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Dieses Thema hat 11 Antworten
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 Mitleserforum
Linnea ( Gast )
Beiträge:

02.12.2006 19:13
auf der Suche nach einem Talisman antworten

Hallo ihr alle!
Ich bin schon lange auf der Suche nach einem Talisman für mich und da ich bis jetzt bei allem, was ich mir ansah (oder worüber ich las) nicht das Gefühl hatte, auf DEN RICHTIGEN gestoßen zu sein, habe ich angefangen, mich ein wenig über Runen zu informieren...
und ich glaube sie würden gut zu mir passen (mit Liebe selbstgemachte Dinge sind etwas Besonderes, aus schönem Holz, ich bin ein Nordmensch und von den "wahren" Göttern fasziert und der Natur sehr verbunden... :)
Und nun zu dem Grund und meiner eigentlichen Frage:
wir wünschen uns ein Kind und leider wurde mir gesagt, dass es für mich aus gesundheitlichen Gründne sehr schwer werden wird schawanger zu werden (ich möchte (erstmal) auf Medikamente verzichten)und die Gefahr einer Fehlgeburt sehr hoch sein kann.

Ich wünsche mir einen Talismann, den ich täglich tragen kann und der mir bei der Überwindung der eben genannten Schwierigkeiten helfen könnte.

Ich habe mir folgende ausgesucht, was meint ihr? (geeignet oder nicht?)

BERKANA
(ich bin Stier, also auch das Zeichen ERDE und ich liiiebe die Farbe grün), sie war die erste Rune, die mich besonders ansprach

FEHU
weil ich das Zeichen sehr schön finde und sie auch zu meiner Arbeit als Architektin gut passt

WUNJO
weil es wichtig ist glücklich und mit sich selst zufrieden zu sein...

Eine dieser 3 könnte "meine" Rune werden...
Was meint ihr dazu? Ich bin für Tipps und Kritik dankbar :)

Viele Grüße aus Norwegen von Linnea

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.160

02.12.2006 20:23
#2 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten
Hallo Linnea,

zuerst einmal schöne Grüße nach Norwegen

Als Trägerholz für Dein Runenamulett würde ich Dir fruchttragendes Holz (am besten Apfelbaum)enpfehlen. Es fühlt sich gut an und hat eine beruhigende und entspannende Wirkung.

Mit der Rune Berkana liegst Du meiner Meinung nach richtig. Berkana wird oft mit der Erdmutter, mit der Schwangerschaft und der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Gebährenden zeichnete man früher die Rune Berkana auf den Handrücken, um die Schmerzen der Entbindung ein wenig zu lindern.

Ein Amulett mit dieser Rune kann bei entsprechender Ladung zu einem ruhigen und entspannten Befinden beitragen. (Diese Glückseeligkeit, die man schwangeren Frauen oft ansieht)

Berkana ist darüberhinaus die Rune der Geburt, aber auch der Widergeburt. Man darf sie durchaus als die Rune des Lebens oder des neu entstandenen Lebens sehen.

Fehu ist zwar auch eine Rune, die für die Fruchbarkeit steht, jedoch muss man hier sehen, dass Berkana wesentlich mehr den Aspekt der weiblichen Fruchtbarkeit erfüllt. Als Quelle der Sexualkräfte bezieht sich Fehu mehr auf das geborene als auf das ungeborene Leben indem sie die menschliche Urenergie verkörpert (oder Lebensfunken). Als Schlüssel für Fehu lassen sich vielleicht die Begriffe: "Reichtum" und "Wohlstand" als Beispiele heranziehen.

Bei Wunjo sehe ich die Kraft ebenso wie Du und könnte mir eine Binderune aus Berkana und Wunjo vorstellen. Wunjo als Rune der Harmonie im zwischenmenschlichen Bereich würde somit als Voraussetzung für Berkana wirken. Wunjo ist darüberhinaus die Rune schlechthin für die liebenden.

Bei Deiner Binderune würde ich auf eine dritte Rune verzichten, da Berkana ähnlich bindende Eigenschaften besitzt, wie Gebo. Und wie gesagt, auf Apfelholz sind sie zudem eine wahre Augenweide


Liebe Grüße
Ansuz



"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)

Gast
Beiträge:

04.12.2006 16:40
#3 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Hallo Ansuz

ich danke dir für deine nachricht!!

