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 Krafttiere
Brigid ( gelöscht )
Beiträge:

11.12.2006 13:26
Hase antworten
Der Hase – Gearr

Eines der bekanntesten Symbol- und Krafttiere ist der Hase. Die nordischen Sagen sehen ihn als Zeichen der Mondgöttin Holda und von Frejya. Er war das Lieblingstier von Venus, überbrachte für Hermes Botschaften. In der keltischen Mythologie wird der Hase mit der Göttin Ostara in Verbindung gebracht.

So steht er auch für das neue Leben, für das Frühjahr, für Selbstaufgabe (nach einer buddhistischen Sage soll sich dem hungernden Buddha geopfert haben). Er versinnbildlicht die Anstrengungen des Guten, dem Bösen zu entkommen. Nahezu wehrlos wie er ist, verkörpert er auch den Frieden.

Er ist Führer der Anderwelt, ein Überbringer von geheimen Lehren und Botschaften des Unbewussten. Hasen sind die Tiere der Druiden und Schamanen, sie helfen Zustände zu heilen, bei denen Sanftheit, Liebe, Hingabe, Zärtlichkeit und Empfänglichkeit gestört sind.

Wie auch der Hase durch Anpassung der Nachkommenzahl die Population gleich halten kann, so gibt er uns die Möglichkeit, eine nahezu nie versiegende Kraftquelle zu erschließen. Er hilft uns zu regenerieren und zeigt uns den Weg auf, wie wir (wieder) mit uns und unserer Umwelt in Einklang kommen. Er lehrt uns, auf dem Weg der weiblichen Gottheit zu gehen, Anima und Animus zu verbinden und uns und unsere Nächsten in Liebe und Harmonie zu erfahren.

Als Nachttier zeigt er uns unsere Ängste auf, mögen sie nun berechtigt sein oder persönlichem Pessimismus entspringen. Sein Schatten im Vollmond nimmt uns die Schatten von der Seele. Seine Sanftheit heilt und glättet alte Narben. Mag er mitunter auch ängstlich in der Furche kauern, so ist zu sagen, dass friedvoller Selbstschutz und „Hasentum“ oft angebrachter sind als kampfbereite Selbstverteidigung und angreifender (Über)Mut. Er steht für Schnelligkeit und Beweglichkeit und gibt uns deshalb die Kraft, gelassen abzuwarten.

Mit seiner dunklen Seite mag der Hase vor seinen eigenen Zweifeln versuchen davon zu laufen, sich zwischen manchem „Igelpaar“ hin und her hetzend rastlos aufbrauchen. Oder er zeigt uns auf, wo wir uns als Opfer sehen und dabei vergessen, dass es nur als uns selbst ist zu handeln.

Nach Jeanne Ruland werden ihm Perle, Smaragd, Rodochrosit zugeordnet. Seine Arbeiten sind pastellig, seine Elemente neben Erde auch Äther und Luft. Er steht als Zeichen des Friedens, des Herzens, des Frühlings (Osterhase).

Als Traumsymbol steht er unter anderem für Kinderwunsch, für Glück, aber auch für Klatsch und Zänkereien, je nachdem, in welchem Zusammenhang er erscheint.

Grüne Grüße
Brigid

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Nur das, was einer wirklich ist, hat heilende Kraft.
Carl-Gustav Jung

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