tieren, dem entsprechendem Körperbereich, der Astrologie, dem Tarot, dem chinesischem I Ging, mit Farben, germanischen Gottheiten, Musik (Klassisch), Edelsteinen und Heilsteinen, Düften und Blumen.
Ich finde dort kann man sehr gut einsteigen. Mag man einen Duft gibt einem diese Rune besondere Kraft. Ist man einer Gottheit besonders zugetan ist diese Rune ein guter Verstärker und Vermittler. Wenn man ein bestimmtes Tier mag kann man durch die assoziierte Rune noch mehr zu diesem Tier finden etc.
Alle diese Aspekte und auch dem entsprechenden Hintergrund der Rune, die magische Wirkung der Rune, die Heilwirkung, Körperstellung, Handzeichen der Rune, addiert mit einem der Rune entsprechendem altnordischem Gedicht und einem gut passendem Meditationsthema beschreibt Gardenstone pro Rune nur auf zwei kleinen Seiten.
Der Rest des Buches erklärt Arbeit mit den Runen, Binderunen Monatszugehörigkeit etc etc...
Dieses Buch ist so umfassend, dass ich bis jetzt kein Anderes wollte. Der Preis liegt bei lächerlichen 4,95 Euro und man muss keine Runen mitbestellen.
Mal sehen wie lange mir dieses Buch noch ausreichende Infos bringen kann.
Gruss Isa
-----Weisheit hat wenig mit Intelligenz am Hut-----
Titel : Die Blätter Von YGGDRASIL Autor : Freya Aswynn Verlag : Ananael Preis : ca. 28 Euro
Meine Meinung: Sehr tolles Buch, für lang erfahrende Runenkenner wird nicht viel Neues drin stehen. Allerdings wird jede Rune mehr als ausführlich behandelt und auch mit persönlichen Erfahrungen der Autorin versehen , es werden ebendfalls Alte Gedichte aus der Edda im einklang zur besseren verständniss mit ins Buch geschrieben. Es wird auch auf die 9 Welten eingegangen sowie später auch auf die weiblichen Götter. Jeder Gott / Götting wird ebenfalls ausführlich behandelt. Wie ich finde ist dieses Buch bis jetzt das beste in Punkt Runenlehre und ein Muss für jeden Wissensbegierigen.
In Antwort auf: Aus den Tiefen der kollektiven Unbewußten ruft Freya Aswynn die Erinnerung an das spirituelle Erbe unserer eigenen vorchristlichen Kultur wach, deren esoterisches Wissen im Alphabet der Runen zusammen gefaßt ist. Neben Uhrsprung und Entstehung der Runen, ihrer esoterischen Bedeutung und praktischen Anwendung in Divination und Magie, geht Freya Aswynn auch auf die Beziehung zu den Göttern und Sagen der Nordischen Mythologie, wobei sie im besonderen die Rolle der weiblichen Mysterien innerhalb der alten Tradition untersucht.
Aus ihrer eignen Verbundetheit und langjährigen Erfahrung mit den Runen verleiht sie dem alten Wissen in Verbindung mit modernen psychologischen und okkulten Gedankengut eine neue lebendige Kraft. Die in ihrere schlichten aber mächtigen Überzeugungskraft beispiellos ist.
In der Deutschen Ausgabe mit vierundzwanzig Runeninitialen von Michael De Witt versehen, gilt dieses Buch als Klassiker der esoterischen Runenkunde und moderner magischen Literatur.
Ein weiters Runenbuch in dem ich immer wieder blättere:
Titel: Heilige Runen- Zauberzeichen des Nordens Autor: Geza von Nemenyi Verlag: Heyne
Beeindruckend ist die Informationsfülle dieses Buches. Über die ansonsten üblichen Begriffserklärungen des Wortes Rune, ihre Herkunftstheorien und ihre einzelnen Bedeutungen hinaus, erfährt man vieles über die einzelnen Runengedichte, überliefertes Runenwerfen, die Runen im Jahreskreis, Runenzauber in der Edda, Zauberrunen, Überlieferung und Runeninschriften. Man findet viele Zeichnungen von Fundstücken und eine Menge Tabellen, welche den recht eingängig geschriebenen Textes weiter verdeutlichen, ergänzen und auch ein schnelles Nachschlagen verschiedener Runenformen und Runennamen ermöglichen. Der Autor stüzt sich bei seinen Aussagen neben den literarischen Quellen auch stark auf archäologische Erkenntnisse. Somit tritt ein was der Klappentext auf der Rückseite verheißt: "Eine Fundgrube für alle, die tiefer in die geheimnisvolle Welt der Runen einsteigen möchten" Bis hierhin ist das Buch aufgrund seiner Informationsvielfalt und seiner relativen Vollständigkeit wohl durchaus zu empfehlen.