Da mich diese Seite auch auf das Forum neugierg gemacht hat, werde ich mich wohl in absehbarer Zeit hier auch anmelden :)

Einen schönen Tag,

Linnea

Helrunar Offline



Beiträge: 562

04.12.2006 16:42
#4 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten
Hallo Linnea,

In Antwort auf:
Da mich diese Seite auch auf das Forum neugierg gemacht hat, werde ich mich wohl in absehbarer Zeit hier auch anmelden :)


Das würde uns natürlich sehr freuen

viele Grüße

Helrunar
__________________________________________________

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden,
in denen wir liebten!

Wilhelm Busch

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

07.12.2006 00:33
#5 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Hallo Linnea,
einen Talisman hab ich nicht für Dich aber ein paar Pflanzen die Euren Wunsch sicher zu unterstützen wissen.
Teekuren mit Beifuß regen die Hormone an und steigern das Wohlbefinden wie die Lustempfindung. Beifuß heißt auch Atemesia vulgaris, Artemis war die große Muttergöttin und Schutzherrin der Kräuterheilkundigen und wurde bei Geburten immer um Hilfe angerufen. Bei den Römern Diana genannt, als Zeichen der Geburtsförderung war sie auch da heilit und die Hebammen und Ärzte früherer Zeiten haben diese Pflanze sehr zu schätzen gewußt. Die Fruchtbarkeit wurde gestärkt, die GEbuirt erleichtert und Kärmpfe behopben. Schoßwurz wurde Beifuß darum einst von den Frauen genannt. In der Schwangerschaft selbst allerdings sollte Beifuß nicht angewendet werden denn das enthaltene Cineol, ein ätherisches Öl bringt vielerlei Nebenwirkung mit sich. (Früher wurde Beifuß gar zu Abteibungen verwandt - aber zugunsten einer Schwangerschaft ist Beifuß sehr zu empfehlen.
Auch Frauenmantel ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Dies nicht umsonst. Das Blatt und seine Mitte sind optisch vergleichbar mit dem Schoße einer Frau und diese Signatur weißt darauf hin, welche Wirkung es hat. Nicht umsonst war Freuenmantel bei den Germanen das Attribut der Frigga, wird Frauenmatnel heute als Mittel bei Frauenleiden und als Gebärmuttertonikum eingesetzt. Frische, blühende Pflanzen regen den Eispung an, kärfiten die Gebärmutter, das große und kleine Becken, verbessern die Gelbkörperhormonproduktion und lindern die Regelschmerzen. Einst lobte der Schweizer Kräuterpfarrer Künzli diese Plfanze bei Neigung zu Fehlgeburt und auch zur Verhütung von Fieber im Wochenbett
Ansonsten fällt mir noch Storchenschnabel ein und auch der hat diesen Namen nicht umsonst. Zwar stinkt er im wahrsten Sinne des Wortes zum HImmel, doch Storch (eigentlich hier Kranich - Geranos - Kranich - Geranium heißt er) Storch gleich Kind, zwar heißt er auch Herba rubra, ist signaturentsprechend dem Blut zugeordnet, doch er ist auch ein Glücksvogel: Ein Amulett aus seiner Wurzel soll Freuen, die sich vergeblich ein Kind wünschen helfen und der Tee hilft nicht weniger. 20 Gramm Storchschnabel, 20 Gramm Frauenmantel und 10 Gramm Beifuß mischen, ein Teelöffel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen 5 Min ziehen lassen, abseihen und davon zwei Tassen täglich. Alternativ zwei handevoll Kraut reinigen und in einem Topf mit Weißwein übergeissen. Erhitzen, köcheln, abkühlen lassen. Lauwarm abfüllen, eventuell mit Naturhonig süßen und kühl aufbewahren. Täglich 200 ml vor dem Essen einnehmen.
Liebe Grüße Cernunnos

Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2006 07:01
#6 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Hallo Linnea, liebe Raben,

schön, dass du auf den Rabenbaum geflattert bist .

Nicht alles, was Mediziner von sich geben, hat immer unbedingte Richtigkeit. Meiner Mutter wurde gesagt, dass sie niemals ein Kind bekommen kann, dass ich mit meiner jüngsten Tochter schwanger werde und sie gesund zur Welt kommt, dafür bestand rein statistisch die Chance von 1 zu 2 Millionen.

Von der Anwendung der Heilkräuter mit Wein rate ich dir ausdrücklich ab. Auch wenn beim Kochen ein Großteil des Alkohols verfliegt, bei 200 ml täglich lässt sich eine Schädigung vor allem der Gehirnzellen des werdenden Lebens nicht ausschließen. Es kommt zwar vor, dass Frauen schon bei der Vereinigung spüren, dass sie genau jetzt schwanger geworden sind, in der Regel hast du ja aber zwei, drei Wochen Ungewissheit darüber. Besser ist es, Genussgifte schon im Vorfeld zu meiden.

Der Storchschnabel hat seinen Namen laut Fachliteratur vorwiegend der Tatsache zu verdanken, dass seine Samenstände storchenschnabelähnlich sind. Sein Haupteinsatzgebiet ist die Wundheilung und die Heilung auch von innerlichen Entzündungen und Geschwüren. Was sich natürlich auch auf eventuelle entzündete Eierstöcke und Gebärmutter aus. Wer sich näher mit dem Ruprechtskraut befassen will, dem nachgesagt wurde, dass er mitunter dem Kinderwunsch nachhilft, hier der link zu einer fachlich richtigen Seite: http://www.awl.ch/heilpflanzen/geranium_...ianum/index.htm



Grüne Grüße
Brigid

********************

Wer Schmetterlinge liebt, muss mit Raupen leben können.

Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2006 09:41
#7 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten
Hallo Linnea,

"Es kommt zwar vor, dass Frauen schon bei der Vereinigung spüren, dass sie genau jetzt schwanger geworden sind, in der Regel hast du ja aber zwei, drei Wochen Ungewissheit darüber. Besser ist es, Genussgifte schon im Vorfeld zu meiden."


Aus dem von mir zitierten Grund ist natürlich auch Beifuß absolut kontrindiziert, er verbietet sich von selbst. Was für den Fötus abtreibend sein kann, wirkt sich auf den Embryo erst recht aus.

Vielleicht ist auch Zurückhaltung bei Zimt-Gebäck anzuraten, nach neuen Untersuchungen ist Zimt ja, wie der Waldmeister, cumarinhaltig und kann (innere) Blutungen auslösen. Jedoch, wie Paracelsus sagt, die Menge machts :-).

Ich halte den Talisman für am geeignesten, denn das Wichtigste ist, darauf zu vertrauen, dass das, was und wann es gsschieht, gut für einen ist.

In dem Sinn wünsche ich dir, euch eine schöne Adventszeit. Alles wird gut.

Grüne Grüße
Brigid

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man am besten an seinen Fragen.
Gerhart Hauptmann

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

09.12.2006 16:52
#8 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Liebe Brigid,

du hast natürlich Recht beziehungsweise habe ich mich nicht gut ausgedrückt.

In Antwort auf:
Aus dem von mir zitierten Grund ist natürlich auch Beifuß absolut kontrindiziert, er verbietet sich von selbst. Was für den Fötus abtreibend sein kann, wirkt sich auf den Embryo erst recht aus.

Das ist richtig aber ich sprach von der Zeit der Empfängnissteigerung nicht von der Schwangerschaft selbst. Ohne Embryo kann man ein Embryo noch nicht schädigen. Mehr dazu irgendwann denn ich will Linnea nicht verwirren.
Dein Hinweis zum Zimt ist sehr gut davon wußte ich noch nicht.

In Antwort auf:
Von der Anwendung der Heilkräuter mit Wein rate ich dir ausdrücklich ab. Auch wenn beim Kochen ein Großteil des Alkohols verfliegt, bei 200 ml täglich lässt sich eine Schädigung vor allem der Gehirnzellen des werdenden Lebens nicht ausschließen.

Sogar schulmedizinisch ist ein Glas Wein erlaubt allerdings entnahm ich dieses Wissen einem alten Kreuterbuch und siehe oben ich sprach von der Zeit VOR Schwangerschaft.

In Antwort auf:
Der Storchschnabel hat seinen Namen laut Fachliteratur vorwiegend der Tatsache zu verdanken, dass seine Samenstände storchenschnabelähnlich sind. Sein Haupteinsatzgebiet ist die Wundheilung und die Heilung auch von innerlichen Entzündungen und Geschwüren. Was sich natürlich auch auf eventuelle entzündete Eierstöcke und Gebärmutter aus. Wer sich näher mit dem Ruprechtskraut befassen will, dem nachgesagt wurde, dass er mitunter dem Kinderwunsch nachhilft,

Auch völlig richtig allerdings war das meine Kurzfassung und die war sichtlich nur volksmedizinisch ausgerichtet. Das hätte ich besser erwähnt. Auch dazu anders mal vielleicht mehr
liebe Grüße Cernunnos

Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

11.12.2006 07:16
#9 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Liebe Raben,

@ Cernunnos-Barbara
Ich bin mir sicher, dass sich Linnea das richtige Bild machen kann. Weil hier aber auch Jugendliche mitlesen, möchte ich dennoch nochmals zu diesem Thema schreiben:

Leider steht dein letzte Beitrag nach wie vor nicht im Einklang mit der vorherrschenden Meinung in der von dir zitierten Schulmedizin.