Was bleibt ist der folgende, größere oder kleiner Haken an der Sache: Der Auor Geza von Nemenyi,-die meisten von euch wissen es warscheinlich- beansprucht als "Allsherjargode" einen Alleinvertretungsanspruch für das sogenannte "traditionelle germansische Heidentum". (Dessen Grundlagen größtenteils auf seinen eigenen Erkenntnissen/Meinungen beruht) Mir persönlich ist es wurscht, was Geza beansprucht und was nicht. Aber es stellt die Objektivität seiner Auswertung historischer Fakten in Frage, und somit auch die Authentizät des Buches als ganzes. Somit muss für mich als Nicht-Historiker, Nicht-Sprachwissenschaftler, Nicht-Archäologe auch dieses Runenbuch (sowie alle anderen mir bekannten Runebücher auch) ein zweischneidiges Schwert bleiben, dessen Aussagen durch Aussagen weiterer Runenautoren, sowie anderen historischen Quellen und nicht zuletzt auch durch persönliche spirituelle Erfahrungen, weiter verifiziert und abgerundet werden müssen.
Empfehlen möchte ich das Buch dennoch, eben weil es so vieles enthält, was überdacht und geprüft werden KANN.
Ihwar
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Jede Rune war Bild Jedes Bild wurde Raunen Jedes Raunen war Sinn Jeder Sinn wurde Geheimnis Jedes Geheimnis war Antwort Jede Antwort wurde Rune
als relativer Neuling, aber uralte Leseratte auch von mir noch ein Runenbuch (oder auch zwei): Zunächste einmal zu den bereits vorgestellten. Angefangen habe ich mit Freya Aswynn, Die Blätter von Yggdrasil ... phänomenal. In meinem "Hexenladen" (esoterische Buchhandlung & Magiebedarf) wurde mir dieses Buch als "die Bibel der Runen" empfohlen, und das ist es wohl auch ... wenn man eine Frau ist (und das bin ich nicht). Vieles wurde mir erst klar, als ich das zweite Buch dazunahm, und das war Edred Thorsson, Handbuch der Runenmagie , Urania-Verlag, ISBN 3-908644-63-1 Der gute Stephen Flowers (aka Edred Thorsson) ist nun meines Wissens eindeutig ein Mann, und seine Sichtweise auf die Runen eröffnete mir doch einige Einblicke, die bei Freya Aswynn einfach für mich nicht zu finden waren. Speziell genannt sei hier die Perthro-Rune, wo ich in den Blättern von Yggdrasil nur die rein weibliche Definition als Geburtsrune fand ... Thorsson nennt sie das "Gefäß zum Werfen des Loses", und seitdem ist sie für mich der Würfelbecher (grins) und spricht mit mir ... Außerdem steht bei Thorsson auch einiges über die magische Anwendung von Runen in Amuletten und Zaubern (wenn man sich dafür interessiert). Ein durchaus empfehlenswertes Buch. Als zweites möchte ich euch ein wirklich hübsch gemachtes Büchlein ans Herz legen: Igor Warneck, Ruf der Runen , Schirner Verlag, ISBN 3-89767-086-0 Igor Warneck ist intuitiv an die Runen herangegangen, einfach mit offenem Herzen, und seine Erfahrungen mit den Runen sind lesenswert. Außerdem hat er Odins Runengedicht in sein Büchlein aufgenommen sowie eine einfache Anleitung zur Herstellung des eigenen Runensatzes und ein sehr schönes Ritual, um sie zu weihen. Auch über Divination ist dort einiges nachzulesen, bei Freya Aswynn gibt es da auch einige Informationen. Mein Fazit: Für Einsteiger bestens geeignet ... Géza von Neményi, Heilige Runen - Zauberzeichen des Nordens habe ich auch gelesen, sehr wissenschaftlich, aber durchaus interessant. Das der Junge solche Ansprüche stellt, habe ich erst durch den obigen Beitrag erfahren ... seine Informationen sind aber durchaus nicht falsch, man muß halt vorsichtig sein. Aber das muß man bei jedem Buch ... Papier ist schließlich geduldig.
Ich wünsche allen Raben (und allen anderen Interessierten) jedenfalls viel Spaß beim Lesen Grüße aus dem wilden Süden Taliesin
ja, der Gute Geza von Nemèni ist offenbar wirklich umstritten. Mir hat das Buch "Heilige Runen" auch sehr gefallen. Ich habe es gelesen, als ich noch nichts von Herrn von Nemèni wusste und muss sagen, dass mir seine Art zu erklären schon irgendwie gefallen hat.
Ich habe mir im gleichen Zuge auch noch "Mythen, Götter, Jahresfeste" (vom gleichen Autor) besorgt und war wieder begeistert.
Viele Grüße Ansuz
"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht."(CG Jung)
ich bin ja Einsteiger und meine ersten Bücher sind:
Freya Aswynn, Die Blätter von Yggdrasil Jan Fries, Helrunar. Ein Handbuch der Runenmagie Edred Thorsson, Handbuch der Runenmagie
Und halt das Internet als Quelle für weitere Infos. Die Edda (beide) und die germanischen Göttersagen habe ich im Laufe der Zeit schon gelesen.
Bis jetzt reichen mir diese Grundlagen, den Rest möchte ich mir erstmal erarbeiten. Sozusagen reinwachsen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es meine Intuition sehr schult und ich mich so selber auch viel besser kennen lerne...zusammen mit den Runen...ein Reise mit viel Freude, die ich wirklich nur empfehlen kann.
Mit den drei Büchern zu arbeiten, gerade mit Helrunar ist für mich erstmal ziemlich umfangreich.
Doch wenn ich weiter bin kommt vielleicht noch das eine oder andere dazu...wer weiß, wer weiß???
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