Zwar findet die Ovulation (der Eisprung) in der Regel in der Zyklusmitte (um den 14. Tag) statt, er kann aber durchaus auch beispielsweise schon am 5. oder erst am 20. Tag erfolgen. Eine Blutung kann auch bei schon bestehender Schwangerschaft termingerecht einsetzen, ohne dass der (nicht das) Embryo abgeht. Kurz gesagt, an KEINEM Tag kann eine gebärfähige Frau, die nicht verhütet, sicher sein, dass sie nicht werdendes Leben in sich trägt.

Der nächste Punkt ist der, dass Wirkstoffe, mögen sie nun gut oder schlecht sein, nicht mit einem „Ping“ genau ab Eisprung aus dem Körper verschwunden sind. Schadstoffe von Drogen sammeln sich an und werden nicht von einem Tag zum anderen abgebaut. Pränatal-Mediziner raten deshalb Frauen mit Kinderwunsch, wenn möglich schon zwei Jahre vor dem geplanten - erhofften Geburtstermin auf Nikotin und Alkohol zu verzichten (gilt natürlich auch für andere Drogen wie Rauschmittel und stark wirkende Pflanzendrogen).

Das Gläschen in Ehren kann bereits zu viel sein. Auch hier widersprechen medizinische Forschungsergebnisse dem Volksmund. http://www.aerztezeitung.de/medizin/alkohol/. Eine Menge von 10 - 12 Gramm Alkohol täglich (100 - 125 ml Rotwein = eine halbe Tasse bzw. Glas) gelten zwar als in der Regel noch nicht schädigend für eine Frau, ausgenommen aber Jugendliche und schwangere Frauen, Kranke und Alte. http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de . Zudem, die Gefahr, dass 10 Gramm, aber auch schon weniger, bereits zu einer Sucht führen können, ist durchaus gegeben. Bestimmt lassen sich andere – „großzügigere“ - Ansichten und Zahlen finden, hinter denen aber oft Industrie und eigenes Suchtverhalten stehen mögen.

In der Schwangerschaft und bei bestehendem Kinderwunsch müssen Alkohol und Nikotin ein absolutes Tabu sein. Sowohl Eizellen als auch Spermien können bereits durch „Genussgifte“ geschädigt sein und ein krankes Kind zur Folge haben. Dies sollten alle beachten, die für werdendes (natürlich auch für bestehendes) Leben Sorge zu tragen haben, also nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer mit Kinderwunsch.

Es wäre schön, wenn hier auf dem Rabenbaum künftig etwas mehr Mit-Verantwortung zu lesen und zu spüren ist.

Grüne Grüße
Brigid

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Nur das, was einer wirklich ist, hat heilende Kraft.
Carl-Gustav Jung

Cernunnos Offline

Besucher

Beiträge: 58

14.12.2006 23:05
#10 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Liebe Raben,

@Brigid. Das Abonnement der Ärztezeitung scheinen wir gemeinsam zu haben den Rest nicht unbedingt. Auch bin ich niemals schwanger geworden, sodaß ich da nicht mitreden kann.
Da ich als Medizinier nur schwerlich den Quacksalber noch weniger aber das gefährliche in meinen Beiträgen auf mir sitzen lassen kann zitiere ich. Ansonsten gilt daß jeder sehr viele tausend Bücher lesen kann. Die eigenen Erfahrungen und Rituale mit den Lebewesen der Natur aber lehren.

BEIFUß
ARTEMISIA VULGARIS
Familie der Korbblütler - Asteraceae

"(...) Artemis, die große Muttergöttin, Schutzherrin der Kräuterheilkundigen, wurde um Hilfe bei Geburten angerufen, und hier finden wir den ersten Hinweis auf die Heilkräfte des Beifuß, denn das Kraut Artemisia galt als Pflanze der Göttin, hilfreich bei allen Frauenkrankheiten. (...) Wie wir den alten Käruterbüchern entnehmen können, wurde der Beifuß verwendet, um die Fruchtbarkeit zu stärken, die Geburt zu erleichtern, die Nachgeburt zu fördern, Schmerzen der Menstruation zu beheben und ihre Unregelmäßigkeiten auszugleichen. (...)
Wie bei allen anderen Pflanzen ist eine richtige Dosierung für den Erfolg ausschlaggebend. (...) Außerdem (...) sollte Beifuß auch in der Schangerschaft vermieden werden; die Pflanze wurde früher zur Abtreibung gebraucht."

Kommission E: '88 wurde für den Beifuß eine Negativmonographie erstellt. Die Wirksamkeit von Beifuß-Zubereitungen wurde nicht belegt, somit wird eine therapeutische Nutzung nicht befürwortet. Zur Kommission E an anderer Stelle ausführlicher wenn mehr Zeit da ist.
Zur Erläuterung: Was von Kommission E, die jahrtausendelange Erfahrungen in Frage stellt, nicht befürwortet wird, nutzen Schulmediziner im Allgemeinen nicht. Nicht nachweisbar = isoliert helfen die einzelnen Wirkstoffe der Pflanzen nicht. In den Laboren ist man scheinbar noch nicht auf den Gedanken gekommen, ganzheitlich zu denken. Eine Rabenfeder ist noch lange nicht das gleiche Zeichen wie ein Rabe, der Ast eines Baumes verheißt nicht viel der ganze Baum hingegen mehr. Eine genutzte Pflanze ist als Heilmittel nur brauchbar, wenn sie im Ganzen besteht. Im Labor ist sie nicht isolierbar zu betrachten.

STORCHSCHNABEL
GERANIUM ROBERTIANUM
Familie der Storchschnabelgewächse - Geraniaceae

"Die Verwandschaft läßt sich nicht leugnen, Geranien wie Storchschnabel tragen das untrügliche Familienabzeichen: Ihre Frucht gleicht dem langen Schnaben eines Storches. In Griechenland fühlte man sich eher an den Schnabel eines Kranichs erinnert, denn "Geranium" ist agleitet vom griechischen Geranos - der Kranich. (...) Man kann den Storchschnabel als Tee, Wein, Pulver, Tinktur oder Saft einnehmen. (...) Schon in alten Kräuterbüchern wird der Storchschnabel mit Wein angesetzt als die ihm entsprechende Zubereitungsart beschrieben. Ein großes Schraubglas wird mit frisch gepflücktem, zerschnittenem Storchschnabelkraut hälftig gefülllt und mit guten Rotwein übergossen, so daß das Glas ganz voll ist. Rotwein selbst hat eine zusammenziehende und beruhigende Wirkung. Nach 2 Wochen wird abgegossen, der Wein kann likörweise vor dem Essen getrunken werden."

Alle Zitate sind mit "" gekenntzeichnet und stammen aus "Medizin der Erde - Heilwirkung, Rezepte und Mythen unserer Heilpflanzen", Susanne Fischer - Rizzi, AT-Verlag

Arven-Heilpflanzenkunde, Aromatherapie und Wildniswissen
Sulzberg im Allgäu
http://www.susanne-fischer-rizzi.de

Die Dame ist in diesen Dingen ausgebildet.
Mit freundlichen Grüßen Cernunnos.





Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

15.12.2006 07:31
#11 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten
Barbara,

Sulzberg ist gerade 5 km von meiner Haustüre weg ... du kannst sicher sein, dass ich sehr viel besser weiß, was dort gelehrt wird, was sich überhaupt hier in unserer Ecke in Richtung Pflanzen- und Naturheilkunde tut.

Susanne Fischer-Rizzi schreibt nirgendwo, dass Schwangere Alkohol trinken sollen. Ich bin sicher, dass sich Susanne absolut von deinem Beitrag distanzieren wird. Zudem heißt likörweise 2 cl und nicht 200 ml (= 20 cl bzw. 2 dl).

Und beim Beifuß bestätigtst du, was ich geschrieben habe. Dass er abtreibend sein kann. Das Mittelalter ist nicht erst seit gestern vorbei, so vorausschauend und -reichend manche Heilmethoden gewesen sein mögen, sie wurden von neuen Erkenntnissen abgelöst. Vielleicht sollten wir hier die Ärztekammer Stellung beziehen lassen, ob nun deine Beiträge quacksalberisch sind oder nicht?

Ich bitte dich nochmals, treib dein Possenspiel hier nicht so weit, dass du andere gefährdest.

Grüne Grüße
Brigid

^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*^^^*

Nur das, was einer wirklich ist, hat heilende Kraft.
Carl-Gustav Jung

Ansuz Offline

Hausmeister


Beiträge: 5.160

15.12.2006 10:05
#12 RE: auf der Suche nach einem Talisman antworten

Liebe Raben,

darf ich an dieser Stelle noch einmal an den Titel des Threads erinnern:

Auf der Suche nach einem Talisman

Danke
Ansuz




"Man erlangt die Erleuchtung nicht, indem man sich das Licht vergegenwärtigt, sondern indem man die Dunkelheit erforscht." (CG Jung)

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